istlokal.de will Lokaljournalismus weiter pushen

von Steffen Greschner am 12. November 2011 · 15 Kommentare

Ganz aktuell ist wieder mehr Bewegung in den Lokaljournalismus gekommen. Hardy Prothmann vom Heddesheimblog und Peter Posztos von der Tegernseerstimme haben aus istlokal.de eine gemeinsame Firma gegründet:

Ziel der Unternehmung ist die professionelle Unterstützung des freien und unabhängigen Lokal- und Regionaljournalismus in Deutschland, Österreich und der Schweiz.
(…)
Die Kunden erhalten die Nutzungsrechte für das von der Firma entwickelte Layout “istlokal” zur freien Verwendung. Darin enthalten sind Hosting, Support und Weiterentwicklung. Darüber hinaus tauschen sich die Mitglieder im betreuten Forum über Erfahrungen aus, um ihre Angebote qualitativ immer weiter zu verbessern.
(…)
Grundlage für das Produkt sind die vier Säulen Journalismus, Technik, Vermarktung und Recht. Dementsprechend gibt es für die Kunden Newsletter und Handlungsanleitungen. Die Kunden erhalten zudem eine fundierte und praxisnahe Beratung zu diesen Themenbereichen.

Die Kunden von istlokal Medienservice UG (haftungsbeschränkt) werden gleichzeitig Teil einer Nachrichten-Agentur-Organisation. Der Austausch von Inhalten ist obligatorisch. Ideen und Konzepte, Lösungen und Anwendungen teilen sich die Kunden solidarisch, um einen möglichst guten Lokaljournalismus im Internet unabhängig von großen Verlagen voranzutreiben.

Ähnlich, wie vor einiger Zeit schon die Passauer lokalnews GmbH, sieht man auch bei istlokal.de den ersten Schritt in der Technik. Das auf WordPress basierende CMS wurde in den letzten eineinhalb Jahren auf der Tegernseerstimme getestet und weiterentwickelt.

Istlokal.de war ursprünglich als Verein angedacht. Bei der Gründung war ich als Gründungsmitglied mit dabei. Der Schritt aus dem Netzwerk eine Firma zu gründen ist absolut richtig. Unter dem Dach eines Vereins war istlokal zu schwerfällig und nur bedingt handlungsfähig.


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Hardy Prothmann November 12, 2011 um 23:29

Lieber Steffen Greschner,

erstmal Kompliment für die Transparenz!

Deine Meinung bleibt Deine – ich möchte aber aus meiner Sicht ein paar Sachen klar stellen, die mir sehr wichtig sind.

Das Konzept von istlokal.de hat mit Lokalnews ungefährt so viel zu tun wie eine gut bürgerliche Küche mit MacDonalds. Bei beiden bekommt man was zu Essen – das wars aber auch schon an Gemeinsamkeiten.

Wenn ich im Bild bleiben darf: Wir bieten eine solide Technik an. Das ist aber nicht der erste Schritt. Unser Modell hat vier Säulen, davon ist eine die Technik. Dazu kommen Vermarktung und Recht, ebenfalls wesentlich für den Erfolg. Das wichtigste aber ist guter, engagierter Journalismus, der nichts mit dem Fastfood-Pressemitteilungsgeschubse wie bei Lokalnews zu tun hat. Such mal engagierten, echten Journalismus auf deren Seiten. Viel Erfolg dabei, das wird nicht einfach.

Wenn ich dann noch solche Sätze lese wie “Hyperlokaler Journalismus ist aktuell voll im Trend”, dreht sich mir der Magen um. Für Lokalnews ist “Journalismus” anscheinend sowas wie ne Mode.

Darüber hinaus bietet Lokalnews ein Franchisemodell an (auch hier die Ähnlichkeit zu MacDonalds), das ich zumindest als unverschämt betrachte. Aber das entscheidet jeder selbst.

Unsere Kunden mieten eine Dienstleistung und behalten ihre Umsätze für sich. Wenn wir Ihnen Umsätze, also auch eine Leistung bringen, dann erhalten wir einen Anteil.

Zudem sind wir ein verlagsunabhängiges Unternehmen.

Richtig ist, dass die Gründung der istlokal Medienservice UG notwendig war, weil es mit dem geplanten Verein istlokal.de zu mühsam voranging. Klar: Wer sich ehrenamtlich engagieren soll, achtet auch immer auf seine Zeit.

Jetzt ist klar definiert, dass jemand, der unsere Leistung in Anspruch nimmt, dadurch Zeit und Kosten sparen kann – um seinen eigentlichen Job, guten Journalismus, zu machen.

Die Vereinsgründung ist vorbereitet und kann jederzeit vollzogen werden, wenn sich dafür genügend engagierte Mitglieder finden.

Beste Grüße
Hardy Prothmann
Geschäftsführer Publizistik istlokal Medien UG (haftungsbeschränkt)

Antworten

Steffen (netzleser) November 13, 2011 um 13:19

Lieber Hardy Prothmann,

vielen Dank für Deinen Kommentar und die Ausführung einiger Punkte. In die Diskussion über “echten” und “falschen” Journalismus will ich an der Stelle nicht einsteigen. Der Ansatz von istlokal.de geht sicherlich über ein reines Franchisemodell hinaus – was sich daraus in der endgültigen Umsetzung entwickelt, ist zur Zeit aber nicht abzusehen und deswegen schwer darüber zu diskutieren. Der Ansatz gefällt mir aber deutlich besser, als ein rein technisches Franchise.

Auf die Aussage, dass der erste Schritt die Technik ist, bin ich übrigens aufgrund Eurer PM gekommen, wo es heißt: “Erstes Produkt ist das von der istlokal Medienservice UG (haftungsbeschränkt) entwickelte Layout sowie ein auf lokaljournalistische Bedürfnisse abgestimmtes Backend, das auch für istlokal.de genutzt wird. “

Vielleicht ist das etwas missverständlich formuliert.

Viele Grüße
Steffen Greschner

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Sven Dezember 29, 2011 um 15:51

Wie aus einer Vereinsidee eine Unternehmung im vordergründigem Eigenintersse entsteht, ist derzeit am Beispiel istlokal.de anzusehen. Ursprünglich als Verein angedacht und initiiert entstand nun – nach bereits nicht einmal einem halben Jahr Vereinsgedanke – die istlokal.de UG. Eigentümer ist hier ausschließlich der Heddsheimer Hardy Prothmann und der Gmundner Peter Posztos.

Warum ist nicht der Verein bzw. die Initiative Eigentümer der UG?
Wer verdient tatsächlich und zukünftig am Verkauf von “istlokal OS” und an weiteren Dienstleistungen/Aufträgen von istlokal.de?

Hatten bisher die Netzwerkmitglieder irgendeinen einzigen Nutzen aus der Initiatividee oder dienten sie nur dazu, das Label istlokal.de voranzubringen?

Ziemlich billig die Nummer, wie eigentlich alles von Prothmann.

Antworten

Sven Dezember 29, 2011 um 16:01

…aber vielleicht war das vorweg schon so geplant bzw. günstigend in Kauf genommen? Ich würde mich ärgern, wenn ich zur damaligen “Vereinsgründung” nach Nürnberg gezuckelt wäre und der zum Vorsitzenden Gewählte nun Mitinhaber des Vereinsnamens ist. Gab es eine Auflöszungsversammlung und/oder einen ähnlichen Beschluss?

Respekt für diese Dreistigkeit. Applaus denen, die es sich als “ehemalige Vereinsmitglieder” bieten lassen.

Antworten

Hardy Prothmann Dezember 29, 2011 um 20:45

Guten Tag!

Zur Info in Sachen “Sven” – der oder die Kommentatoren unter diesem Pseudonym nutzen seit geraumer Zeit jede sich bietende Gelegenheit, Artikel, in den ich namentlich auftauche, mit entsprechend dummen Kommentaren zu begleiten. Ob es sich dabei nur um persönlich oder beruflich motiviertes Stalking handelt, ist mir nicht bekannt.
http://www.netzleser.de/2011/12/21/istlokal-launcht-system-fur-unternehmerjournalisten/

Weil hier aber auch andere Personen betroffen sind, stelle ich ein paar der Behauptungen klar.
Die Idee, der Name und das Konzept zu istlokal.de stammen von mir. Erdacht im Sommer 2009, weiter entwickelt im Sommer 2010 und konkretisiert mit einer ersten Arbeitssitzung am 28. Dezember 2010:
http://www.istlokal.de/2010/12/28/warm-up/

Bereits mit Stefan Aigner und Thomas Pfeiffer wurde über die Möglichkeiten einer Firmengründung, eines Vereins oder einer Stiftung gesprochen. Mein Ansprechpartner war Stefan, der hat als Webexperten seinen Freund Thomas mitgebracht. Wir haben überlegt, was ein neuer netzbasierter Journalismus benötigt. Thomas hatte angekündigt, dass er nur in der Konzeptphase zur Verfügung steht.
Das war das Ergebnis:
http://www.istlokal.de/2011/01/18/next-step-i/

Im Kern sind hier alle Komponenten von istlokal schon definiert. Ende Januar 2011 lässt sich die weitere Entwicklung hier nachlesen:
http://www.istlokal.de/2011/01/22/neue-kooperationen/

Hinweis: Wer die Entwicklung von istlokal vollständig nachlesen will, kann sich Artikel für Artikel durchklicken (wird oberhalb der Artikel angezeigt).

Der Ausbau des Netzwerks begann hier:
http://www.istlokal.de/2011/01/22/rundmail-an-potenzielle-mitglieder/
Hier heißt es: “Wer mitmachen will, ist herzlich willkommen. Anfänger wie Profis. Am Anfang wird viel über Engagement und Solidarität laufen müssen – je mehr sich einbringen, desto besser.
Stück für Stück wollen wir istlokal.de professionalisieren. Um Journalismus zu fördern, ihn über Vermarktung finanzierbar zu machen, um und juristisch “verteidigen” zu können, aber auch Fragen zu Verträgen klären und technische Unterstützung leisten.”

Hier ist also der erste Hinweis über das von Sven vermutete “schon so geplant”: “Stück für Stück wollen wir istlokal.de professionalisieren.” Alles sehr schön transparent. :-)

Danach haben sich die Mitglieder mit Porträts auf istlokal.de vorgestellt. Das hat viele öffentlich bekannt gemacht und beispielsweise zu Berichten geführt.
http://www.istlokal.de/2011/02/13/zapp-berichtet-uber-istlokal-de-mitglied-prenzlauer-berg-nachrichten/
Soviel dazu, was “istlokal” den Netzwerkmitgliedern an “Nutzen” bringt oder ob sich nach Svens Meinung jemand ausgenutzt fühlen könnte.
Es gab Solidaritätsaktionen zu den Prozessen gegen Aigner und Hubert Denk, einige mediale Aufmerksamkeit zum Netzwerk, direkte Medienkontakte der Mitglieder.
Dazu kostenfreie, offene Infos, beispielsweise hier:
http://www.istlokal.de/2011/07/27/live-aus-dem-gemeinderat/
Also jede Menge Möglichkeiten, istlokal für sich kostenfrei zu nutzen. Davon wurde auch ordentlich Gebrauch gemacht – nur leider wenig eigenes dazu beigetragen.

Danach ging es zügig weiter, um einen Verein zu gründen. Diese “Zügigkeit” war manchen sogar zu schnell.
http://www.istlokal.de/2011/02/13/es-wird-zeit-hute-zu-verteilen/
Hier heißt es: “Im Mittelpunkt des Geschäfts steht aber – und das ist der Unterschied zu den “etablierten” Medien – der Journalismus.
Erste Interessenten am Unternehmen istlokal.de haben sich bereits gemeldet – weitere Angebote sind willkommen. Auch von “außen”. Denn die meisten istlokal.de-Mitglieder sind eben keine Marketing- und Vertriebsexperten, Programmierer oder Juristen. Genau solche Fachleute brauchen wir aber, um das Projekt in Gang zu bringen.”

Anfang Mai war das Gründungstreffen. Zuvor wurde von zwei istlokal-Mitgliedern ein Forum eingerichtet und überwiegend von mir betreut.
http://www.istlokal.de/2011/05/10/pm-istlokal-de-gegrundet/

Kurz nach der Gründung und vor einer Anmeldung des Vereins stellten Aigner und Schäfer aus persönlichen Gründen ihr “Amt” wieder zur Verfügung. Entsprechende Nachfragen ergaben keine anderen Interessenten.
Auch die Verteilung von Aufgaben war schwierig bis unmöglich – partizipieren wollten viele, sich engagieren aber nur wenige.

Ich persönlich finde das bis heute sehr bedauerlich. Die Belastung durch die Arbeit einen bundesweiten Verein zu gründen, war sehr hoch. Ich habe im Juli und August nichts mehr unternommen, um zu schauen, ob sich jemand anderes regt. Das war nicht der Fall.

Daraufhin habe ich den “Rest-Vorstand” und die Mitglieder informiert, dass eine Vereinsgründung so keinen Sinn macht und ich auf persönliches Risiko mit Peter Posztos zusammen die Gründung einer Firma plane, um den sich neu entwickelnden Lokaljournalismus zu professionalisieren.
http://www.istlokal.de/2011/09/09/aus-istlokal-de-wird-istlokal-de-ug/
Darin heißt es: “Einer Vereinsgründung stand fast nichts mehr im Wege, bis auf die Frage, wie sich ein auf Deutschland verteiltes Netzwerk in einem Verein organisiert, so dass dieser handlungsfähig ist. Diese Frage wurde noch nicht gelöst.
Um das Konzept voranzutreiben, lokal- und regionaljournalistische Angebote zu entwickeln und zu stärken, gründen Peter Posztos (33) und Hardy Prothmann (44) die istlokal.de UG mit Sitz in Gmund am Tegernsee – schön lokal eben.”

Soviel zur Entwicklung.

Leider gibt es immer Neider, Heckenschützen und Trolle wie einen “Sven”. Kleiner Hinweis: Wer lesen und denken kann, ist klar im Vorteil.

Dann beantworten sich auch Fragen von selbst, beispielsweise, warum nicht ein Verein Eigentümer von istlokal.de ist: Es gab schlicht nicht genug Eigeninitiative und vor allem fehlte die Bereitschaft durch eine Einlage von Geld den Verein handlungsfähig zu machen.

Der “Verein” hat auch nicht die Idee gehabt oder die Umsetzung vorangetrieben. Ganz im Gegenteil wurden zehn Euro monatlicher Beitrag vorgeschlagen und “Geduld”, um bei geschätzten 30 zahlenden Mitgliedern, nach 1,5-2 Jahren dann mit ein paar tausend Euro “aktiv” werden zu können. Wer so einen Verein möchte, ist frei, diesen jederzeit zu gründen. Viel Erfolg damit.

Wer verdient an istlokal OS? Was für eine blödsinnige Frage. Natürlich die Eigentümer Posztos und Prothmann. Das sind die, die bereits mit erheblichen Investitionen in Vorlage gegangen sind. Dieses Prinzip nennt man unternehmerisches Risiko in einer freien Marktwirtschaft.

Und die Kunden der istlokal Medienservice UG – die erhalten ein professionelles Produkt sowie eine Dienstleistung, um ihr Geschäft voranzubringen. Wer das möchte, zahlt dafür, wer das nicht möchte, zahlt nichts. Auch das ist eigentlich ein bekannt-gängiges Prinzip.

Sie, Herr Sven, wählen bewusst die Anonymität, um Ihre dummen Gedanken loszuwerden oder sich zu “bepissen”, wie Sie in einem anderen Kommentar geschrieben haben.

Auch ich lasse anonyme Kommentare in meinen Blogs zu – grundsätzlich aus der Überzeugung heraus, dass Artikel 5 auch die dümmste Meinungsäußerung als Meinungsäußerung erkennt. Und vor allem deshalb, weil es manchmal wichtig ist, anonym zu bleiben, weil einem sonst ein Schaden enstehen könnte.

Ist das bei Ihnen der Fall? Würde Ihnen ein Schaden entstehen, wenn man öffentlich wüsste, wer Sie sind? Beispielsweise, weil Sie im Medienbereich arbeiten und damit Ihre “Motivation” klar werden würde?
Weil man sich so mit Ihnen beschäftigen könnte, wie Sie das offensichtlich mit meiner Person tun?
Eventuell Rückschlüsse auf Ihr Wesen und die Qualität Ihres Schaffens ziehen könnte? Ist Ihnen das unangenehm?

Sie haben offensichtlich weder das Format, noch den Anstand, noch den Mumm, sich so transparent und offen zu zeigen, wie ich das praktiziere.

Leute wie Sie gehören zum Netz wie Verkehrsrowdies auf der Straße – die sind lästig und ärgerlich, aber wohl unvermeidlich.

Schauen Sie mal in den Spiegel und denken über sich nach – das ist ein freundlich gemeinter Ratschlag.

Sie haben Spaß daran, mir zu folgen und Ihre blöden Kommentare abzugeben. Sie tun mir für Ihr Unvermögen und Ihre Armseligkeit aufrichtig leid. Das ist bestimmt kein schönes Gefühl, so sein zu müssen, wie Sie es sind. Sicherlich gibt es dafür Gründe – ich hoffe nur, dass es kein allzu schlimmes Leiden ist, das an Ihnen frisst.

Deswegen wünsche ich Ihnen einen guten Rutsch und Besserung im kommenden Jahr.

Vielleicht hilft das.

Gruß

Antworten

Hardy Prothmann Dezember 30, 2011 um 00:40

P.S.

Falls es jemanden mehr als einen Follower und zwei Fans interessieren sollte, was “Sven” so draufhat:

http://twitter.com/Sven8600
https://www.facebook.com/pages/Fischfutter-Journalismus/292736560766454?sk=wall

Greets
:D
Hardy Prothmann

Antworten

Steffen (netzleser) Dezember 30, 2011 um 00:43

Hallo Sven, Hallo Hardy,

jetzt ist dann aber auch gut.

Antworten

Sven Dezember 30, 2011 um 10:14

Sehen Sie mich, nur weil ich woanders über Sie bzw. Ihre Aktivitäten kritisch kommentiert, als Stalker? Das ist ja interessant.

Werden Sie bitte nicht paranoid. Niemand, zumindest ich, will Ihnen ja was Böses.

Ich bin lediglich der Auffassung, dass Ihnen ein paar kritische Kommentare korrektiv ganz gut tun (man gibt ja da Hoffnung nicht auf). Wenn nicht, habe ich zumindest das Bestreben, Ihre Handlungen öffentlich kritisch zu hinterfragen. Das sehe ich bei Ihnen mehr als notwendig. Im Lawblog hatte ich das ja schon mal sachlich ganz gut geschafft.

Anscheinend kommen Sie damit nicht ganz klar. Tja. Das ist aber weniger mein Problem. Silvio Berlusconi hat kritische Journalisten auch schon mal als Stalker tituliert und wurde persönlich. Sie werden offensichtlich auch gern persönlich. Spricht nicht gerade für journalistische Souveränität.

Ich kann damit übrigens hervorragend in den Spiegel sehen. Auch Journalisten brauchen Kontrolle. Sie sind jemand, der diese Kontrolle mehr als nötig hat. Ich möchte keine italienischen Verhältnisse in der deutschen Blogosphäre.

Meine nächsten Themen sind übrigens Ihr am 3.12.11 angekündigter und noch nicht erschienener Spendenbericht zum Thema “Fischfutter-Affäre” http://www.heddesheimblog.de/2011/12/03/spenden-zur-fischfutter-affare-2-28490-euro-herzlichen-dank/
Hardy Prothmann am 3.12.: [...] und natürlich nochmals transparent dokumentiert. [...]

Wann kommt sie denn, die transparente Dokumentation? Ach so, das Heddesheimblog macht ja gerade Betriebsferien… Aber im Januar, oder?

1.12.11 “Für die Pressefreiheit” – Hardy Prothmann will weiteren Verein gründen
http://www.istlokal.de/2011/12/01/fur-die-pressefreiheit-gegen-das-abmahnunwesen/

Was tut sich denn hier aktuell? Lassen Sie mich raten…
Die Annahme darf erlaubt sein: Entweder übernehmen Sie sich ein wenig mit der Ankündigung von Vereinsgründungen oder nutzen gerne die Initiativankündigung zum Eigeninteresse.

Dieser Schluss ist zwangsläufig. Und nicht mehr habe ich in obirgen Kommentar geäußert.Und, dass ichs billig finde.

Richtig, auch das ist zutreffend.

Antworten

Carmen Dezember 31, 2011 um 08:25

@Hardy Prothmann
Der Zapp-Bericht über Philipp Schwörbel und seinen Prenzlauer Berg Nachrichten entstand aber bestimmt nicht aufgrund der istlokal-Aktivität oder Präsenz. Bitte nicht gar zu sehr mit fremden Federn ausschmücken…

Antworten

Hardy Prothmann Dezember 31, 2011 um 09:34

Guten Tag!

Wissen Sie das oder vermuten Sie das nur?

Vermutlich ist der Zapp-Bericht deshalb entstanden, weil die Redaktion Medienthemen macht und über die Beobachtung des Marktes auf dieses für Berlin neue Angebot gestoßen ist.
http://www.youtube.com/watch?v=x6OFjsY46C4

Die ersten Berichte zu den PBN sind im Dezember 2010 entstanden:
http://www.spiegel.de/kultur/gesellschaft/0,1518,733837,00.html
http://www.vorwaerts.de/artikel/hyperlokale-nachrichten
http://www.berliner-zeitung.de/archiv/oder-das-blatt-zur-bionade–die-neue-internetzeitung–prenzlauer-berg-nachrichten–klebt-fest-im-eigenen-milieu-mit-milchschaum-vorm-mund,10810590,10762186.html
http://www.goethe.de/wis/med/idm/tre/de6176918.htm

Das hervorragende Angebot der PBN habe ich vom Start weg mehrfach empfohlen. Mit Philipp Schwörbel stehe ich in bestem Kontakt.

Er hat sich vom Heddesheimblog inspirieren lassen und über das Heddesheimblog waren bis Ende 2010 ungefähr schon 150 Berichte verfasst worden.

Wie geschrieben hatte ich die Idee zu istlokal, einem Netzwerk von professionellen Online-Zeitungen schon Ende 2009. Ende 2010 bestand das Netzwerk schon ohne Namen.

Der Verbund sorgt für eine hohe Aufmerksamkeit. Ob nun ein TV-Beitrag mit 100-prozentiger Sicherheit auf istlokal.de zurückgeht (http://www.istlokal.de/netzwerk/prenzlauerberg-nachrichten-de/) oder über andere Vernetzungen, ist ehrlich gesagt, gehupst wie gesprungen.

Danke für die Aufmerksamkeit ;-)

Frohes Neues
Hardy Prothmann

Antworten

Carmen Dezember 31, 2011 um 12:32

@Hardy Prothmann

Ich weiß es.

Weder das Heddesheimblog noch die “ungefähr 150 Artikel darüber” waren in meinem Kommentar Thema. Wie gesagt: Bitte auf die Federn achten…

Gleichfalls guten Rutsch :-)

Antworten

Carmen Dezember 31, 2011 um 12:43

P.S:

Hardy Prothmann: Das Konzept von istlokal.de hat mit Lokalnews ungefährt so viel zu tun wie eine gut bürgerliche Küche mit MacDonalds. [...] Darüber hinaus bietet Lokalnews ein Franchisemodell an (auch hier die Ähnlichkeit zu MacDonalds), das ich zumindest als unverschämt betrachte. [...]

Das betrachte ICH als unverschämt: Als “ehemaliger” Vorsitzender von istlokal e.V. in Gründung und Sprecher eines Netzwerkes auftreten und Leistung oder Angebot eines Mitbewerbers offen zu dissen. Gleichzeitig das eigene Produkt anpreisen.

Hardy Prothmann: ]…} dreht sich mir der Magen um.[...]

Mir auch.

Wie ein Hardy Prothmann zu Aigner und Posztos findet, ist mir erklärlich. Andersrum nicht.

Antworten

Susanne Dezember 31, 2011 um 16:58

Herrn Prothmann kennt man nicht anders: Meist anderer Mitbewerber “Unvermögen” polemisch bis beleidigend anprangern (Lokalnews, MM und natürlich den Rest der Welt, die nicht zu ihm schreiben). Wenn man ihn jedoch kritisiert, wird er sehr schnell persönlich. Es selbst belegt erfolgreicher zu machen, z.B. Bezahlung von Mitarbeitern oder geschäflicher Erfolg der eigenen Medienauftritte, bleibt er in der Regel schuldig. Ausser es gibt ein wenig Quote bei Geschichten auf Kosten anderer. Dann kommt aber auch wieder schnell das Winseln nach Solidarität (siehe Ströbele-Abmahnung). Zu oft klinkt man sich bei anderen auf, die es ein wenig bis weit besser drauf haben.

Prothmann bleibt ein Krawallbloggender Durchschnittsjournalist. Geschäftlich wird er auch durchschnittlich erfolgreich bleiben. Vielleicht ganz gut so.

Was ihn antreibt weiß Mann/Frau vielleicht, wenn man er mal neben einem steht (ich bin 1,72). Es dürfte sich also mehr ein psychologisches Thema sein.

Ich finde Svens Anmerkungen gar nicht mal unzutreffend.

Antworten

Steffen (netzleser) Dezember 31, 2011 um 17:44

Hallo zusammen,

ich möchte Euch bitten beim Thema zu bleiben. Istlokal ist konzeptionell eine spannende Geschichte, die man auch unter diesen Gesichtspunkten diskutieren sollte.
Persönliche (Anti)Sympathien lasst hier bitte außen vor – das bringt das Thema nicht weiter!

Viele Grüße und einen guten Rutsch
Steffen

Antworten

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