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	<title>Netzleser &#187; Verlage</title>
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	<description>Geschäftsmodelle im/ mit/ durch Journalismus im Netz</description>
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		<title>rheinmainDEAL: viele Externe und ein Projektleiter</title>
		<link>http://www.netzleser.de/2011/08/15/rheinmaindeal-viele-externe-und-ein-projektleiter/</link>
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		<pubDate>Mon, 15 Aug 2011 08:35:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Steffen Greschner</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[E-Commerce]]></category>
		<category><![CDATA[Groupon]]></category>
		<category><![CDATA[Groupon-Klon]]></category>
		<category><![CDATA[Regionalzeitungen]]></category>
		<category><![CDATA[rheinmaindeal]]></category>
		<category><![CDATA[Verlage]]></category>
		<category><![CDATA[Zeitungen]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich warte immer noch darauf, dass Zeitungsverlage geschlossene Online-Units aufbauen und ihre E-Commerce-Aktivitäten mit einem Team koordinieren und vorantreiben. Leider setzen viele Verlagshäuser bei dem Thema weiterhin auf externe Dienstleister. Aktuelles Beispiel ist rheinmainDEAL, der Groupon-Klon von F.A.Z. und Frankfurter Neuen Presse: Projektleiter ist Volker Vatter (freier Berater) Seitenbetreiber, Software, und Inkasso von der Banghaus GmbH [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p></p><p>Ich warte immer noch darauf, dass Zeitungsverlage <a href="http://www.netzleser.de/2011/05/13/es-gibt-unglaublich-viele-zombies-die-eigentlich-tot-sind-aber-immer-noch-rumlaufen/" target="_blank">geschlossene Online-Units aufbauen</a> und ihre E-Commerce-Aktivitäten mit einem Team koordinieren und vorantreiben. Leider setzen viele Verlagshäuser bei dem Thema weiterhin auf <a href="http://www.netzleser.de/2011/04/04/groupon-und-coupon-angebote-als-erlosmodell-fur-lokalzeitungen-und-lokalblogs/" target="_blank">externe Dienstleister</a>.</p>
<p>Aktuelles Beispiel ist <a href="http://rheinmaindeal.de/impressum" target="_blank">rheinmainDEAL</a>, der Groupon-Klon von F.A.Z. und Frankfurter Neuen Presse:</p>
<ul>
<li>Projektleiter ist <a href="https://www.xing.com/profile/Volker_Vatter;key=0.0" target="_blank">Volker Vatter</a> (freier Berater)</li>
<li>Seitenbetreiber, Software, und Inkasso von der <a href="http://www.banghaus.com" target="_blank">Banghaus GmbH</a> (externer Verlagsdienstleister)</li>
<li>Backoffice, Social Media von der <a href="http://www.rhein-main.net/sixcms/detail.php?id=5rmn01.c.875616.de" target="_blank">Rhein-Main-Net GmbH</a> (verlagsinterne Outsourcing GmbH)</li>
<li>Kundenbetreuung, Callcenter von der <a href="http://www.maincom.de/" target="_blank">Maincom GmbH</a> (verlagsinterne Outsourcing GmbH)</li>
<li>Produktpräsentation, Verkaufstexte, Bilder und begleitende Printanzeigen (externe Frankfurter Werbeagentur)</li>
<li>Ein Mitarbeiter für die Deal Akquise (es wird nicht auf die Anzeigenabteilung der Verlagshäuser zurückgegriffen)</li>
</ul>
<p>Der Projektleiter ist momentan also der Einzige, der sich Fulltime mit dem rheinmainDEAL und dem (Groupon)Konzept beschäftigt. Und der wird in erster Linie zwischen den verschiedenen Beteiligten koordinieren müssen.</p>
<p>Das soll nicht heißen, dass der rheinmainDEAL nicht gut umgesetzt ist. Die <a href="http://www.netzleser.de/2011/08/11/rheinmaindeal-groupon-klon-von-faz-und-fnp-startet-montag/" target="_blank">Umsetzung ist sogar ziemlich gelungen</a> und <a href="http://rheinmaindeal.de/gutscheine/FRANKFURT-MAIN" target="_blank">der erste Deal ist gut gewählt</a>. Auch die Ankündigung in der <a href="http://www.netzleser.de/wordpress/wp-content/uploads/Pressemeldung_Launch-rheinmainDEAL.pdf" target="_blank">Pressemeldung</a> (PDF) klingt vielversprechend und zeigt die guten Kontakte, die ortsansässige Verlage haben:</p>
<blockquote><p>In der Launchwoche locken unter anderem Tickets für das Fußballspiel Eintracht Frankfurt gegen Union Berlin für 12 statt für 25 Euro.</p></blockquote>
<p>Mit Volker Vatter wurde ein sehr kompetenter Mann gefunden und auch mit Banghaus ist ein engagierter und professioneller Partner beim rheinmainDEAL an Bord. Eine nachhaltige und projektübergreifende Online-(E-Commerce)-Unit wurde mit dem rheinmainDeal allerdings nicht geschaffen.</p>
<p>Projektleiter Volker Vatter hat gegenüber dem netzleser das Engagement beim rheinmainDEAL so beschrieben:</p>
<blockquote><p>Wir sind hier der Platzhirsch in der Region und das wollen wir uns nicht nehmen lassen. Wir wollen uns gegen Groupon verteidigen und sehen im Modell des rheinmaonDEAL die Chance einer sinnvollen Print-Online-Verknüpfung.</p></blockquote>
<p>Zum Verteidigen gehört manchmal aber auch ein Angriff. Und so, wie der rheinmainDEAL bis jetzt aufgestellt ist, werden Innovationen, schnelle Reaktionen und eine <a href="http://www.netzleser.de/2010/01/17/e-commerce-und-journalismus-passt-das-zusammen/" target="_blank">Weiterentwicklung des Konzeptes</a> schwer fallen.</p>
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		<title>rheinmainDeal: Groupon-Klon von FAZ und Frankfurter Neuen Presse startet Montag 15.08.</title>
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		<pubDate>Thu, 11 Aug 2011 13:38:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Steffen Greschner</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Erlösmodell]]></category>
		<category><![CDATA[FAZ]]></category>
		<category><![CDATA[Geschäftsmodell]]></category>
		<category><![CDATA[Groupon]]></category>
		<category><![CDATA[Groupon-Klon]]></category>
		<category><![CDATA[Online-Journalismus]]></category>
		<category><![CDATA[Onlinejournalismus]]></category>
		<category><![CDATA[rheinmaindeal]]></category>
		<category><![CDATA[Verlage]]></category>

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		<description><![CDATA[Auf den URLs www.rheinmaindeal.info und www.rheinmaindeal.de ist inzwischen schon einiges zu sehen. Der Launch des rheinmainDeals ist für nächsten Montag, 15. August angekündigt. Mit dem rheinmainDeal steigen zwei echte Traditionsmedien ins Groupon-Business ein: Hinter rheinmainDEAL steht die regionale Kompetenz von zwei führenden Tageszeitungen. Die Zeitungshäuser der Frankfurter Neuen Presse und der F.A.Z. Rhein-Main-Zeitung präsentieren das Deal-Portal. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p></p><p>Auf den URLs <a href="http://www.rheinmaindeal.info" target="_blank">www.rheinmaindeal.info</a> und <a href="http://www.rheinmaindeal.de" target="_blank">www.rheinmaindeal.de</a> ist inzwischen schon einiges zu sehen. Der Launch des rheinmainDeals ist für nächsten Montag, 15. August angekündigt. Mit dem rheinmainDeal steigen <a href="http://www.rheinmaindeal.info/das-portal/" target="_blank">zwei echte Traditionsmedien ins Groupon-Business ein</a>:</p>
<blockquote><p>Hinter rheinmainDEAL steht die regionale Kompetenz von zwei führenden Tageszeitungen. Die Zeitungshäuser der Frankfurter Neuen Presse und der F.A.Z. Rhein-Main-Zeitung präsentieren das Deal-Portal.</p></blockquote>
<p>Optisch ist die Seite (auf dem Screenshot) deutlich als <a href="http://www.netzleser.de/2011/04/04/groupon-und-coupon-angebote-als-erlosmodell-fur-lokalzeitungen-und-lokalblogs/" target="_blank">weiterer Banghaus-Klon erkennbar</a> auch wenn im momentanen <a href="http://www.rheinmaindeal.info/impressum/" target="_blank">Impressum die Rhein-Main.Net GmbH</a> für Programmierung und Umsetzung ausgewiesen wird. Die ungewohnte Farbgebung tut der Seite auf den ersten Blick aber sehr gut:</p>
<p><a href="http://www.netzleser.de/wordpress/wp-content/uploads/rheinmainDeal.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-1121" title="rheinmainDeal" src="http://www.netzleser.de/wordpress/wp-content/uploads/rheinmainDeal.jpg" alt="" width="511" height="415" /></a>Etwas aufhorchen lassen hat dagegen die Ankündigung auf rheinmainDeal neben den gewohnten <em>Groupon-Dienstleistungs-Wellness-Restaurant-Angeboten</em> auch <a href="http://www.rheinmaindeal.info/die-idee/" target="_blank">harte Produkte anbieten zu wollen</a>. Damit wildert rheinmainDeal von Start weg im Revier <a href="http://my-trend.org/2011-08-07-liveshopping" target="_blank">klassischer Liveshopper</a>. Dailydeal hat vor einigen Tagen <a href="http://kress.de/alle/detail/beitrag/111363-live-shopping-konkurrenz-dailydeal-vertickt-produkt-gutscheine.html" target="_blank">ähnliches angekündigt</a>:</p>
<blockquote><p>Pro Tag präsentiert rheinmainDEAL ein Top-Angebot. Ob <strong>Produkte</strong> oder Dienstleistungen aus den Bereichen Wellness, Gastronomie, Sport oder <strong>Handel</strong> – Besucher der Plattform lassen sich immer wieder gerne überraschen.</p></blockquote>
<p>Konsequent klingt dagegen die <a href="http://www.rheinmaindeal.info/das-portal/" target="_blank">Ankündigung der täglichen Werbeeinbindung der Deals</a> sowohl online, wie auch in den gedruckten Ausgaben beider Blätter. Man darf allerdings gespannt sein, ob man die großen Worte auch halten kann oder ob es, <a href="http://www.westdeal.de/vorteile" target="_blank">wie beim Westdeal, beim schönen Wunsch bleibt</a> und begleitende Werbung irgendwann schlichtweg &#8220;vergessen&#8221; wird.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>&#8220;Als Zeitungsverleger, wüsste ich, was zu tun ist – das verrate ich aber nicht. Ich bin ja nur Blogger&#8221;</title>
		<link>http://www.netzleser.de/2011/08/10/als-zeitungsverleger-wusste-ich-was-zu-tun-ist-%e2%80%93-das-verrate-ich-aber-nicht-ich-bin-ja-nur-blogger/</link>
		<comments>http://www.netzleser.de/2011/08/10/als-zeitungsverleger-wusste-ich-was-zu-tun-ist-%e2%80%93-das-verrate-ich-aber-nicht-ich-bin-ja-nur-blogger/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 10 Aug 2011 10:09:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Steffen Greschner</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Hardy Prothmann]]></category>
		<category><![CDATA[Interview]]></category>
		<category><![CDATA[journalismus]]></category>
		<category><![CDATA[Online-Journalismus]]></category>
		<category><![CDATA[Onlinejournalismus]]></category>
		<category><![CDATA[Verlage]]></category>

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		<description><![CDATA[Hardy Prothmann ist Betreiber des Heddesheimblogs, Gründungsmitglied von netzwerk recherche und Mitglied des Frankfurter Presse-Clubs. Außerdem ist Hardy Prothmann einer der aktivsten (und direktesten) Kritiker der Verlagswelt und der klassischen Medien. In den letzten Tagen hat er mit einigen Artikeln zum Redakteursstreik viel Unruhe gestiftet &#8211; und großes Medienecho darauf bekommen. Hardy hat in erster Linie die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p></p><div id="attachment_1092" class="wp-caption alignleft" style="width: 85px">
	<a href="http://www.netzleser.de/wordpress/wp-content/uploads/Prothmann2-224x3001.jpg.scaled5001.jpg"><img class="size-full wp-image-1092   " title="Prothmann2-224x300.jpg.scaled500" src="http://www.netzleser.de/wordpress/wp-content/uploads/Prothmann2-224x3001.jpg.scaled5001.jpg" alt="" width="85" height="113" /></a>
	<p class="wp-caption-text">Hardy Prothmann (pushthebutton.de)</p>
</div>
<p>Hardy Prothmann ist Betreiber des <a href="http://heddesheimblog.de/" target="_blank">Heddesheimblogs</a>, Gründungsmitglied von <a href="http://netzwerkrecherche.de/" target="_blank">netzwerk recherche</a> und Mitglied des <a href="http://frankfurter-presseclub.de/" target="_blank">Frankfurter Presse-Clubs</a>. Außerdem ist Hardy Prothmann einer der aktivsten (und direktesten) Kritiker der Verlagswelt und der klassischen Medien.</p>
<p>In den letzten Tagen hat er mit einigen Artikeln zum <a href="http://www.google.de/search?rlz=1C1AVSA_enDE431DE431&amp;aq=f&amp;sourceid=chrome&amp;ie=UTF-8&amp;q=hardy+prothmann#sclient=psy&amp;hl=de&amp;rlz=1C1AVSA_enDE431DE431&amp;tbm=nws&amp;source=hp&amp;q=redakteure+streik&amp;pbx=1&amp;oq=redakteure+streik&amp;aq=f&amp;aqi=&amp;aql=&amp;gs_sm=e&amp;gs_upl=17793l19842l7l20289l11l9l0l0l0l7l1043l6050l4-1.0.5.1l7l0&amp;bav=on.2,or.r_gc.r_pw.&amp;fp=5827fd71f6bc93b&amp;biw=1366&amp;bih=653" target="_blank">Redakteursstreik</a> viel Unruhe gestiftet &#8211; und <a href="http://meedia.de/print/streik-streit-der-frust-vieler-freier-ist-gross/2011/08/05.html" target="_blank">großes Medienecho</a> darauf bekommen. Hardy hat in erster Linie die Arbeitsbedingungen der Freien Journalisten beklagt und kritisiert. Ich habe Hardy einige Fragen zum Thema gestellt:</p>
<p><strong>netzleser (NL): Du steckst in Deinen persönlichen Arbeitskampf sehr viel Zeit und machst Dir nicht nur Freunde damit. Was motiviert Dich zum Robin Hood der Freien Journalisten zu werden?</strong></p>
<blockquote><p>Hardy Prothmann (HP): Ich bin nicht Journalist geworden, um mir Freunde zu machen. Die guten Freunde, die ich habe, reichen mir. Ich bin auch keine Robin Hood – wer genau hinschaut, stellt fest, dass ich in meinen Artikeln alle kritisiere: Verlagsmanager, Redakteure und freie Journalisten.</p></blockquote>
<p><strong>NL: Auf einigen Blogs wird Dir vorgeworfen, dass <a href="http://www.streim.de/2011/08/04/ich-bin-unsolidarisch-arrogant-unfaehig-und-ein-echter-arsch/" target="_blank">Du lediglich an Deiner Selbstvermarktung arbeitest</a>. Ist da etwas dran? Bzw. wie wirkt sich die momentane Aufmerksamkeit, die Du mit Dir als Person und mit Deinen Blogs bekommst auf die Zugriffszahlen aus?</strong></p>
<blockquote><p>HP: Der „Selbstvermarktungsvorwurf“ ist komplett absurd. Meine teils polemischen Kritiken führen eher nicht dazu, dass ständig das Telefon klingelt oder emails mit tollen Job-Angeboten reinkommen. Die Zugriffszahlen sind enorm, doch davon kann ich mir nichts kaufen.</p></blockquote>
<p><strong>NL: In einem <a href="http://www.pushthebutton.de/2011/08/03/zeitungsstreik-solidaritaet-wieso-weshalb-warum/" target="_blank">Beitrag auf pushthebutton</a> sprichst Du davon, dass Dir noch nie eine Zeitung mehr bezahlt hat als ausgemacht, um eine extra gute Arbeit zu würdigen. Ich höre da raus, dass es Dir viel mehr um Anerkennung als um das Finanzielle geht: Wie sehen für Dich die richtigen Arbeitsbedingungen für Freie Journalisten aus? Geht es nur ums Geld?</strong></p>
<blockquote><p>HP: Klar geht es um Geld. Mit Geld bezahlt man seine Miete und andere Sachen. Aber auch um Anerkennung und Respekt, wenn man sehr gut und sehr engagiert arbeitet. Und darum, immer das beste zu geben. Das gelingt nicht täglich. Aber ohne die entsprechende Haltung gelingt es nie.</p>
<p>Ich bin jetzt zwanzig Jahre im Job. Die ersten zehn Jahre waren klasse, weil ich am meisten von erfahrenen Kollegen gelernt habe, die ihr Können nicht als Herrschaftswissen betrachtet haben. Sie mich und andere teilhaben lassen. Aus einer Haltung heraus: Die besten Geschichten zu erzählen. Man hat gemeinsam an guten Geschichten gearbeitet.</p>
<p>In den folgenden Jahren hat der Job immer weniger Spaß gemacht, weil es kaum noch gute Redakteure gibt, die mit ihren freien Autoren arbeiten. Erfahrene Kollegen wurden durch Grünschnäbel ersetzt, die wenig Ahnung von Journalismus haben. Arbeits- und Honorarbedingungen wurden immer mieser. Das weiß jeder in der Branche.</p>
<p>Richtige Arbeitsbedingungen sind dann gegeben, wenn Freier und Redaktion zusammen  das beste Ergebnis erreichen wollen und das Honorar die Arbeit nicht nur „ehrt“, sondern bezahlt.</p></blockquote>
<p><strong>NL: Glaubst Du wirklich, dass Qualität im Journalismus mit dem Zufluss im Geldbeutel gleichzusetzen ist? Liefert ein gut bezahlter Journalist besseren Journalismus als ein schlecht bezahlter?</strong></p>
<blockquote><p>HP: Ein gut bezahlter Journalist hat zumindest die besseren Chancen. Er kann sich die notwendige Zeit nehmen, um den Job gut zu machen. Zeilenhonorare sind beispielsweise tödlich für guten Journalismus. Wenn ich für 100 Zeilen nur 100 Euro brutto erhalte und auf einen „vernünftigen“ Stundensatz kommen will, dann kann ich als hauptberuflicher Journalist höchstens drei Stunden Arbeit dafür kalkulieren. Vielleicht brauche ich aber fünf oder sechs Stunden – das hängt vom Thema ab. Dann muss der Artikel 200 Euro bringen – tut er aber nicht.</p>
<p>Investiere ich also trotzdem mehr Zeit, bin ich schlechter bezahlt – auch wenn ich den besseren Journalismus liefere. Auf Dauer zermürbt das, weil man immer Geldsorgen hat. Journalisten haben hauptberuflich oft mit Sorgen zu tun – wenn die größte Sorgen allerdings die der eigenen wirtschaftlichen Existenz ist, kann auf Dauer kein guter Journalismus dabei rauskommen. Außer, man hat ein sehr, sehr dickes Fell.</p></blockquote>
<p><strong>NL: Axel Springer hat jüngst im Geschäftsbericht eine EBITDA-Rendite von 22,7 Prozent  (128,5 Mio Euro) bei den nationalen Zeitungen ausgewiesen. Gleichzeitig will man Gehälter kürzen. Ist Journalist überhaupt ein Beruf, den man Festangestellt und als Glied in einer Produktionskette ausüben kann? Als Content-Produzent? Oder sollten Journalisten nicht eher &#8220;Überzeugungstäter&#8221; sein, die wie Künstler oft am Hungertuch nagen (oder hoffentlich auch nicht) aber aus Überzeugung im Dienste der Gesellschaft stehen?</strong></p>
<blockquote><p>HP: Der Axel-Springer-Verlag ist einer der erfolgreichsten Verlage. Geschäftlich gesehen sage ich: Respekt. Hauptumsatzträger ist die Bild, die erfolgreich die Formel TTT vermarktet: Tiere-Titten-Tote. Das ist zwar meistens eklig, das war der Circus Maximus aber auch. Bei ASV und Bild arbeiten Überzeugungstäter, die wissen, was sie tun. Sie wollen Geld verdienen. Egal wie. Dafür gibt es einen perfekten Produktionsapparat, in dem viele nur Inhalte-Produzenten für alle möglichen Körpersäfte-Themen sind. Die Bild beschämt jeden Tag die rund 330 deutschen Tageszeitungen. Denn der Bild gelingt es, die Themen zu setzen, über die die Menschen reden, selbst wenn sie Bild nicht lesen. Viele Geschichten sind überhaupt nicht „exklusiv“, aber sie werden exklusiv gemacht. Dafür gibt es die Profi-Schreiber. Würden die nach „Zeile“ bezahlt, wären die angesichts der kurzen Texte die ärmsten Schlucker Deutschlands. Tatsächlich sind sie die Top-Verdiener.</p>
<p>Im Lokalen ist alles exklusiv – nur wird es leider beliebig und lustlos gemacht. Ich werfe den Zeitungsverlagen vor, dass sie über Jahrzehnte hinweg den Markt kaputt gemacht haben. Sie haben nur Geld rausgezogen, aber kaum in das inhaltliche Produkt investiert.</p>
<p>Sie nehmen sich die billigsten Lohnschreiber, die man finden kann und verkaufen aus ihrer Monopolsituation oft nur Ramschjournalismus. Billiges Zeugs. Sie haben die Nähe zu Verwaltungsspitzen, Wirtschaft, Verbänden und allen mit „Rang und Namen“ gesucht und sind nun in diesem Geflecht vollständig verheddert.</p>
<p>Mit der Überzeugung, als vierte Gewalt andere zu kontrollieren, hat das bei vielen schon lange nichts mehr zu tun.</p>
<p>Vergiss den Vergleich mit den Künstlern. Essayisten haben vielleicht was „künstlerisches“, es ist aber keine „Kunst“, journalistische Texte zu schreiben. Auch kein Kunsthandwerk, sondern nur Handwerk. Journalismus ist eine Dienstleistung und jemand, der diese gut beherrscht, sollte auch entsprechend verdienen können.</p>
<p>Tatsächlich wird das immer schwieriger, weil gutes Handwerk von den Verlagen nicht eingekauft wird. Wer nur Bratwurst und Fritten anbieten will, der braucht keine Spitzenköche. Und wenn es keine exklusiven Restaurants mehr gibt, müssen sich die Köche halt nen anderen Job suchen. Als Kartoffelschäler beispielsweise.</p></blockquote>
<p><strong>NL: Gibt es überhaupt noch eine Berechtigung für fest angestellte &#8220;Verlagsjournalisten&#8221;? Wikipedia sieht im Verleger denjenigen, der &#8220;mit Druck- und Werbungskosten in Vorlage&#8221; geht &#8211; diese Vorleistung fällt durch das Internet weg. Sollten sich Journalisten nicht endlich aus der &#8220;technischen Sklaverei&#8221; der Druckerpressen befreien und ihren wirklichen, (online)selbstverlegten Überzeugungen nachgehen?</strong></p>
<blockquote><p>HP: Ich hole ein wenig aus: Der Begriff Verleger kommt vom Vorleger. Das war ein Kaufmann, der in Vorlage gehen musste, Güter ankaufte, Handelsreisen finanzierte. Sehr schön dokumentiert im Fortunatus. Hier wurden Bücher geführt, Handelslisten, Preise, Kosten, Währungen. Aus dem Handel ist mit dem Ausgang des Mittelalters das Bürgertum entstanden.</p>
<p>Der Buchdruck hat eine „Vervielfältigungstechnik“ ermöglicht. Und die Anfänge des Journalismus liegen in der Übertragung von Fakten: Zahlen, Namen, Kontakte. Erst viel später kam das „Feuilleton“ dazu &#8211; mit Theaterkritiken, Rezensionen, unterhaltenden, aber auch politischen Texten. Und es war ein Elitenmedium mit Top-Autoren wie Heine, Goethe, Klopstock, Gerstenberg oder Claudius.</p>
<p>Noch später erst gab es die Kaufzeitungen, noch später die Abonnement-Zeitungen. Daraus ist eine Industrie, eine Vermassung entstanden. Die Zeitung ist ja nur ein Produkt vieler Verlagshäuser, die alles mögliche drucken.</p>
<p>Zur Frage: Klar braucht man für die technische Produktion Arbeiter, die das Produkt herstellen. Früher brauchte man viele Drucker und Setzer, das machen heute wenige mit Hilfe von Computern. Und zum Content-Schupsen braucht es auch viel weniger „Redakteure“, wenn es nur um die rein technische Umsetzung geht.</p>
<p>Inhaltlich braucht man aber nach wie vor kluge Köpfe und kluge Konzepte, sonst verkauft sich das Produkt nicht. Die Verluste der Zeitungen beweisen das ja eindeutig.</p>
<p>Und ja – die Zeit ist reif für Journalisten, die selbst unternehmerisch arbeiten wollen. Die Produktionskosten sind historisch niedrig. Die Herausforderung ist, den Markt zu schaffen. Leider ist nicht vielen Journalisten das Unternehmertum gegeben. Das müssen sie lernen. Da schließe ich mich ein. Ich lerne täglich dazu.</p></blockquote>
<p><strong>NL: Der klassische Verlagsjournalismus wird als die 4. Gewalt bezeichnet. Blogs sind inzwischen auf dem Weg die 5. Gewalt, also die Kontrolle der Kontrolle zu werden. Funktioniert diese 5. Gewalt aber nicht nur, weil die Menschen dafür kein Geld bekommen und aus reiner Überzeugung handeln? Ist vielleicht der &#8220;Hobbyjournalist&#8221; sogar der bessere Journalist<br />
</strong></p>
<blockquote><p>HP: Einspruch. Die Zeitungen sind nur ein Teilsystem der Medien. Medien an sich sind keine vierte Gewalt – nur kritische, politische Medien, die auch diesen Anspruch haben. Und selbst die sind ohne die Menschen gar nichts. Was nützt eine Kritik, wenn die Menschen sie nicht bemerken wollen?</p>
<p>Das gilt auch für Internetportale, Blogs oder wie immer man das nennt.</p>
<p>Um eine kritische Haltung zu haben, muss man nicht arm oder mittellos sein. Ganz im Gegenteil ist finanzielle Unabhängigkeit eher geeignet, eine kritische Haltung einnehmen zu können.</p>
<p>Die Partizipationsmöglichkeiten der Menschen sind durch das Internet enorm gestiegen. Siehe den Fall Horst Köhler: Ein aufmerksamer Hörer von DeutschlandRadio machte die problematischen Äußerungen zur Verbindung von Krieg und Wirtschaftsinteressen publik, die Nachricht war in der Welt, der Spiegel hat sie aufgegriffen und Köhler war Geschichte. Ohne Internet wäre Köhler im Amt geblieben. Noch hat es eine „klassische“ Marke gebraucht, um „Relevanz“ herzustellen, aber auch das wird sich ändern.</p>
<p>Diese Aufmerksamkeit, die Überzeugung der Menschen, die Teilhabe am öffentlichen Geschehen, die Dokumentation von Ereignissen ist noch kein Journalismus – aber das wird den Journalismus enorm verändern.</p></blockquote>
<p><strong>NL: Was stimmt am System Zeitung aus deiner Sicht nicht?</strong></p>
<blockquote><p>HP: Zeitungen haben noch nie vollständig die Realität abgebildet – schon aus Formatgründen. Alles, was in der Welt passiert und wichtig ist, soll ja angeblich in der Zeitung stehen. Das ist Blödsinn. Zeitungsleser sind auch nicht „gebildeter“ als andere – das ist der allergrößte Blödsinn. Und seit es das Internet gibt, ist man durch die Zeitung auch nicht besser informiert. Man bekommt nur eine Auswahl an Informationen und die kann gut oder schlecht sein. Diese Informationen sind  niemals umfassend, sondern immer ein Kompromiss. Ein „beschränkter“ noch dazu.</p>
<p>Man erhält auch nicht „mehr“ Hintergründe als im Internet, sondern viel weniger.</p>
<p>Und wenn einer aus Mannheim kommt, einer aus Heidelberg und einer aus Neustadt an der Weinstraße, die zusammen bei einem Unternehmen in Walldorf arbeiten, können sich alle zusammen über die Katastrophe von Duisburg unterhalten, weil sie in verschiedenen Zeitungen dieselbe Agenturmeldung gelesen haben. Waren die drei aber im Internet und in ihren sozialen Netzwerken, kann jeder andere Aspekte und Informationen beisteuern: Gerüchte und Fakten, Bilder und Eindrücke, persönliche Nachrichten und verschiedene Kommentare.</p>
<p>Zeitungen definieren sich immer noch als Closed-Shop und werden deshalb bald auch die Rollläden runterlassen müssen wegen Geschäftsaufgabe, weil die Kunden ausbleiben.</p></blockquote>
<p><strong>NL: Was ist Deine ganz persönliche Vision für den Journalismus der Zukunft?</strong></p>
<blockquote><p>HP: Soviel steht fest: Die alten Theorie des „Gate-Keeping“ hatte ihre Gültigkeit, ist aber erledigt. Journalisten bestimmen nicht mehr wesentlich, welche Nachrichten in die Welt hinaus gehen.</p>
<p>Überall sammeln Menschen Informationen und stellen diese ins Netz. Als Tweet, als Post, als Video, als „Leak“. Und andere Menschen haben Zugang zu diesem ganz enormen Archiv.</p>
<p>Die klassische Rolle des Sammelns von Informationen, die Aufbereitung und Einordnung bleibt für Journalisten erhalten – allerdings unter neuen Bedingungen. Und eine ist: Diese Informationen sind nicht mehr „vorbehalten“.</p>
<p>Siehe die arabische Revolution, die keine „Facebook“-Revolution ist, sondern eine von Menschen, die sich aber über das Internet vereinigt haben. Der Journalist Richard Gutjahr ist spontan von Israel nach Ägypten gereist und hat von dort berichtet. Das war kein großer Wurf, aber es war ein Versuch und Gutjahrs Verdienst ist das Aufzeigen der neuen Möglichkeiten – die muss man professionalisieren.</p>
<p>Die Arbeit wird transparenter. Jeder, der sich einigermaßen im Netz zurechtfindet, kann innerhalb kürzester Zeit journalistische Informationen überprüfen – ob die Fakten stimmen, ob die Einordnung nachvollziehbar ist, ob etwas „hinzugedichtet“ oder ob etwas „verschwiegen“ worden ist.</p>
<p>Und es gibt weniger „systembedingte“ Exklusivität. Siehe Stuttgart21. Vor einigen Jahren noch musste man auf die Fernsehnachrichten warten, um gefilterte Bilder von vor Ort sehen zu können. Oder bis zum nächsten Tag auf die Zeitung. Heute kann man live bei fluegel.tv oder cam21.de dabei sein und das Netz enttarnt Lügen der Medien und der Regierungen mitunter sofort.</p>
<p>Die Stuttgarter Zeitungen haben vollständig versagt und die Debatte über das Projekt geht an ihnen vorbei – sie wird im Internet geführt. Und dort organisieren sich die Menschen fallbezogen.</p>
<p>Der Journalismus der Zukunft wird versuchen müssen, ein offenes Informationssystem anzubieten. Eine Art Verteilerknoten, bei dem die Menschen wissen: Wenn ich was erfahren will, steig ich hier ein und wenn ich mich verirre, kehre ich zurück und suche Orientierung. Einerseits muss man dafür sehr „objektiv“, also mit korrekten Fakten arbeiten, andererseits auch „subjektiv“, also Standpunkte anbieten.</p>
<p>Auch diese Arbeit kostet Geld und muss klug und kenntnisreich versehen werden.</p>
<p>Journalismus wird sich anpassen müssen, das ist auch gut so, weil er gerade im Zeitungswesen seit Jahrzehnten auf der Stelle tritt.</p>
<p>Eine Lösung auf die Frage nach der Finanzierung ist noch nicht ausreichend gefunden.</p>
<p>Entscheidend wird auch ein Umdenken in der Wirtschaft und bei der Werbeindustrie sein. Auch hier gab es ein „Gate-Keeping“ &#8211; Kampagnen werden immer noch im „großen Stil“ gefahren. Die Werbung folgt der Aufmerksamkeit und die geht weg vom monopolistischen Einheitsbrei. Sie wird sich in Zukunft fragmentieren – das heißt, der große Kuchen bleibt erhalten, wird aber in kleinere Einheiten zerteilt. Wenn diese Einheiten als Einnahmen ausreichen, wird es zu einer neuen Vielfalt von journalistischen Angeboten abseits der Verlagswelt kommen. Auch die Nutzer werden gerne zahlen, wenn sie davon überzeugt sind.</p>
<p>Wäre ich Zeitungsverleger, wüsste ich, was zu tun ist – das verrate ich aber nicht, denn ich bin ja nur ein Blogger.</p></blockquote>
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		</item>
		<item>
		<title>App-Flaute: Axel Springer und die ernüchternde Premium Content Initiative</title>
		<link>http://www.netzleser.de/2011/08/07/app-flaute-axel-springer-und-die-ernuchternde-premium-content-initiative/</link>
		<comments>http://www.netzleser.de/2011/08/07/app-flaute-axel-springer-und-die-ernuchternde-premium-content-initiative/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 07 Aug 2011 12:59:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Steffen Greschner</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[App]]></category>
		<category><![CDATA[Axel Springer]]></category>
		<category><![CDATA[Paid Content]]></category>
		<category><![CDATA[Premium Content Strategie]]></category>
		<category><![CDATA[Verlage]]></category>
		<category><![CDATA[Zeitung]]></category>

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		<description><![CDATA[Axel Springer hat letzte Woche wieder einmal Zahlen zur Premium Content Initiative verkündet: Gut eineinhalb Jahre nach dem Start der Initiative zur Etablierung kostenpflichtiger Inhalte im mobilen und stationären Internet zieht Axel Springer eine weitere positive Zwischenbilanz. Journalistische Medienmarken wie BILD und DIE WELT werden vor allem auf neuen mobilen Endgeräten wie Smartphones und Tablet-PCs intensiv genutzt; [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p></p><p><a href="http://www.axelspringer.de/" target="_blank">Axel Springer</a> hat letzte Woche wieder einmal <a href="http://www.axelspringer.de/presse/Kostenpflichtige-journalistische-Angebote-werden-immer-staerker-genutzt-BILD-und-DIE-WELT-verkaufen-taeglich-mehr-als-125.000-digitale-Ausgaben_2006412.html" target="_blank">Zahlen zur Premium Content Initiative verkündet</a>:</p>
<blockquote><p>Gut eineinhalb Jahre nach dem Start der Initiative zur Etablierung kostenpflichtiger Inhalte im mobilen und stationären Internet zieht Axel Springer eine weitere positive Zwischenbilanz. Journalistische Medienmarken wie <a href="http://www.bild.de/" target="_blank">BILD</a> und <a href="http://www.welt.de/" target="_blank">DIE WELT</a> werden vor allem auf neuen mobilen Endgeräten wie Smartphones und Tablet-PCs intensiv genutzt; sie verkaufen über alle Plattformen hinweg jeden Tag mehr als 108.000 digitale Ausgaben (BILD) bzw. knapp 17.000 digitale Ausgaben (DIE WELT).</p></blockquote>
<div id="attachment_1027" class="wp-caption aligncenter" style="width: 519px">
	<a href="http://www.axelspringer.de/dl/459393/110803_Uebersicht_Digitale_Verkaeufe_Axel_Springer.pdf"><img class="size-full wp-image-1027 " title="Springer_Apps" src="http://www.netzleser.de/wordpress/wp-content/uploads/Springer_Apps1.jpg" alt="" width="519" height="317" /></a>
	<p class="wp-caption-text">Springers &quot;Tagesverkäufe&quot; sind lediglich anders gerechnete Abonnenten: &quot;Summe aus iPad, iPhone, ePaper, Android, Online-Abonnements (ohne freigeschaltete Print-Abonnenten)&quot; (Quelle: Axel Springer)</p>
</div>
<p style="text-align: left;">Die Meldung hat sehr große Ähnlichkeit zur <a href="http://www.axelspringer.de/presse/Mehr-als-100.000-kostenpflichtige-App-Downloads-Premium-Initiative-von-Axel-Springer-erfolgreich-gestartet_1093490.html" target="_blank">ersten Jubelpressemeldung vor eineinhalb Jahren</a>:</p>
<blockquote><p>Wir können bis heute eine höchst erfreuliche Zwischenbilanz ziehen. Die Resonanz auf den Start der neuen Mobilangebote von BILD und WELT für das iPhone hat unsere Erwartungen mit mehr als 100.000 App-Downloads bei weitem übertroffen. Nun ist es unser Ansporn, möglichst viele Nutzer dauerhaft von unseren attraktiven Angeboten zu angemessenen Preisen zu überzeugen.</p></blockquote>
<p style="text-align: left;">War zum Zeitpunkt der ersten Pressemeldung ausschließlich die <a href="http://www.netzleser.de/2010/01/16/das-geht-app-ein-bisschen-zumindest/" target="_blank">iPhone App verfügbar</a>, sind in der Zwischenzeit <a href="http://www.tomshardware.de/Android-Smartphone-Betriebssysteme-Marktentwicklung,news-245458.html" target="_blank">Android-Smartphones</a> und <a href="http://www.neunetz.com/2011/07/20/apples-rekordzahlen/" target="_blank">Apples iPad</a> dazugekommen. Außerdem spricht Springer in der aktuellen Medlung nicht mehr von App-Verkäufen, sondern von der</p>
<blockquote>
<p style="text-align: left;">Summe aus iPad, iPhone, ePaper, Android, Online-Abonnements (ohne freigeschaltete Print-Abonnenten)</p>
</blockquote>
<p style="text-align: left;">Die generelle Nutzung mobiler Endgeräte hat im gleichen Zeitraum <a href="http://www.accenture.com/SiteCollectionDocuments/Local_Germany/PDF/Accenture-Studie-Mobile-Web-Watch-2011.pdf" target="_blank">stark zugenommen</a>. Sowohl <a href="http://itunes.apple.com/de/app/bild-hd/id402698121?mt=8#" target="_blank">Bild</a>, wie auch <a href="http://itunes.apple.com/de/app/die-welt/id372746348?mt=8" target="_blank">Welt</a> pushen die Apps weiterhin mit<a href="https://market.android.com/details?id=com.netbiscuits.bild.android" target="_blank"> kostenlosen Testversionen</a>. So gesehen und unter Berücksichtigung der großzügigen Rechnungsart (was alles zu den &#8220;digitalen Ausgaben&#8221; gezählt wird) sind die aktuell veröffentlichten Zahlen und das Wachstum in 18 Monaten eher ernüchternd, bis enttäuschend.</p>
<p style="text-align: left;"><strong>Wachstum bleibt hinter Marktentwicklung zurück</strong></p>
<p style="text-align: left;">Objektiv betrachtet steigt die Nachfrage nach kostenpflichtigen Springer-Apps noch nicht einmal proportional zur gestiegenen Verbreitung und Nutzung der verfügbaren Endgeräte. Auch zu <a href="http://www.netzleser.de/2010/01/16/das-geht-app-ein-bisschen-zumindest/" target="_blank">Umsatzzahlen und wirklichen Verkäufen</a> schweigt man sich bei Springer weiter aus; auch wenn in manchen Berichten <a href="http://m.ftd.de/artikel/60086879.xml?v=2.0" target="_blank">Springers erfolgreiche Digitalsparte mit erfolgreichen Premium-Apps gleichgesetzt wird</a>. Aber das stimmt leider einfach nicht.</p>
<p style="text-align: left;"><span style="color: #0000ff;"><strong>&#8212; update &#8212;</strong></span><br />
Mehr zum Thema gibt es noch bei <a href="http://www.hmmaha.com/post/8003218485/in-the-app-economy-germany-is-not-an-island-anymore" target="_blank">Matthäus Krzykowski</a>.<br />
<em>(Mit Dank für den Link an <a href="http://nicole-simon.eu/" target="_blank">Nicole Simon</a>)</em></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Die Tageslektüre. Unkommentiert.</title>
		<link>http://www.netzleser.de/2011/05/16/heute-gelesen-und-als-empfehlenswert-befunden/</link>
		<comments>http://www.netzleser.de/2011/05/16/heute-gelesen-und-als-empfehlenswert-befunden/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 16 May 2011 21:26:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Steffen Greschner</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Leseliste]]></category>
		<category><![CDATA[Online-Journalismus]]></category>
		<category><![CDATA[Onlinejournalismus]]></category>
		<category><![CDATA[Verlage]]></category>

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		<description><![CDATA[Mit unkommentierten Leseempfehlungen ist es ein bisschen, wie mit Fertigpizza und Burger: Nicht wiklich doll aber manchmal muss es einfach sein&#8230; niemanlab.org: Moneyball and paywalls: Lessons on paid content from smaller papers 46 percent of newspapers with circulation under 25,000 say they are already charging for some online content, compared with only 24 percent of papers [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p></p><p>Mit unkommentierten Leseempfehlungen ist es ein bisschen, wie mit Fertigpizza und Burger: Nicht wiklich doll aber manchmal muss es einfach sein&#8230;</p>
<blockquote><p>niemanlab.org: <a href="http://www.niemanlab.org/2011/05/moneyball-and-paywalls-lessons-on-paid-content-from-smaller-papers/" target="_blank">Moneyball and paywalls: Lessons on paid content from smaller papers<br />
</a>46 percent of newspapers with circulation under 25,000 say they are already charging for some online content, compared with only 24 percent of papers with a 25,000+ circ. And of the papers surveyed that don’t charge for content, only 15 percent said they have no future plans for a pay model.</p></blockquote>
<p>googleblog.blogspot.com: <a href="http://googleblog.blogspot.com/2011/05/expanding-google-news-for-more-variety.html">Expanding Google News for more variety and multimedia</a><em><br />
</em><em>The newly expandable stories on Google News in the U.S., released today, give you greater story diversity with less clutter.</em></p>
<blockquote><p>techcrunch.com: <a title="New York Reveals Plan To Become America’s Next Top Digital City" rel="bookmark" href="http://techcrunch.com/2011/05/16/ny-digital-city-road-map-2011/">New York Reveals Plan To Become America’s Next Top Digital City<br />
</a>Through new official partnerships with Facebook, Twitter, and NY-based startups Foursquare and Tumblr, New York aims to become America’s next, top digital city.</p></blockquote>
<p>beet.tv: <a href="http://www.beet.tv/2011/05/the-semantic-web-is-coming-to-newsrooms-this-summer-hearsts-cto-michael-dunn.html" target="_blank">The Semantic Web is Coming to Newsrooms this Summer, Hearst&#8217;s CTO Michael Dunn</a><br />
<em>An industry initiative, lead by The New York Times, the AP and Getty Images, to surface deep data around news content including video, will be introduced in the Hearst newsroom this summer.</em></p>
<blockquote><p><em>dailydealmedia.com: <a href="http://www.dailydealmedia.com/why-groupon-has879-legs/" target="_blank">Why Groupon has Legs</a></em><br />
Deals have become commodities, and Groupon will certainly lose market share simply due to the growing volume of deals being distributed by a wider array of publishers. So how does Groupon differentiate their deals from Facebook, Google or other mass media?</p></blockquote>
<p>buchreport.de: <a href="http://www.buchreport.de/nachrichten/nachrichten_detail/datum/0/0/0/wir-werden-in-die-rolle-der-verlage-gedraengt.htm?no_cache=1&amp;cHash=0cd0372a4c" target="_blank">„Wir werden in die Rolle der Verlage gedrängt“</a><br />
<em>Professor Dr. Ulrich Johannes Schneider, Direktor der Leipziger Universitätsbibliothek, hat beim 8. Publishers&#8217; Forum von Klopotek in Berlin über verlegerische Aktivitäten von Bibliotheken referiert.</em></p>
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				</div></div>
		<div style="clear:both;"></div>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Verlage im Groupon-Fieber: NeckarAlbDeal.de und RheinMainDeal.de in den Startlöchern</title>
		<link>http://www.netzleser.de/2011/04/20/verlage-im-groupon-fieber-neckaralbdeal-de-und-rheinmaindeal-de-in-den-startlochern/</link>
		<comments>http://www.netzleser.de/2011/04/20/verlage-im-groupon-fieber-neckaralbdeal-de-und-rheinmaindeal-de-in-den-startlochern/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 20 Apr 2011 08:06:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Steffen Greschner</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Groupon]]></category>
		<category><![CDATA[Groupon-Klon]]></category>
		<category><![CDATA[Neckaralbdeal]]></category>
		<category><![CDATA[rheinmaindeal]]></category>
		<category><![CDATA[Verlage]]></category>
		<category><![CDATA[Zeitungen]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.netzleser.de/?p=557</guid>
		<description><![CDATA[Langsam aber sicher sehen die deutschen Zeitungsverlage die Chance, die im Groupon-Modell steckt. Seit dem der WestDeal vor ziemlich genau einem Jahr gelauncht wurde, springt auch der Rest auf. Ganz aktuell stehen zwei Groupon-Klone aus Verlagshäusern neu in den Startlöchern: Unter www.neckaralbdeal.de (noch nicht freigeschaltet) versucht sich die Reutlinger General-Anzeiger Verlags GmbH + Co. KG mit [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p></p><p>Langsam aber sicher sehen die deutschen Zeitungsverlage die Chance, die im Groupon-Modell steckt. Seit dem der <a href="http://www.westdeal.de" target="_blank">WestDeal</a> vor ziemlich genau einem Jahr gelauncht wurde, <a title="Groupon- und Coupon-Konzepte als Erlösmodell für Tageszeitungen" href="http://www.netzleser.de/2011/04/04/groupon-und-coupon-angebote-als-erlosmodell-fur-lokalzeitungen-und-lokalblogs/">springt auch der Rest auf</a>. Ganz aktuell stehen zwei Groupon-Klone aus Verlagshäusern neu in den Startlöchern:</p>
<p>Unter <a href="http://www.neckaralbdeal.de" target="_blank">www.neckaralbdeal.de</a> (noch nicht freigeschaltet) versucht sich die Reutlinger General-Anzeiger Verlags GmbH + Co. KG mit ihrem zweiten Klon. Bereits online ist der <a href="http://www.schwaben-gutschein.de/" target="_blank">www.schwabenland-deal.de</a>, der bisher den Raum Tübingen und Reutlingen abdeckt. Der Starttermin für den NeckarAlbDeal soll der 1. Juni 2011 sein. Mit dem Raum Neckar-Alb bietet der Klon Angebote aus einem Gebiet ohne nennenswerte Großstadt an. Gebiete in denen das große Vorbild Groupon bisher noch wenig aktiv ist.</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://www.schwaben-gutschein.de/"><img class="aligncenter size-large wp-image-559" title="Schwabenland-deal" src="http://www.netzleser.de/wordpress/wp-content/uploads/Schwabenland-deal-1024x617.jpg" alt="Groupon-Klon vom Reutlinger General Anzeiger" width="368" height="222" /></a></p>
<p>Etwas verwundert hat die (noch inoffizielle) Ankündigung, dass auch die FAZ mit dem <a href="http://www.rheinmaindeal.net">www.rheinmaindeal.net</a> (noch nicht freigeschaltet) ab 1. Juli 2011 an den Start geht. Gerade bei der FAZ wird die Integration des Groupon-Klons in das Verlagsangebot wohl die größte Herausforderung. Vielleicht tut man der FAZ damit aber auch unrecht und man hat dort inzwischen aus der Zusammenarbeit mit etlichen Bloggern etwas gelernt.</p>
<p>Insgesamt stehen für diesen Sommer noch etliche andere Groupon-Klone in den Startlöchern. Von insgesamt etwa zehn neuen Verlags-Groupons ist momentan die Rede. Ob diese es allerdings schaffen, die treuen Zeitungsleser auch wirklich sinnvoll an die neuen Angebote heranzuführen, muss erst noch bewiesen werden. Eine <a title="Übersicht Groupon Klone" href="http://www.netzleser.de/2011/04/04/groupon-und-coupon-angebote-als-erlosmodell-fur-lokalzeitungen-und-lokalblogs/">Übersicht der bereits bestehenden Klone</a> habe ich hier zusammengestellt.</p>
<p>Knackpunkte werden auch in Zukunft die <a href="http://www.netzleser.de/2011/03/26/die-andere-offentlichkeit-facebook-als-invest-in-die-zukunft/" target="_blank">Bildung von aktiven Communities</a> rund um die Onlineangebote, die Integration in den redaktionellen Content und das richtige Verständnis in den Anzeigenabteilungen sein. Schön aber auf jeden Fall, dass inzwischen deutliche Bewegung in den Markt kommt.</p>
<p><strong>Mehr zum Thema auf netzleser:<br />
</strong><a title="Coupons und Gutscheine als Chance für (Lokal)Zeitungen" href="http://www.netzleser.de/2010/02/17/coupons-und-gutscheine-als-chance-fur-lokalzeitungen/">Coupons und Gutscheine als Chance für (Lokal)Zeitungen<br />
</a><a title="Welt Online Energieauktion: gut umgesetztes Gruppenkauf- bzw. Groupon-Konzept" rel="bookmark" href="http://www.netzleser.de/2011/04/11/welt-online-energieauktion-gut-umgesetztes-gruppenkauf-bzw-groupon-konzept/">Welt Online Energieauktion: gut umgesetztes Gruppenkauf- bzw. Groupon-Konzept<br />
</a><a title="e-commerce vs. Journalismus:  Groupon-Konzepte für Lokalzeitungen " href="http://www.netzleser.de/www.netzleser.de/2010/01/17/e-commerce-und-journalismus-passt-das-zusammen/">e-commerce vs. Journalismus: Groupon-Konzepte für Lokalzeitungen<br />
</a><a title="WESTDEAL: Groupon hyped das lokale Netz" href="http://www.netzleser.de/www.netzleser.de/2010/03/10/westdeal-groupon-hyped-das-lokale-netz/">WESTDEAL: Groupon hyped das lokale Netz</a></p>
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						data-text="Verlage im Groupon-Fieber: NeckarAlbDeal.de und RheinMainDeal.de in den Startlöchern" data-url="http://www.netzleser.de/2011/04/20/verlage-im-groupon-fieber-neckaralbdeal-de-und-rheinmaindeal-de-in-den-startlochern/" 
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		<title>Apple iPad &#8211; Die größte Gefahr für Verlage seit langem!</title>
		<link>http://www.netzleser.de/2010/04/06/apple-ipad-die-groste-gefahr-fur-verlage-seit-langem/</link>
		<comments>http://www.netzleser.de/2010/04/06/apple-ipad-die-groste-gefahr-fur-verlage-seit-langem/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 06 Apr 2010 08:33:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Steffen</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Apple]]></category>
		<category><![CDATA[Geschäftsmodell]]></category>
		<category><![CDATA[iPad]]></category>
		<category><![CDATA[Verlage]]></category>

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		<description><![CDATA[Das Apple iPad wird am 29.04. in Deutschland eingeführt. Derzeit liegen etwa 200.000 Vorbestellungen für das Gerät vor. Insofern kann man von einem zu erwartenden Erfolg für Apple ausgehen. (Link auf http://paidcontent.org/article/419-ipad-sales-forecasts-shoot-up/ ) Neben dem iPad wird es im Laufe des Jahres noch weitere Multimedia-Reader, zusätzlich zu den bekannten E-Readern, geben. Es ist also anzunehmen, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p></p><div id="_mcePaste" style="position: absolute; left: -10000px; top: 0px; width: 1px; height: 1px; overflow-x: hidden; overflow-y: hidden;">Das Apple iPad wird am 29.04. in Deutschland eingeführt. Derzeit liegen etwa 200.000 Vorbestellungen für das Gerät vor. Insofern kann man von einem zu erwartenden Erfolg für Apple ausgehen. (Link auf http://paidcontent.org/article/419-ipad-sales-forecasts-shoot-up/ ) Neben dem iPad wird es im Laufe des Jahres noch weitere Multimedia-Reader, zusätzlich zu den bekannten E-Readern, geben. Es ist also anzunehmen, dass sich eine neue Klasse von Ausgabegeräten etabliert. Dieses wird teilweise bestehende Geräte wie das netbook (Link auf Pressemitteilung wegen dell und hp Rückzug) ablösen und neue Zielgruppen an das Internet heranführen, die sich ansonsten in absehbarer Zeit einen Laptop oder PC (oder Mac) gekauft hätten.</div>
<div id="_mcePaste" style="position: absolute; left: -10000px; top: 0px; width: 1px; height: 1px; overflow-x: hidden; overflow-y: hidden;">Das alles wird ein Erfolg werden und den Anbietern, die sich mit Ihrem Produkt durchsetzen die nächsten 2-3 Jahren nette Umsätze und hoffentlich auch Gewinne verschaffen.</div>
<div id="_mcePaste" style="position: absolute; left: -10000px; top: 0px; width: 1px; height: 1px; overflow-x: hidden; overflow-y: hidden;">Und zum ersten mal seit langem keimt die Hoffnung, dass das auch den Verlagen und den Werbetreibenden gelingt. Denn das schöne für diese Gruppe ist der Umstand, dass das iPad in der derzeitigen Form ein sehr rückwärtsgewandtes Medium ist. Es macht den Nutzer wieder zu einem Konsumenten, einem stillen Betrachter. Jemand, der nichts kreiert und dessen Lese- und Sehgewohnheiten leicht zu steuern sind. Ein Nutzer also dem man wieder den gewohnten Brei aus (schicken) Inhalten und Werbung vorsetzt, den er dann ohne nachzudenken aufnimmt. So wie früher in der guten alten Zeit.</div>
<div id="_mcePaste" style="position: absolute; left: -10000px; top: 0px; width: 1px; height: 1px; overflow-x: hidden; overflow-y: hidden;">Ein Beispiel für diese Denkweise zeigt die von Springer groß angekündigte Welt-App für das iPad. In diesem Zusammenhang auch sehr interessant die Aussage von Jan Bayer, Vorsitzender der Verlagsgeschäftsführung der Welt-Gruppe im Interview mit dem Fachmagazin horizont.net: „Der Manager hat entschieden, zunächst eine schlichte Applikation zu launchen ohne Schnörkel wie Videos oder vertonte Beiträge. Das &#8220;Welt&#8221;-Angebot hat im Wesentlichen PDF-Funktionen wie das E-Paper; nur die Darstellung der Inhalte und Navigation ist leicht modifiziert. Dass er damit die Technik-Fans enttäuschen könnte, glaubt er nicht. &#8220;Unsere Erfahrungen mit dem iPhone haben gezeigt, dass gerade die PDF-Ausgabe sehr stark genutzt wird&#8221;, erklärt Bayer.“</div>
<div id="_mcePaste" style="position: absolute; left: -10000px; top: 0px; width: 1px; height: 1px; overflow-x: hidden; overflow-y: hidden;">Also nochmal zusammengefasst:</div>
<div id="_mcePaste" style="position: absolute; left: -10000px; top: 0px; width: 1px; height: 1px; overflow-x: hidden; overflow-y: hidden;">Ich kaufe ein PDF für ein Gerät dass mich bereits mindestens 500 Euro gekostet hat</div>
<div id="_mcePaste" style="position: absolute; left: -10000px; top: 0px; width: 1px; height: 1px; overflow-x: hidden; overflow-y: hidden;">ohne Videos</div>
<div id="_mcePaste" style="position: absolute; left: -10000px; top: 0px; width: 1px; height: 1px; overflow-x: hidden; overflow-y: hidden;">ohne Podcasts</div>
<div id="_mcePaste" style="position: absolute; left: -10000px; top: 0px; width: 1px; height: 1px; overflow-x: hidden; overflow-y: hidden;">ohne Möglichkeit zu kommentieren</div>
<div id="_mcePaste" style="position: absolute; left: -10000px; top: 0px; width: 1px; height: 1px; overflow-x: hidden; overflow-y: hidden;">ohne Möglichkeit sich Inhalte zusammenzustellen</div>
<div id="_mcePaste" style="position: absolute; left: -10000px; top: 0px; width: 1px; height: 1px; overflow-x: hidden; overflow-y: hidden;">Dafür kostet es pro Monat zwischen 12,99 (Welt Kompakt) und 29,99 (Die Welt)</div>
<div id="_mcePaste" style="position: absolute; left: -10000px; top: 0px; width: 1px; height: 1px; overflow-x: hidden; overflow-y: hidden;">Und in der traurigen Rückwärtsgewandtheit der Verlage macht dieser Schritt sogar Sinn:</div>
<div id="_mcePaste" style="position: absolute; left: -10000px; top: 0px; width: 1px; height: 1px; overflow-x: hidden; overflow-y: hidden;">„Das Geschäftsmodell basiert auf den beiden Säulen Paid Content und Werbevermarktung. Ein niedrigerer Preis wäre nicht infrage gekommen, denn Springer will die Chance des iPad nutzen &#8220;angemessene&#8221; Gebühren für seine journalistischen Inhalte in der digitalen Welt zu verlangen.“</div>
<div id="_mcePaste" style="position: absolute; left: -10000px; top: 0px; width: 1px; height: 1px; overflow-x: hidden; overflow-y: hidden;">Die Frage wieviele Menschen das tun werden erübrigt sich. Die ersten Zahlen aus den USA zeigen: Niemand (http://www.businessinsider.com/henry-blodget-as-expected-no-one-wants-those-expensive-newspaper-ipad-apps-2010-4 )</div>
<div id="_mcePaste" style="position: absolute; left: -10000px; top: 0px; width: 1px; height: 1px; overflow-x: hidden; overflow-y: hidden;">Aber das wirklich traurige daran ist, dass das iPad, wie ein Trojanisches Pferd, Hoffnung in die Etagen der Entscheider bringt. Eine Hoffnung, dass alles nochmal gut geht. Eine trügerische Hoffnung, sich nicht erfüllen wird und die – und das ist das schlimmste &#8211; nur Zeit kostet. Zeit, die man darauf verwenden könnte sich wirkliche Gedanken über die zukünftigen Geschäftsmodelle zu machen und diese auch umzusetzen.</div>
<p>Das Apple iPad wird am 29.04. in Deutschland eingeführt. Derzeit liegen etwa 200.000 Vorbestellungen für das Gerät vor. Insofern kann man von einem zu erwartenden <a href="http://www.paidcontent.org/article/419-ipad-sales-forecasts-shoot-up/" target="_blank">Erfolg</a> für Apple ausgehen. Neben dem iPad wird es im Laufe des Jahres noch weitere Multimedia-Reader, zusätzlich zu den bekannten E-Readern, geben. Es ist also anzunehmen, dass sich eine neue Klasse von Ausgabegeräten etabliert. Diese werden teilweise bestehende Geräte wie das <a href="http://www.basicthinking.de/blog/2010/04/02/ende-des-netbook-booms-hp-und-dell-planen-ausstieg-aus-dem-markt/" target="_blank">netbook </a>ablösen und neue Zielgruppen an das Internet heranführen, die sich ansonsten in absehbarer Zeit einen Laptop oder PC (oder Mac) gekauft hätten.</p>
<p>Das alles wird ein Erfolg und den Anbietern, die sich mit Ihrem Produkt durchsetzen, die nächsten 2-3 Jahren nette Umsätze und hoffentlich auch Gewinne verschaffen.</p>
<p>Und zum ersten mal seit langem keimt die Hoffnung, dass dies auch den Verlagen und den Werbetreibenden gelingt. Denn das schöne für diese Gruppe ist der Umstand, dass das iPad in der derzeitigen Form ein sehr rückwärtsgewandtes Medium ist. Es macht den Nutzer wieder zu einem Konsumenten, einem stillen Betrachter. Jemand, der nichts kreiert und dessen Lese- und Sehgewohnheiten leicht zu steuern sind. Ein Nutzer also dem man wieder den gewohnten Brei aus (schicken) Inhalten und Werbung vorsetzt, den er dann ohne nachzudenken aufnimmt. So wie früher in der guten alten Zeit.</p>
<p>Ein Beispiel für diese Denkweise zeigt die von Springer groß angekündigte Welt-App für das iPad. In diesem Zusammenhang auch sehr interessant die Aussage von Jan Bayer, Vorsitzender der Verlagsgeschäftsführung der Welt-Gruppe im Interview mit dem Fachmagazin horizont.net: <em>„Der Manager hat entschieden, zunächst eine schlichte Applikation zu launchen ohne Schnörkel wie Videos oder vertonte Beiträge. Das &#8220;Welt&#8221;-Angebot hat im Wesentlichen PDF-Funktionen wie das E-Paper; nur die Darstellung der Inhalte und Navigation ist leicht modifiziert. Dass er damit die Technik-Fans enttäuschen könnte, glaubt er nicht. &#8220;Unsere Erfahrungen mit dem iPhone haben gezeigt, dass gerade die PDF-Ausgabe sehr stark genutzt wird&#8221;, erklärt Bayer.“</em></p>
<p style="text-align: center;"><em><a href="http://netzleser.de/wordpress/wp-content/uploads/etch-a-sketchThink.jpg"><img class="size-medium wp-image-448 aligncenter" title="etch-a-sketch" src="http://netzleser.de/wordpress/wp-content/uploads/etch-a-sketchThink-300x246.jpg" alt="etch-a-sketch" width="500" height="400" /></a></em></p>
<p>Also nochmal zusammengefasst:</p>
<ul>
<li>Ich kaufe ein PDF für ein Gerät dass mich bereits mindestens 500 Euro gekostet hat</li>
<li>ohne Videos</li>
<li>ohne Podcasts</li>
<li>ohne Möglichkeit zu kommentieren</li>
<li>ohne Möglichkeit mir Inhalte zusammenzustellen</li>
<li>Dafür kostet es pro Monat zwischen € 12,99 (Welt Kompakt) und € 29,99 (Die Welt)</li>
</ul>
<p>Und in der traurigen Rückwärtsgewandtheit der Verlage macht dieser Schritt sogar Sinn: <em>„Das Geschäftsmodell basiert auf den beiden Säulen Paid Content und Werbevermarktung. Ein niedrigerer Preis wäre nicht infrage gekommen, denn Springer will die Chance des iPad nutzen &#8220;angemessene&#8221; Gebühren für seine journalistischen Inhalte in der digitalen Welt zu verlangen.“</em></p>
<p>Die Frage wieviele Menschen das tun werden erübrigt sich. Die ersten Zahlen aus den USA zeigen: <a href="http://www.businessinsider.com/henry-blodget-as-expected-no-one-wants-those-expensive-newspaper-ipad-apps-2010-4" target="_blank">Niemand</a></p>
<p>Aber das wirklich traurige daran ist, dass das iPad, wie ein Trojanisches Pferd, Hoffnung in die Etagen der Entscheider bringt. Eine Hoffnung, dass alles nochmal gut geht. Eine trügerische Hoffnung, die sich nicht erfüllen wird und die – und das ist das schlimmste &#8211; nur Zeit kostet. Zeit, die man darauf verwenden könnte sich wirklich Gedanken über die zukünftigen Geschäftsmodelle zu machen und diese auch umzusetzen.</p>
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