Die Online-Big-Player beackern den lokalen Markt

von Steffen Greschner am 14. Dezember 2011 · Kein Kommentar

Die realen lokalen Märkte werden in den nächsten Jahren die wohl am härtesten umkämpften sein. Die letzten Bastionen der Lokal- und Regionalzeitungen und die Gebiete der Wochen- und Anzeigenblätter, sind längst das Ziel der Großen im Online-Business. Newsosaur Alan D. Mutter hat das heute zusammengefasst:

Google already has feet on the street from Portland to New York City to sell search advertising and directory listings to small and medium business (SMBs). It is only a matter of time until the company targets ever-smaller markets like Cincinnati. Oops, it looks like it already has. Sales to local SMBs are absolutely the last stronghold for newspapers and Yellow Pages. If Google (and others) move in effectively with low-cost, high-touch services, then local publishers – who long have enjoyed the mastery of their domains and the pricing power it afforded – will be in a world of hurt.

Amazon is well on the way to doing to local merchants and big-box stores what it already has done to bookshops. Not satisfied with introducing the Kindle Fire as a hand-held reading and shopping machine, the company has launched a new mobile app called Price Check that lets you scan a barcode at Best Buy (or any other place) to get a better buy from Amazon before you leave the store, thus skipping the checkout line and avoiding sales taxes in many jurisdictions.

Microsoft this month grabbed a lead in the eventual disaggregation of local broadcast and cable TV audiences by adding a host of popular programming services, including Netflix and ESPN, to the Xbox network that reaches some 35 million households. Impressive as the new voice- and gesture-controlled Microsoft console is, the big kahuna – Apple – has yet to roar.

In Deutschland sind diese Dienste bisher noch nicht verfügbar.

Aber das ist – wie immer – nur eine Frage der Zeit.


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