<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>Netzleser &#187; Zeitungen</title>
	<atom:link href="http://www.netzleser.de/tag/zeitungen/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>http://www.netzleser.de</link>
	<description>Geschäftsmodelle im/ mit/ durch Journalismus im Netz</description>
	<lastBuildDate>Mon, 26 Oct 2015 21:16:05 +0000</lastBuildDate>
	<language>en</language>
	<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
	<generator>http://wordpress.org/?v=3.1</generator>
		<item>
		<title>rheinmainDEAL: viele Externe und ein Projektleiter</title>
		<link>http://www.netzleser.de/2011/08/15/rheinmaindeal-viele-externe-und-ein-projektleiter/</link>
		<comments>http://www.netzleser.de/2011/08/15/rheinmaindeal-viele-externe-und-ein-projektleiter/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 15 Aug 2011 08:35:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Steffen Greschner</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[E-Commerce]]></category>
		<category><![CDATA[Groupon]]></category>
		<category><![CDATA[Groupon-Klon]]></category>
		<category><![CDATA[Regionalzeitungen]]></category>
		<category><![CDATA[rheinmaindeal]]></category>
		<category><![CDATA[Verlage]]></category>
		<category><![CDATA[Zeitungen]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.netzleser.de/?p=1140</guid>
		<description><![CDATA[Ich warte immer noch darauf, dass Zeitungsverlage geschlossene Online-Units aufbauen und ihre E-Commerce-Aktivitäten mit einem Team koordinieren und vorantreiben. Leider setzen viele Verlagshäuser bei dem Thema weiterhin auf externe Dienstleister. Aktuelles Beispiel ist rheinmainDEAL, der Groupon-Klon von F.A.Z. und Frankfurter Neuen Presse: Projektleiter ist Volker Vatter (freier Berater) Seitenbetreiber, Software, und Inkasso von der Banghaus GmbH [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p></p><p>Ich warte immer noch darauf, dass Zeitungsverlage <a href="http://www.netzleser.de/2011/05/13/es-gibt-unglaublich-viele-zombies-die-eigentlich-tot-sind-aber-immer-noch-rumlaufen/" target="_blank">geschlossene Online-Units aufbauen</a> und ihre E-Commerce-Aktivitäten mit einem Team koordinieren und vorantreiben. Leider setzen viele Verlagshäuser bei dem Thema weiterhin auf <a href="http://www.netzleser.de/2011/04/04/groupon-und-coupon-angebote-als-erlosmodell-fur-lokalzeitungen-und-lokalblogs/" target="_blank">externe Dienstleister</a>.</p>
<p>Aktuelles Beispiel ist <a href="http://rheinmaindeal.de/impressum" target="_blank">rheinmainDEAL</a>, der Groupon-Klon von F.A.Z. und Frankfurter Neuen Presse:</p>
<ul>
<li>Projektleiter ist <a href="https://www.xing.com/profile/Volker_Vatter;key=0.0" target="_blank">Volker Vatter</a> (freier Berater)</li>
<li>Seitenbetreiber, Software, und Inkasso von der <a href="http://www.banghaus.com" target="_blank">Banghaus GmbH</a> (externer Verlagsdienstleister)</li>
<li>Backoffice, Social Media von der <a href="http://www.rhein-main.net/sixcms/detail.php?id=5rmn01.c.875616.de" target="_blank">Rhein-Main-Net GmbH</a> (verlagsinterne Outsourcing GmbH)</li>
<li>Kundenbetreuung, Callcenter von der <a href="http://www.maincom.de/" target="_blank">Maincom GmbH</a> (verlagsinterne Outsourcing GmbH)</li>
<li>Produktpräsentation, Verkaufstexte, Bilder und begleitende Printanzeigen (externe Frankfurter Werbeagentur)</li>
<li>Ein Mitarbeiter für die Deal Akquise (es wird nicht auf die Anzeigenabteilung der Verlagshäuser zurückgegriffen)</li>
</ul>
<p>Der Projektleiter ist momentan also der Einzige, der sich Fulltime mit dem rheinmainDEAL und dem (Groupon)Konzept beschäftigt. Und der wird in erster Linie zwischen den verschiedenen Beteiligten koordinieren müssen.</p>
<p>Das soll nicht heißen, dass der rheinmainDEAL nicht gut umgesetzt ist. Die <a href="http://www.netzleser.de/2011/08/11/rheinmaindeal-groupon-klon-von-faz-und-fnp-startet-montag/" target="_blank">Umsetzung ist sogar ziemlich gelungen</a> und <a href="http://rheinmaindeal.de/gutscheine/FRANKFURT-MAIN" target="_blank">der erste Deal ist gut gewählt</a>. Auch die Ankündigung in der <a href="http://www.netzleser.de/wordpress/wp-content/uploads/Pressemeldung_Launch-rheinmainDEAL.pdf" target="_blank">Pressemeldung</a> (PDF) klingt vielversprechend und zeigt die guten Kontakte, die ortsansässige Verlage haben:</p>
<blockquote><p>In der Launchwoche locken unter anderem Tickets für das Fußballspiel Eintracht Frankfurt gegen Union Berlin für 12 statt für 25 Euro.</p></blockquote>
<p>Mit Volker Vatter wurde ein sehr kompetenter Mann gefunden und auch mit Banghaus ist ein engagierter und professioneller Partner beim rheinmainDEAL an Bord. Eine nachhaltige und projektübergreifende Online-(E-Commerce)-Unit wurde mit dem rheinmainDeal allerdings nicht geschaffen.</p>
<p>Projektleiter Volker Vatter hat gegenüber dem netzleser das Engagement beim rheinmainDEAL so beschrieben:</p>
<blockquote><p>Wir sind hier der Platzhirsch in der Region und das wollen wir uns nicht nehmen lassen. Wir wollen uns gegen Groupon verteidigen und sehen im Modell des rheinmaonDEAL die Chance einer sinnvollen Print-Online-Verknüpfung.</p></blockquote>
<p>Zum Verteidigen gehört manchmal aber auch ein Angriff. Und so, wie der rheinmainDEAL bis jetzt aufgestellt ist, werden Innovationen, schnelle Reaktionen und eine <a href="http://www.netzleser.de/2010/01/17/e-commerce-und-journalismus-passt-das-zusammen/" target="_blank">Weiterentwicklung des Konzeptes</a> schwer fallen.</p>
<div style="height:33px;" class="really_simple_share robots-nocontent snap_nopreview"><div class="really_simple_share_facebook_like" style="width:100px;">
				<iframe src="http://www.facebook.com/plugins/like.php?href=http%3A%2F%2Fwww.netzleser.de%2F2011%2F08%2F15%2Frheinmaindeal-viele-externe-und-ein-projektleiter%2F&amp;layout=button_count&amp;show_faces=false&amp;width=&amp;action=like&amp;colorscheme=light&amp;send=false&amp;height=27" 
						scrolling="no" frameborder="0" style="border:none; overflow:hidden; width:px; height:27px;" allowTransparency="true"></iframe>
				</div><div class="really_simple_share_google1" style="width:px;">
					<g:plusone size="medium" href="http://www.netzleser.de/2011/08/15/rheinmaindeal-viele-externe-und-ein-projektleiter/" ></g:plusone>
				</div><div class="really_simple_share_twitter" style="width:110px;">
					<a href="http://twitter.com/share" class="twitter-share-button" data-count="horizontal" 
						data-text="rheinmainDEAL: viele Externe und ein Projektleiter" data-url="http://www.netzleser.de/2011/08/15/rheinmaindeal-viele-externe-und-ein-projektleiter/" 
						data-via="" ></a> 
				</div></div>
		<div style="clear:both;"></div>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.netzleser.de/2011/08/15/rheinmaindeal-viele-externe-und-ein-projektleiter/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>76</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Zeitungen und das soziale Netz &#8211; Studie bestätigt eine &#8220;gewisse Rückständigkeit&#8221;</title>
		<link>http://www.netzleser.de/2011/05/11/716/</link>
		<comments>http://www.netzleser.de/2011/05/11/716/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 11 May 2011 16:26:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Steffen Greschner</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Facebook]]></category>
		<category><![CDATA[Regionalzeitungen]]></category>
		<category><![CDATA[Social Media]]></category>
		<category><![CDATA[Zeitungen]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.netzleser.de/?p=716</guid>
		<description><![CDATA[Dass Journalisten nicht sehr viel von der Arbeit im Sozialen Netz halten, merkt man leider oft sobald man die Facebookseiten von Verlagen und deren journalistischer Angebote aufruft. War es bisher aber eher ein subjektiver Eindruck von außen, scheint er sich jetzt auch auf Faktenbasis zu bestätigen. newsaktuell.de hat das Thema gemeinsam mit Faktenkontor in einer [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p></p><p>Dass Journalisten nicht sehr viel von der Arbeit im Sozialen Netz halten, merkt man leider oft sobald man die <a href="http://www.netzleser.de/2011/03/26/die-andere-offentlichkeit-facebook-als-invest-in-die-zukunft/" target="_blank">Facebookseiten von Verlagen</a> und deren journalistischer Angebote aufruft. War es bisher aber eher ein subjektiver Eindruck von außen, scheint er sich jetzt auch auf Faktenbasis zu bestätigen.</p>
<p><a href="http://www.presseportal.de/pm/6344/2040431/" target="_blank">newsaktuell.de</a> hat das Thema gemeinsam mit <a href="http://www.faktenkontor.de/" target="_blank">Faktenkontor</a> in einer sehr interessanten Umfrage nun mal etwas genauer beleuchtet. Die Ergebnisse des <a href="http://www.presseportal.de/pm/6344/2040431/" target="_blank">Social Media Trendmonitor 2011</a> überraschen wenig:</p>
<p><object style="height: 350px; width: 500px;" width="500" height="350"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/BdijrzT5Hak?version=3" /><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowScriptAccess" value="always" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="500" height="350" src="http://www.youtube.com/v/BdijrzT5Hak?version=3" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<p>newsaktuell.de schreibt dazu:</p>
<blockquote><p>Journalisten und PR-Fachleute haben noch immer Nachholbedarf in Sachen Social Media. Twitter &amp; Co. sind zwar in den Redaktionen und Pressestellen als &#8220;wertvolles Arbeitswerkzeug&#8221; angekommen, aber die Wahrnehmung als &#8220;notwendiges Übel&#8221; ist noch immer weit verbreitet.</p></blockquote>
<p>Während es in Online-Redaktionen noch ganz gut aussieht, sind gerade Tageszeitungen und Magazine laut Studie sehr hinterher:</p>
<blockquote><p>Weniger selbstbewusst zeigen sich dagegen Zeitschriften- und Tageszeitungsredaktionen. Nur jede fünfte unter ihnen (jeweils 21 Prozent) fühlt sich gut gewappnet im Umgang mit dem Web 2.0.</p></blockquote>
<blockquote><p>Gut jeder dritte Journalist empfindet Social Media als &#8220;Nervkram&#8221; oder &#8220;notwendiges Übel&#8221;, so die aktuelle Studie (38 Prozent). Das gilt vor allem für Journalisten aus Zeitschriften- (46 Prozent) und Tageszeitungsredaktionen (39 Prozent).</p></blockquote>
<p>Das eigentlich erschreckende an der ganzen Studie ist aber die Einstellung zum Social Web, die sich in weiten Teilen noch immer nicht geändert hat:</p>
<blockquote><p>Und obwohl sich alle einig sind, dass der Einsatz von Social Media im Arbeitsalltag weiter steigen wird (Journalisten: 64 Prozent; Pressestellen: 79 Prozent; PR-Agenturen: 84 Prozent), planen fast die Hälfte aller Unternehmen (46 Prozent) und Redaktionen (43 Prozent) keine Investition in Social Media. Bedauerlich: Denn laut Studie erleichtert Social Media den Austausch zwischen Redaktionen und PR-Verantwortlichen.</p></blockquote>
<p>Hier noch einige weitere Ergebnisse aus der Slideshow. Den vollständigen Artikel gibt es bei <a href="http://www.presseportal.de/pm/6344/2040431/" target="_blank">newsaktuell.de</a>.</p>
<div style="width:500px" id="__ss_7890836"> <strong style="display:block;margin:12px 0 4px"><a href="http://www.slideshare.net/newsaktuell/social-media-trendmonitor2011" title="Social Media Trendmonitor 2011">Social Media Trendmonitor 2011</a></strong> <iframe src="http://www.slideshare.net/slideshow/embed_code/7890836" width="500" height="370" frameborder="0" marginwidth="0" marginheight="0" scrolling="no"></iframe>
<div style="padding:5px 0 12px"> View more <a href="http://www.slideshare.net/">presentations</a> from <a href="http://www.slideshare.net/newsaktuell">news aktuell</a> </div>
</p></div>
<div style="height:33px;" class="really_simple_share robots-nocontent snap_nopreview"><div class="really_simple_share_facebook_like" style="width:100px;">
				<iframe src="http://www.facebook.com/plugins/like.php?href=http%3A%2F%2Fwww.netzleser.de%2F2011%2F05%2F11%2F716%2F&amp;layout=button_count&amp;show_faces=false&amp;width=&amp;action=like&amp;colorscheme=light&amp;send=false&amp;height=27" 
						scrolling="no" frameborder="0" style="border:none; overflow:hidden; width:px; height:27px;" allowTransparency="true"></iframe>
				</div><div class="really_simple_share_google1" style="width:px;">
					<g:plusone size="medium" href="http://www.netzleser.de/2011/05/11/716/" ></g:plusone>
				</div><div class="really_simple_share_twitter" style="width:110px;">
					<a href="http://twitter.com/share" class="twitter-share-button" data-count="horizontal" 
						data-text="Zeitungen und das soziale Netz &#8211; Studie bestätigt eine &#8220;gewisse Rückständigkeit&#8221;" data-url="http://www.netzleser.de/2011/05/11/716/" 
						data-via="" ></a> 
				</div></div>
		<div style="clear:both;"></div>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.netzleser.de/2011/05/11/716/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>1113</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Ein arrogantes Arschloch will keiner zum Freund</title>
		<link>http://www.netzleser.de/2011/04/29/ein-arrogantes-arschloch-will-keiner-zum-freund/</link>
		<comments>http://www.netzleser.de/2011/04/29/ein-arrogantes-arschloch-will-keiner-zum-freund/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 29 Apr 2011 07:35:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Steffen Greschner</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[E-Commerce]]></category>
		<category><![CDATA[Regionalzeitungen]]></category>
		<category><![CDATA[Social Commerce]]></category>
		<category><![CDATA[Zeitungen]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.netzleser.de/?p=646</guid>
		<description><![CDATA[[Arroganz]: Meint man mit „Selbstüberschätzung“ eine Überbewertung eigenen Könnens, so zielen Hochmut und Arroganz auf soziale Distanz. In Haltung und Umgangsform werden sie durch Anstand und Höflichkeit gezügelt. Den Hochmut begünstigende Ursachen sind Eitelkeit und Narzissmus. [Arschloch]: Meistens werden damit Menschen bezeichnet, die als sich selbst unmäßig erhöhend und dadurch andere kränkend gesehen werden. Ein arrogantes Arschloch ist also einer, der von anderen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p></p><blockquote><p><strong><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Arroganz" target="_blank">[Arroganz]:</a></strong> Meint man mit „Selbstüberschätzung“ eine Überbewertung eigenen Könnens, so zielen Hochmut und Arroganz auf soziale Distanz. In Haltung und Umgangsform werden sie durch Anstand und Höflichkeit gezügelt. Den Hochmut begünstigende Ursachen sind Eitelkeit und Narzissmus.</p>
<p><strong><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Arschloch" target="_blank">[Arschloch]:</a></strong> Meistens werden damit Menschen bezeichnet, die als sich selbst unmäßig erhöhend und dadurch andere kränkend gesehen werden.</p></blockquote>
<p>Ein arrogantes Arschloch ist also einer, der von anderen zwar als sich selbst<em> &#8220;unmäßig erhöhend&#8221; </em>wahrgenommen wird; das aber &#8220;<em>sozial distanziert mit Anstand und Höflichkeit&#8221; </em>kaschiert.</p>
<p>Genau dieses Bild habe ich von vielen (Regional)Zeitungen (und von <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Telekommunikationsunternehmen">einigen Dienstleistern</a>).</p>
<p>Von oben herab wird die Welt erklärt. Widerrede ist sinnlos, weil alles (zumindest dem Anschein nach) so dermaßen objektiv ist, dass man sich höchstens noch <em>darüber</em> ärgern kann. Wie der aalglatte Kollege, der nie etwas falsch macht &#8211; weil er eben nichts neues macht. Ohne eigene Meinung. Ohne Ecken und Kanten. Ohne Charakter.</p>
<p>Viele Journalisten schweben irgendwie in einer seltsam arrogant sphärischen Zwischenwelt. Keine Ahnung, ob die auf meiner Seite sind oder auf der anderen? Wollen die mir helfen oder wollen die mich einlullen? Oder halten die mich gar für minderbemittelt und kindisch? Ich kann Sie leider auch nicht fragen: Auf Kommentare antwortet dort niemand.</p>
<p><a href="http://www.netzleser.de/wordpress/wp-content/uploads/merkur-facebook.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-673" title="merkur facebook" src="http://www.netzleser.de/wordpress/wp-content/uploads/merkur-facebook.jpg" alt="" width="470" height="698" /></a></p>
<p>Einem Typen mit diesem Gebaren will ich nichts abkaufen. Seine Empfehlungen sind mir nichts wert und sein Freund werden will ich schon gleich dreimal nicht. <a href="http://www.netzleser.de/2011/03/26/die-andere-offentlichkeit-facebook-als-invest-in-die-zukunft/" target="_blank">Ein arrogantes Arschloch will keiner zum Freund!</a></p>
<p><strong>Und genau an der Stelle sind wir am Punkt.</strong></p>
<p>Geld verdient man im (Social) E-Commerce anders. Da zählt das Gegenteil: Vertrauen. Authentizität. Freundschaft. Und das klare Bekenntnis, dass derjenige auf meiner Seite ist. Einem guten Verkäufer (online wie offline) bin ich am Ende dankbar. Weil er mich beraten hat, weil er mich unterhalten hat und weil er mir zum Schluss einen fairen Preis angeboten hat. Wer nicht weiß, was gemeint ist, geht mal in eine Filiale von Globetrotter oder klickt kurz bei amazon vorbei.</p>
<p>Für den Journalismus zeigt sich bei all den halbherzigen E-Commerce-Versuchen leider eine ganz bittere Wahrheit: Die Leser haben kein Vertrauen und hatten es auch noch nie.</p>
<p>Genau an diesem Punkt müssen die Konzepte darum ansetzen: Wie schaffe ich es als journalistisches Angebot, das wirkliche Vertrauen meiner Leser zu gewinnen. Denn nur aus dem Vertrauen heraus, kann ich mit ihnen arbeiten und irgendwann auch Geld verdienen.</p>
<p><strong>Ein paar Tipps könnten helfen, sich das Vertrauen der Leser zu erarbeiten:</strong></p>
<ol>
<li>Wer einen Artikel ins Netz stellt antwortet auch auf die Kommentare (und setzt sich mit der Kritik auseinander)</li>
<li>Wer für Leser schreibt, ist auch auf deren Seite (Egal welche &#8220;wichtigen Freunde&#8221; einem danach böse sind)</li>
<li>Auch Journalisten sind Menschen &#8211; und das darf man ruhig auch merken (Wenn was so richtig nervt, muss das auch geschrieben werden)</li>
<li>Bildet zusammen mit Euren Lesern Communities (am besten zu verschiedenen Themen: Kneipengänger, Kleintierzüchter, Kulturliebhaber, Schnäppchenjäger, &#8230;)</li>
<li>Fangt an ernsthaft zu Bloggen &#8211; am Ende ist Eure Zeitung ein Netzwerk aus Blogs (<a href="http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/blog/" target="_blank">keinen Zeitungs-Blödsinns-Blog</a>. Schaut nach, was es an authentischen, blogwürdigen und echten Interessen unter den Redakteuren gibt)</li>
<li>Berichtet transparent über die eigene Arbeit und das eigene Erleben (wie war es wirklich auf der letzten Sitzung. Langweilig? &#8211; Schreiben!)</li>
<li>Bringt mehr Meinung und Standpunkt in die einzelnen Artikel. Jeder denkt doch zu allem irgendwas. Und wenn nicht, sollte er nichts dazu schreiben. (jaja, das geht gegen das (blödsinnige) Gebot, dass Nachricht und Meinung getrennt werden müssen. Ihr findet schon Wege&#8230;)</li>
<li>Überlegt, wie ihr Euren Lesern wirklich helfen könnt (zeigt ihnen, wie sie sich in ihrer Stadt zurecht finden, wo es gerade etwas neues, etwas umsonst oder die schönsten Frauen gibt. Hier helfen die Communities aus 4. ziemlich weiter)</li>
<li>Wenn in Eurer Stadt garnichts los ist &#8211; schaut, dass etwas los ist (Veranstaltungen, Parties, blablub)</li>
<li>Vergesst die Werbekunden nicht! (Die sind sowieso auch Leser und brauchen oft Hilfe und nicht nur Werbeplätze: Workshops für Onlinewerbung, technische Dienstleistung, Marketingseminare, Grafik, &#8230;)</li>
<li>Lasst das Nachrichtenzeug raus, das sowieso auf Spiegel Online steht. Nutzt die Zeit anders und sagt Eure Meinung zu dem was in den Spiegeln der Welt geschrieben wird. (Es glaubt sowieso kein einziger Leser, dass die Nachricht von Euch ist. Sagt es einfach ehrlich und gut ist: <em>&#8220;wir haben auf www.spiegel.de gelesen, dass&#8230;!&#8221;)</em></li>
<li><em> </em>Seid ein bisschen humorvoller, wenn ihr über humorvolle Nachrichten schreibt. (Selbst ein Smiley hat noch keinen umgebracht)</li>
<li>Druckt eure Zeitung so lange es noch geht aber spart Euch die Mühe die dpa-Meldungen liebevoll umzuschreiben. Die sind schon ok so. (So ein geiles Geschäftsmodell kommt nie wieder&#8230;)</li>
</ol>
<p>Und bei alledem vergesst nicht, dass ihr Journalisten seid. Der Wahrheit verpflichtet und mit dem Auftrag im Dreck zu wühlen. Nur die gut recherchierten Geschichten, schaffen das richtig tiefe Vertrauen &#8211; auch und gerade wenn sie anders rübergebracht werden.</p>
<p>Und danach klappt es hoffentlich auch (fast von alleine) mit der richtigen Integration von E-Commerce, Social Commerce, Affiliate, Veranstaltungsreihen,  Reisen, Immobilien, Buchverkäufen und den ganzen anderen Sachen, mit denen sich als Zeitung Geld verdienen lässt. Mit der Nachricht alleine ist in Zukunft leider kein Blumentopf zu gewinnen.</p>
<p><em>Wow, jetzt war ich aber mal ein besserwisserisches und richtig arrogantes Arschloch! <img src='http://www.netzleser.de/wordpress/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </em></p>
<div style="height:33px;" class="really_simple_share robots-nocontent snap_nopreview"><div class="really_simple_share_facebook_like" style="width:100px;">
				<iframe src="http://www.facebook.com/plugins/like.php?href=http%3A%2F%2Fwww.netzleser.de%2F2011%2F04%2F29%2Fein-arrogantes-arschloch-will-keiner-zum-freund%2F&amp;layout=button_count&amp;show_faces=false&amp;width=&amp;action=like&amp;colorscheme=light&amp;send=false&amp;height=27" 
						scrolling="no" frameborder="0" style="border:none; overflow:hidden; width:px; height:27px;" allowTransparency="true"></iframe>
				</div><div class="really_simple_share_google1" style="width:px;">
					<g:plusone size="medium" href="http://www.netzleser.de/2011/04/29/ein-arrogantes-arschloch-will-keiner-zum-freund/" ></g:plusone>
				</div><div class="really_simple_share_twitter" style="width:110px;">
					<a href="http://twitter.com/share" class="twitter-share-button" data-count="horizontal" 
						data-text="Ein arrogantes Arschloch will keiner zum Freund" data-url="http://www.netzleser.de/2011/04/29/ein-arrogantes-arschloch-will-keiner-zum-freund/" 
						data-via="" ></a> 
				</div></div>
		<div style="clear:both;"></div>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.netzleser.de/2011/04/29/ein-arrogantes-arschloch-will-keiner-zum-freund/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>1642</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Warum sich Zeitungen mit Social Commerce schwer tun</title>
		<link>http://www.netzleser.de/2011/04/27/social-commerce-und-zeitungsangebote-warum-sie-sich-damit-schwer-tun/</link>
		<comments>http://www.netzleser.de/2011/04/27/social-commerce-und-zeitungsangebote-warum-sie-sich-damit-schwer-tun/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 27 Apr 2011 18:56:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Steffen Greschner</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Communities]]></category>
		<category><![CDATA[Groupon]]></category>
		<category><![CDATA[Live Shopping]]></category>
		<category><![CDATA[Social Commerce]]></category>
		<category><![CDATA[WestDeal]]></category>
		<category><![CDATA[Zeitungen]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.netzleser.de/?p=606</guid>
		<description><![CDATA[Zeitungsangebote versuchen sich immer wieder mal mit Social Commerce Konzepten: Vor einigen Jahren war Live Shopping auf verschiedenen Newsseiten vertreten. Heute steigen viele wieder im Live Shopping ein; nur nennt es sich jetzt Groupon und das amerikanische Vorbild ist inzwischen Milliarden schwer. Der Anreiz mitzuspielen ist dadurch größer. Das Problem bleibt aber immer das Gleiche [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p></p><p>Zeitungsangebote versuchen sich immer wieder mal mit Social Commerce Konzepten: Vor einigen Jahren war <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Liveshopping">Live Shopping</a> auf verschiedenen Newsseiten vertreten. Heute steigen viele wieder im Live Shopping ein; nur nennt es sich jetzt<a href="http://www.handelsblatt.com/finanzen/aktien/neuemissionen/groupon-bis-zu-25-milliarden-wert/3962568.html"> Groupon und das amerikanische Vorbild ist inzwischen Milliarden schwer</a>. Der Anreiz mitzuspielen ist dadurch größer. Das Problem bleibt aber immer das Gleiche &#8211; Die Angebote laufen irgendwie nicht so richtig&#8230;</p>
<div id="attachment_607" class="wp-caption aligncenter" style="width: 300px">
	<a href="http://www.netzleser.de/wordpress/wp-content/uploads/westdeal_suche.jpg"><img class="size-medium wp-image-607" title="westdeal_suche" src="http://www.netzleser.de/wordpress/wp-content/uploads/westdeal_suche-300x268.jpg" alt="" width="300" height="268" /></a>
	<p class="wp-caption-text">Zwei redaktionelle Beiträge in 14 Monaten sind zu wenig</p>
</div>
<p>Schnell ist der Schuldige im unpassenden Konzept gefunden. Dass das aber zu kurz greift, sieht man, wenn man sich die <a href="http://www.excitingcommerce.de/2010/06/social-commerce.html">Integration der Social Commerce Konzepte</a> etwas genauer anschaut. Bei vielen Angeboten kann man in der Hinsicht noch nicht einmal vom Versuch einer Integration sprechen. Exemplarisches Beispiel ist der <a href="http://www.westdeal.de/">Westdeal von der WAZ</a> (Die WAZ hat in 14 Monaten nichts gelernt und lässt das Konzept scheinbar sterben):</p>
<ul>
<li>Kein einziger Hinweis/Link/Anzeige o.ä. auf der Mutterseite DerWesten.de</li>
<li>Ganze <a href="http://www.derwesten.de/suche/?a=search&amp;t=n&amp;source=news&amp;q=westdeal&amp;s=dd">zwei redaktionelle Artikel zu Westdeal</a> in den letzten 14 Monaten</li>
<li><a href="http://www.facebook.com/pages/WESTDEAL/255965669943?sk=wall">271 Fans auf Facebook</a> und es werden nicht mehr</li>
<li>Kein einziger Westdeal-Hinweis auf dem <a href="http://www.facebook.com/DerWesten">Facebook-Angebot von DerWesten</a> (immerhin 6.421 Fans)</li>
<li>Inzwischen kann man aus 117 Gebieten auswählen &#8211; Aktuell läuft 1 (ein einziger!!!) Deal für alle</li>
<li>Die Deals sind oft lieblos und nicht gut ausgewählt</li>
<li><a href="http://www.westdeal.de/gutscheine/Essen/NuRoom/11268">Die Artikeltexte</a> sind weder animierend noch persönlich, noch irgendwie ansprechend</li>
</ul>
<p>Das sind nur die offensichtlichsten Fehler. Und leider passiert genau das gleiche immer wieder, wenn Zeitungen sich im E Commerce versuchen. Die Konzepte werden oft schlicht nicht richtig verstanden und vorschnell wieder begraben, &#8220;weil man ja schon immer wusste, dass das nicht klappt&#8221;.</p>
<h3><strong>Es müssen sich klare Zuständigkeiten entwickeln</strong></h3>
<p>Es bilden sich einfach keine fähigen Online-Units aus, die die Integration begleiten und steuern und auch mal dem Anzeigenverkäufer erklären, um was es eigentlich geht. Eigene Teams, die sich wirklich gedanken darüber machen, wie dem Leser geholfen werden kann und wie man sich selbst positioniert &#8211; ohne die &#8220;von Oben herab Zeitungsallüren&#8221;. Social heißt schließlich <em>social</em>, weil es etwas mit <em>sozial</em> zu tun hat &#8211; ein arrogantes Arschloch will keiner zum Freund. Einzige erkennbare Ausnahme ist für mich Axel Springer. Hier hat man zumindest bei Bild.de und Welt.de inzwischen <a href="http://www.netzleser.de/2011/04/11/welt-online-energieauktion-gut-umgesetztes-gruppenkauf-bzw-groupon-konzept/">einen guten Weg gefunden auch neue Konzepte Sinnvoll testen zu können</a>.</p>
<p>Bei den meisten kleineren hat man von außen dagegen das Gefühl, dass sich Inhouse einfach niemand um die Projekte kümmert. Die technische Seite ist mit <a href="http://www.netzleser.de/2011/04/04/groupon-und-coupon-angebote-als-erlosmodell-fur-lokalzeitungen-und-lokalblogs/">den richtigen Dienstleistern schnell aufgesetzt</a> und ab dem Punkt fehlen scheinbar jegliche Zuständigkeiten in der internen Struktur.</p>
<p>Ich bin gespannt, wie lange es noch braucht, bis endlich einer Aufwacht und versucht aus den bestehenden Lesern eine funktionierende Community zu bilden. Das muss nicht die eine große &#8220;Leser-Community&#8221; sein. Aber ein paar, die gerne Schnäppchen jagen, ein paar, die sich über Sport austauschen, ein paar, die lieber ins Kino gehen. Ein paar die sich nur für das Geschehen in Castrop-Rauxel interessieren &#8211; das dafür aber richtig.</p>
<p>Mit sauber getrennten Zielgruppen lässt es sich anschließend auch erfolgreich arbeiten. Auch und gerade mit Social Commerce Konzepten.</p>
<p><em><strong>Morgen kommt ein zweiter Teil, in dem die Möglichkeiten es besser zu machen gezeigt werden. Zumindest ein paar davon <img src='http://www.netzleser.de/wordpress/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </strong></em></p>
<div style="height:33px;" class="really_simple_share robots-nocontent snap_nopreview"><div class="really_simple_share_facebook_like" style="width:100px;">
				<iframe src="http://www.facebook.com/plugins/like.php?href=http%3A%2F%2Fwww.netzleser.de%2F2011%2F04%2F27%2Fsocial-commerce-und-zeitungsangebote-warum-sie-sich-damit-schwer-tun%2F&amp;layout=button_count&amp;show_faces=false&amp;width=&amp;action=like&amp;colorscheme=light&amp;send=false&amp;height=27" 
						scrolling="no" frameborder="0" style="border:none; overflow:hidden; width:px; height:27px;" allowTransparency="true"></iframe>
				</div><div class="really_simple_share_google1" style="width:px;">
					<g:plusone size="medium" href="http://www.netzleser.de/2011/04/27/social-commerce-und-zeitungsangebote-warum-sie-sich-damit-schwer-tun/" ></g:plusone>
				</div><div class="really_simple_share_twitter" style="width:110px;">
					<a href="http://twitter.com/share" class="twitter-share-button" data-count="horizontal" 
						data-text="Warum sich Zeitungen mit Social Commerce schwer tun" data-url="http://www.netzleser.de/2011/04/27/social-commerce-und-zeitungsangebote-warum-sie-sich-damit-schwer-tun/" 
						data-via="" ></a> 
				</div></div>
		<div style="clear:both;"></div>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.netzleser.de/2011/04/27/social-commerce-und-zeitungsangebote-warum-sie-sich-damit-schwer-tun/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>226</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Verlage im Groupon-Fieber: NeckarAlbDeal.de und RheinMainDeal.de in den Startlöchern</title>
		<link>http://www.netzleser.de/2011/04/20/verlage-im-groupon-fieber-neckaralbdeal-de-und-rheinmaindeal-de-in-den-startlochern/</link>
		<comments>http://www.netzleser.de/2011/04/20/verlage-im-groupon-fieber-neckaralbdeal-de-und-rheinmaindeal-de-in-den-startlochern/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 20 Apr 2011 08:06:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Steffen Greschner</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Groupon]]></category>
		<category><![CDATA[Groupon-Klon]]></category>
		<category><![CDATA[Neckaralbdeal]]></category>
		<category><![CDATA[rheinmaindeal]]></category>
		<category><![CDATA[Verlage]]></category>
		<category><![CDATA[Zeitungen]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.netzleser.de/?p=557</guid>
		<description><![CDATA[Langsam aber sicher sehen die deutschen Zeitungsverlage die Chance, die im Groupon-Modell steckt. Seit dem der WestDeal vor ziemlich genau einem Jahr gelauncht wurde, springt auch der Rest auf. Ganz aktuell stehen zwei Groupon-Klone aus Verlagshäusern neu in den Startlöchern: Unter www.neckaralbdeal.de (noch nicht freigeschaltet) versucht sich die Reutlinger General-Anzeiger Verlags GmbH + Co. KG mit [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p></p><p>Langsam aber sicher sehen die deutschen Zeitungsverlage die Chance, die im Groupon-Modell steckt. Seit dem der <a href="http://www.westdeal.de" target="_blank">WestDeal</a> vor ziemlich genau einem Jahr gelauncht wurde, <a title="Groupon- und Coupon-Konzepte als Erlösmodell für Tageszeitungen" href="http://www.netzleser.de/2011/04/04/groupon-und-coupon-angebote-als-erlosmodell-fur-lokalzeitungen-und-lokalblogs/">springt auch der Rest auf</a>. Ganz aktuell stehen zwei Groupon-Klone aus Verlagshäusern neu in den Startlöchern:</p>
<p>Unter <a href="http://www.neckaralbdeal.de" target="_blank">www.neckaralbdeal.de</a> (noch nicht freigeschaltet) versucht sich die Reutlinger General-Anzeiger Verlags GmbH + Co. KG mit ihrem zweiten Klon. Bereits online ist der <a href="http://www.schwaben-gutschein.de/" target="_blank">www.schwabenland-deal.de</a>, der bisher den Raum Tübingen und Reutlingen abdeckt. Der Starttermin für den NeckarAlbDeal soll der 1. Juni 2011 sein. Mit dem Raum Neckar-Alb bietet der Klon Angebote aus einem Gebiet ohne nennenswerte Großstadt an. Gebiete in denen das große Vorbild Groupon bisher noch wenig aktiv ist.</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://www.schwaben-gutschein.de/"><img class="aligncenter size-large wp-image-559" title="Schwabenland-deal" src="http://www.netzleser.de/wordpress/wp-content/uploads/Schwabenland-deal-1024x617.jpg" alt="Groupon-Klon vom Reutlinger General Anzeiger" width="368" height="222" /></a></p>
<p>Etwas verwundert hat die (noch inoffizielle) Ankündigung, dass auch die FAZ mit dem <a href="http://www.rheinmaindeal.net">www.rheinmaindeal.net</a> (noch nicht freigeschaltet) ab 1. Juli 2011 an den Start geht. Gerade bei der FAZ wird die Integration des Groupon-Klons in das Verlagsangebot wohl die größte Herausforderung. Vielleicht tut man der FAZ damit aber auch unrecht und man hat dort inzwischen aus der Zusammenarbeit mit etlichen Bloggern etwas gelernt.</p>
<p>Insgesamt stehen für diesen Sommer noch etliche andere Groupon-Klone in den Startlöchern. Von insgesamt etwa zehn neuen Verlags-Groupons ist momentan die Rede. Ob diese es allerdings schaffen, die treuen Zeitungsleser auch wirklich sinnvoll an die neuen Angebote heranzuführen, muss erst noch bewiesen werden. Eine <a title="Übersicht Groupon Klone" href="http://www.netzleser.de/2011/04/04/groupon-und-coupon-angebote-als-erlosmodell-fur-lokalzeitungen-und-lokalblogs/">Übersicht der bereits bestehenden Klone</a> habe ich hier zusammengestellt.</p>
<p>Knackpunkte werden auch in Zukunft die <a href="http://www.netzleser.de/2011/03/26/die-andere-offentlichkeit-facebook-als-invest-in-die-zukunft/" target="_blank">Bildung von aktiven Communities</a> rund um die Onlineangebote, die Integration in den redaktionellen Content und das richtige Verständnis in den Anzeigenabteilungen sein. Schön aber auf jeden Fall, dass inzwischen deutliche Bewegung in den Markt kommt.</p>
<p><strong>Mehr zum Thema auf netzleser:<br />
</strong><a title="Coupons und Gutscheine als Chance für (Lokal)Zeitungen" href="http://www.netzleser.de/2010/02/17/coupons-und-gutscheine-als-chance-fur-lokalzeitungen/">Coupons und Gutscheine als Chance für (Lokal)Zeitungen<br />
</a><a title="Welt Online Energieauktion: gut umgesetztes Gruppenkauf- bzw. Groupon-Konzept" rel="bookmark" href="http://www.netzleser.de/2011/04/11/welt-online-energieauktion-gut-umgesetztes-gruppenkauf-bzw-groupon-konzept/">Welt Online Energieauktion: gut umgesetztes Gruppenkauf- bzw. Groupon-Konzept<br />
</a><a title="e-commerce vs. Journalismus:  Groupon-Konzepte für Lokalzeitungen " href="http://www.netzleser.de/www.netzleser.de/2010/01/17/e-commerce-und-journalismus-passt-das-zusammen/">e-commerce vs. Journalismus: Groupon-Konzepte für Lokalzeitungen<br />
</a><a title="WESTDEAL: Groupon hyped das lokale Netz" href="http://www.netzleser.de/www.netzleser.de/2010/03/10/westdeal-groupon-hyped-das-lokale-netz/">WESTDEAL: Groupon hyped das lokale Netz</a></p>
<div style="height:33px;" class="really_simple_share robots-nocontent snap_nopreview"><div class="really_simple_share_facebook_like" style="width:100px;">
				<iframe src="http://www.facebook.com/plugins/like.php?href=http%3A%2F%2Fwww.netzleser.de%2F2011%2F04%2F20%2Fverlage-im-groupon-fieber-neckaralbdeal-de-und-rheinmaindeal-de-in-den-startlochern%2F&amp;layout=button_count&amp;show_faces=false&amp;width=&amp;action=like&amp;colorscheme=light&amp;send=false&amp;height=27" 
						scrolling="no" frameborder="0" style="border:none; overflow:hidden; width:px; height:27px;" allowTransparency="true"></iframe>
				</div><div class="really_simple_share_google1" style="width:px;">
					<g:plusone size="medium" href="http://www.netzleser.de/2011/04/20/verlage-im-groupon-fieber-neckaralbdeal-de-und-rheinmaindeal-de-in-den-startlochern/" ></g:plusone>
				</div><div class="really_simple_share_twitter" style="width:110px;">
					<a href="http://twitter.com/share" class="twitter-share-button" data-count="horizontal" 
						data-text="Verlage im Groupon-Fieber: NeckarAlbDeal.de und RheinMainDeal.de in den Startlöchern" data-url="http://www.netzleser.de/2011/04/20/verlage-im-groupon-fieber-neckaralbdeal-de-und-rheinmaindeal-de-in-den-startlochern/" 
						data-via="" ></a> 
				</div></div>
		<div style="clear:both;"></div>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.netzleser.de/2011/04/20/verlage-im-groupon-fieber-neckaralbdeal-de-und-rheinmaindeal-de-in-den-startlochern/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>233</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Zeitungen als Technologieanbieter und Marktplatz für den örtlichen Einzelhandel</title>
		<link>http://www.netzleser.de/2011/03/26/online-zeitungen-als-marktplatz-fur-den-einzelhandel/</link>
		<comments>http://www.netzleser.de/2011/03/26/online-zeitungen-als-marktplatz-fur-den-einzelhandel/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 26 Mar 2011 21:21:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Steffen Greschner</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Erlösmodell]]></category>
		<category><![CDATA[Fashiongalerie]]></category>
		<category><![CDATA[Online-Journalismus]]></category>
		<category><![CDATA[Technologieanbieter]]></category>
		<category><![CDATA[Zeitungen]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.netzleser.de/?p=510</guid>
		<description><![CDATA[Was spricht eigentlich dagegen, dass Zeitungen zum größten Online-Einzelhändler ihrer Stadt werden? Zum Technologieanbieter, der an der Quelle für das richtige Marketing sitzt. Geld verdienen mit Umsatz, anstatt mit dem Verkauf von Werbefläche &#8211; mit dem andere ihren Umsatz steigern sollen. Modehändler gehen einen neuen Weg: Die Community Das klingt vielleicht sehr weit hergeholt aber [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p></p><p>Was spricht eigentlich dagegen, dass Zeitungen zum größten Online-Einzelhändler ihrer Stadt werden? Zum Technologieanbieter, der an der Quelle für das richtige Marketing sitzt. Geld verdienen mit Umsatz, anstatt mit dem Verkauf von Werbefläche &#8211; mit dem andere ihren Umsatz steigern sollen.</p>
<h3>Modehändler gehen einen neuen Weg: Die Community</h3>
<p><a href="http://www.netzleser.de/wordpress/wp-content/uploads/Fashiongalerie_Screenshot.png"><img class="aligncenter size-full wp-image-512" title="Fashiongalerie_Screenshot" src="http://www.netzleser.de/wordpress/wp-content/uploads/Fashiongalerie_Screenshot.png" alt="" width="350" height="261" /></a></p>
<p>Das klingt vielleicht sehr weit hergeholt aber eine Modewebsite hat gezeigt, was möglich ist, wenn man nur weiter denkt als die Anderen. Die Idee nennt sich <a title="Fashiongalerie - Ein Zusammenschluss von Mode-Einzelhändlern" href="http://www.fashiongalerie.de/" target="_blank">FASHIONGALERIE</a> und ist ein Zusammenschluss verschiedener deutscher Mode-Einzelhändler. Anstatt selbst in den teuren Aufbau einer Webseite mit Onlineshop zu investieren, haben sich die Händler zusammengetan und bieten ihre Waren auf einer gemeinsamen Plattform an. Das spart Kosten bei der Entwicklung und beim Marketing. <a title="excitingcommerce über Fashiongalerie" href="http://www.excitingcommerce.de/2011/03/fashiongalerie.html" target="_blank">Jochen Krisch hat das Konzept auf excitingcommerce näher erklärt</a>.</p>
<h3>Und jetzt kommt der Dreh zu den Journalistischen Geschäftsmodellen</h3>
<p>Auf den ersten Blick ist die Idee zwar nett, hat aber nichts mit einem Geschäftsmodell für den Online-Journalismus zu tun. Auf den zweiten Blick kann aber gerade in solchen Ideen die Zukunft für Tageszeitungen und ihre Onlineangebote liegen.</p>
<p>Die Zeitung als absoluter Platzhirsch vor Ort täte gut daran, wenn Sie ihre Macht der Reichweite anders als nur durch das Verbreiten von Nachrichten und Werbefläche nutzen würde. Ich zitiere mich an dieser Stelle einfach mal selbst aus einem Artikel, <a title="Steffen Greschner: Weg vom reinen Animationsprogramm" href="http://www.theeuropean.de/steffen-greschner/2519-e-commerce-vs-journalismus" target="_blank">den ich im März 2010 auf The European geschrieben habe</a>: <img src='http://www.netzleser.de/wordpress/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
<blockquote><p>Den Zugriff auf oft mehrere Hunderttausend Menschen nur für den Verkauf von Werbefläche zu nutzen ist zu wenig. Sich einfach zurücklehnen, die Anzeigenabteilung ans Telefon setzen und auf Buchungen warten, wird in Zukunft nicht mehr ausreichen. Zeitungen müssen zu Technologieanbietern werden, lokale (Online-)Communitys aufbauen und lernen, diese zu kapitalisieren. Menschen sind nicht nur Werbepreise, Abonnenten und Artikelleser, sondern eine Gemeinschaft, die unterhalten, versorgt und unterstützt werden will.</p></blockquote>
<p>Die Zeitungen haben oft den besten Kontakt zu den örtlichen Einzelhändlern: Leider oft verschwendet durch Akquiseanrufe für die nächste Sonderseite. Vielen Einzelhändlern wäre mehr geholfen, wenn man ihnen wirklich helfen würde, anstatt ihnen steigende Umsätze durch den Verkauf von überteuerten Werbeplätzen zu versprechen.</p>
<h3>Die Zeitung als Marktplatz für den Einzelhandel</h3>
<p>Warum nicht als Zeitung eine eigen Unit aufbauen, die sich um die richtige Präsentation der ansässigen Einzelhändler kümmert. Ein Shopsystem ist schnell aufgebaut und bereichert mit der richtigen Präsentation auch die eigene Zeitungswebseite. Die Zeitung fungiert als Technologieanbieter und Vermarkter. Verschickt wird über den jeweiligen Anbieter der Ware. Abgerechnet auch. Die Zeitung bekommt eine klassische Vermittlungsprovision.</p>
<p>Nicht der klassische Weg aber ein durchaus gangbarer: Ein Zusammenschluss der Online-Angebote des örtlichen Einzelhandels &#8211; Präsentiert durch die örtliche Zeitung.</p>
<p>Das heißt aber auch, dass Zeitungen Ihr Business anders begreifen müssen. Der Journalismus dient als Rahmen und als Lockmittel. Verdient wird mit der geballten Kompetenz der örtlichen Händler. Von irgendwas muss der gut recherchierte Inhalt schließlich auch bezahlt werden. Die klassische Anzeige wird das online wohl nicht schaffen. Zumindest nicht alleine.</p>
<div style="height:33px;" class="really_simple_share robots-nocontent snap_nopreview"><div class="really_simple_share_facebook_like" style="width:100px;">
				<iframe src="http://www.facebook.com/plugins/like.php?href=http%3A%2F%2Fwww.netzleser.de%2F2011%2F03%2F26%2Fonline-zeitungen-als-marktplatz-fur-den-einzelhandel%2F&amp;layout=button_count&amp;show_faces=false&amp;width=&amp;action=like&amp;colorscheme=light&amp;send=false&amp;height=27" 
						scrolling="no" frameborder="0" style="border:none; overflow:hidden; width:px; height:27px;" allowTransparency="true"></iframe>
				</div><div class="really_simple_share_google1" style="width:px;">
					<g:plusone size="medium" href="http://www.netzleser.de/2011/03/26/online-zeitungen-als-marktplatz-fur-den-einzelhandel/" ></g:plusone>
				</div><div class="really_simple_share_twitter" style="width:110px;">
					<a href="http://twitter.com/share" class="twitter-share-button" data-count="horizontal" 
						data-text="Zeitungen als Technologieanbieter und Marktplatz für den örtlichen Einzelhandel" data-url="http://www.netzleser.de/2011/03/26/online-zeitungen-als-marktplatz-fur-den-einzelhandel/" 
						data-via="" ></a> 
				</div></div>
		<div style="clear:both;"></div>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.netzleser.de/2011/03/26/online-zeitungen-als-marktplatz-fur-den-einzelhandel/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>280</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Die andere Öffentlichkeit: Facebook als Invest in die Zukunft</title>
		<link>http://www.netzleser.de/2011/03/26/die-andere-offentlichkeit-facebook-als-invest-in-die-zukunft/</link>
		<comments>http://www.netzleser.de/2011/03/26/die-andere-offentlichkeit-facebook-als-invest-in-die-zukunft/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 26 Mar 2011 14:39:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Steffen Greschner</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Facebook]]></category>
		<category><![CDATA[Geschäftsmodell]]></category>
		<category><![CDATA[Lokalblogs]]></category>
		<category><![CDATA[Onlinejournalismus]]></category>
		<category><![CDATA[Zeitungen]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.netzleser.de/?p=499</guid>
		<description><![CDATA[Die Facebook-Seiten laufen bei einigen Zeitungen noch unter der Rubrik &#8220;muss man halt auch haben&#8221; &#8211; zumindest zwingt sich der Eindruck bei vielen Angeboten leider auf. Erstens suche ich bei den meisten Zeitungs-Webseiten Ewigkeiten, bis ich überhaupt auf das Facebook-Angebot komme und zweitens ist das, was mir dort dann geboten wird oft langweilig bis unter [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p></p><p><a href="http://www.netzleser.de/wordpress/wp-content/uploads/facebook_logo.png"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-503" title="facebook_logo" src="http://www.netzleser.de/wordpress/wp-content/uploads/facebook_logo-150x150.png" alt="" width="150" height="150" /></a>Die Facebook-Seiten laufen bei einigen Zeitungen noch unter der Rubrik &#8220;muss man halt auch haben&#8221; &#8211; zumindest zwingt sich der Eindruck bei vielen Angeboten leider auf. Erstens suche ich bei den meisten Zeitungs-Webseiten Ewigkeiten, bis ich überhaupt auf das Facebook-Angebot komme und zweitens ist das, was mir dort dann geboten wird oft langweilig bis unter aller Sau.</p>
<h3>Wenige wollen Fan der Tageszeitung werden</h3>
<p>Auffällig ist, dass die meisten Zeitungen demzufolge auch nicht sonderlich viele Facebook-Fans haben &#8211; zumindest in Relation zu den verkauften Auflagen. Was ich nicht finde, kann ich nicht gut finden. Und was mir nichts bietet, will ich nicht gut finden. Eine Leserlogik, die sich auch in ernüchternden Zahlen ausdrücken lässt:</p>
<ul>
<li><a title="Berliner Morgenpost Facebook" href="http://www.facebook.com/morgenpost" target="_blank">6.300 Fans bei der Berliner Morgenpost</a> (verkaufte Auflage: 127.000)</li>
<li><a title="DerWesten Facebook" href="http://www.facebook.com/DerWesten?ref=ts" target="_blank">5.900 Fans bei DerWesten</a> (verkaufte Auflage WAZ: 800.000)</li>
<li><a title="Hamburger Abendblatt Facebook" href="http://www.facebook.com/abendblatt?sk=wall" target="_blank">4.100 Fans beim Hamburger Abendblatt </a>(verkaufte Auflage: 220.000)</li>
<li><a title="Stuttgarter Zeitung Facebook" href="http://www.facebook.com/stuttgarterzeitung" target="_blank">3.600 Fans bei der Stuttgarter Zeitung</a> (verkaufte Auflage: 150.000)</li>
<li><a title="Weser-Kurier Facebook" href="http://www.facebook.com/pages/weser-kurierde/48412147711" target="_blank">726 Fans beim Bremer Weser-Kurier</a> (verkaufte Auflage: 162.000)</li>
<li><a title="Merkur Online Facebook" href="http://www.facebook.com/merkuronline?sk=wall" target="_blank">723 Fans beim Münchner Merkur</a> (verkaufte Auflage: 197.000)</li>
</ul>
<p>Im Gegensatz dazu haben reine Online-Medien mit dem Auftritt auf Facebook deutlich geringere Probleme. Teilweise junge Titel haben hier klar die Nase vorne: Lokalblogs wie der <a title="Solinger Bote Facebook" href="http://www.facebook.com/profile.php?id=100001844608068" target="_blank">Solinger-Bote</a>, die <a title="Tegernseer Stimme Facebook" href="http://www.facebook.com/tegernseerstimme.de" target="_blank">Tegernseer Stimme</a>. <a title="Prenzlauer Berg Facebook" href="http://www.facebook.com/pages/Prenzlauer-Berg-Nachrichten/108649415872285" target="_blank">Prenzlauer Berg Nachrichten</a> oder die <a title="Ruhrbarone Facebook" href="http://www.facebook.com/ruhrbarone" target="_blank">Ruhrbarone</a> haben 1.000 oder mehr Fans &#8211; und das bei teils sehr kleinen Einzugsgebieten. (Klatsch und Tratsch scheint im Netz sowieso ungebrochen: Das Online-Magazin <a title="Promiflash Facebook" href="http://www.facebook.com/PromiFlash?sk=wall" target="_blank">Promiflash hat über 530.000 Fans</a>. Das Thema alleine reicht aber nicht. Alt eingesessene Titel wie <a title="Gala.de Facebook" href="http://www.facebook.com/galade?sk=wall" target="_blank">Gala</a> oder <a title="Bunte Facebook" href="http://www.facebook.com/Bunte.de" target="_blank">Bunte</a> schaffen es nicht mal auf 5.000 Fans)</p>
<h3>Wie sieht ein guter Facebook-Auftritt für Zeitungen aus?</h3>
<p>Der Schlüssel zum Erfolg liegt in der Menschlichkeit. Mit den Lokalblogs können sich die Leser identifizieren. Es wird nicht das Gefühl des unnahbaren Journalisten vermittelt, sondern des Schreibers von nebenan. Einer von uns, der sich für uns die Mühe macht zu berichten. Der Autor steht selbst für Hinweise und Kritik zur Verfügung und reagiert stellenweise auch ganz menschlich: Er freut sich und ist auch mal beleidigt oder direkt.Auch die Motivation auf den Lokal-Seiten scheint deutlich größer: Es werden Gewinnspiele und Mitmachaktionen angeboten und andere Aktionen getestet.</p>
<p>Das gleiche Prinzip zieht auch bei Promiflash: Mit Daniel Härtnagel wurde ein Blogger erfolgreich, der sich schon seit Jahren auf <a title="Daniel Härtnagel ist der Promipranger" href="http://www.promipranger.de/" target="_blank">Promipranger</a> mit Gossip, Klatsch und Tratsch identifiziert &#8211; und das sehr persönlich und nicht aus Sicht des Journalisten.</p>
<h3>Wer Fans will, muss persönlich werden</h3>
<p>Der größte Unterschied zu den klassischen Medienhäusern besteht aber in der Art, wie mit den Leserkommentaren umgegangen wird. Während auf den großen Portalen erstens überhaupt wenig kommentiert wird, sieht man recht deutlich, dass die Kommentare nur sehr sporadisch bis nie beantwortet werden. Sinnvolle Diskussionen entstehen so nicht. Der eigentliche Autor des Textes ist oft nicht beteiligt und es antwortet maximal eine neutrale &#8220;Redaktionsstimme&#8221;. So ist es für die Leser nur schwer nachvollziehbar, warum man sich als Leser überhaupt zu den Artikeln äußern soll, wenn sich der Verfasser nie selbst dem Leser stellt.</p>
<h3>Facebook für Zeitungen als Invest in die Zukunft</h3>
<p>Warum es gerade für Zeitungen in Zukunft wichtig sein wird, auch auf Facebook viele Leser zu haben, zeigt ein Blick auf die Möglichkeiten neuer Geschäftsmodelle im Onlinejournalismus: Immer <a title="Facebook Web-Währung wird zur Pflicht - excitingcommerce" href="http://www.excitingcommerce.de/2011/01/facebook-credits.html" target="_blank">mehr Umsatz des Onlinehandels wird sich in Zukunft direkt über Facebook abspielen</a>. Schon seit langem ist Facebook dabei eine eigene Webwährung zu entwickeln. Und auch der Hype um Groupon könnte sich in nicht allzulanger Zeit auf <a title="Facebook mit eigenem Groupon Angebot - netzwertig" href="http://netzwertig.com/2011/03/18/facebook-vs-groupon-buhlen-um-die-schnaeppchenjaeger/" target="_blank">Facebook interne Kanäle verschieben</a>. Dort plant man zumindest ein starkes Gegengewicht aufzubauen und bietet auch lokalen Anbietern die Möglichkeit eigene Groupon-Aktionen durchzuführen. <a title="Groupon Konzepte für Lokalzeitungen" href="http://www.netzleser.de/2010/01/17/e-commerce-und-journalismus-passt-das-zusammen/">Warum gerade Groupon-Konzepte für Lokal- und Regional-Zeitungen ein riesiges Potential bieten habe ich schon vor über einem Jahr in einem Artikel thematisiert.</a></p>
<h3>Wer die Facebook-Fans hat, hat die Zielgruppe der Zeitung</h3>
<p>Auch ohne, dass man zum jetzigen Zeitpunkt direkte Geschäftsmodelle für sich erkennt oder weiter ausschließlich auf Bannerwerbung setzt, sollte eines immer klarer werden: Wer Facebook vernachlässigt, spielt mit seiner Zukunft. Gerade die einstigen Massenmedien gehen sträflich mit dieser neuen Öffentlichkeit um. Wer in der Offline-Welt mit 200.000 gedruckten Zeitungen jeden Tag den Ton angibt, hat online mit 3.000 Fans nicht viel zu melden. Und das werden über kurz oder lang auch die Werbekunden registrieren.</p>
<div style="height:33px;" class="really_simple_share robots-nocontent snap_nopreview"><div class="really_simple_share_facebook_like" style="width:100px;">
				<iframe src="http://www.facebook.com/plugins/like.php?href=http%3A%2F%2Fwww.netzleser.de%2F2011%2F03%2F26%2Fdie-andere-offentlichkeit-facebook-als-invest-in-die-zukunft%2F&amp;layout=button_count&amp;show_faces=false&amp;width=&amp;action=like&amp;colorscheme=light&amp;send=false&amp;height=27" 
						scrolling="no" frameborder="0" style="border:none; overflow:hidden; width:px; height:27px;" allowTransparency="true"></iframe>
				</div><div class="really_simple_share_google1" style="width:px;">
					<g:plusone size="medium" href="http://www.netzleser.de/2011/03/26/die-andere-offentlichkeit-facebook-als-invest-in-die-zukunft/" ></g:plusone>
				</div><div class="really_simple_share_twitter" style="width:110px;">
					<a href="http://twitter.com/share" class="twitter-share-button" data-count="horizontal" 
						data-text="Die andere Öffentlichkeit: Facebook als Invest in die Zukunft" data-url="http://www.netzleser.de/2011/03/26/die-andere-offentlichkeit-facebook-als-invest-in-die-zukunft/" 
						data-via="" ></a> 
				</div></div>
		<div style="clear:both;"></div>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.netzleser.de/2011/03/26/die-andere-offentlichkeit-facebook-als-invest-in-die-zukunft/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>220</slash:comments>
		</item>
	</channel>
</rss>
