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	<title>Netzleser &#187; Geschäftsmodell</title>
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	<description>Geschäftsmodelle im/ mit/ durch Journalismus im Netz</description>
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		<title>rheinmainDeal: Groupon-Klon von FAZ und Frankfurter Neuen Presse startet Montag 15.08.</title>
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		<pubDate>Thu, 11 Aug 2011 13:38:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Steffen Greschner</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Erlösmodell]]></category>
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		<description><![CDATA[Auf den URLs www.rheinmaindeal.info und www.rheinmaindeal.de ist inzwischen schon einiges zu sehen. Der Launch des rheinmainDeals ist für nächsten Montag, 15. August angekündigt. Mit dem rheinmainDeal steigen zwei echte Traditionsmedien ins Groupon-Business ein: Hinter rheinmainDEAL steht die regionale Kompetenz von zwei führenden Tageszeitungen. Die Zeitungshäuser der Frankfurter Neuen Presse und der F.A.Z. Rhein-Main-Zeitung präsentieren das Deal-Portal. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p></p><p>Auf den URLs <a href="http://www.rheinmaindeal.info" target="_blank">www.rheinmaindeal.info</a> und <a href="http://www.rheinmaindeal.de" target="_blank">www.rheinmaindeal.de</a> ist inzwischen schon einiges zu sehen. Der Launch des rheinmainDeals ist für nächsten Montag, 15. August angekündigt. Mit dem rheinmainDeal steigen <a href="http://www.rheinmaindeal.info/das-portal/" target="_blank">zwei echte Traditionsmedien ins Groupon-Business ein</a>:</p>
<blockquote><p>Hinter rheinmainDEAL steht die regionale Kompetenz von zwei führenden Tageszeitungen. Die Zeitungshäuser der Frankfurter Neuen Presse und der F.A.Z. Rhein-Main-Zeitung präsentieren das Deal-Portal.</p></blockquote>
<p>Optisch ist die Seite (auf dem Screenshot) deutlich als <a href="http://www.netzleser.de/2011/04/04/groupon-und-coupon-angebote-als-erlosmodell-fur-lokalzeitungen-und-lokalblogs/" target="_blank">weiterer Banghaus-Klon erkennbar</a> auch wenn im momentanen <a href="http://www.rheinmaindeal.info/impressum/" target="_blank">Impressum die Rhein-Main.Net GmbH</a> für Programmierung und Umsetzung ausgewiesen wird. Die ungewohnte Farbgebung tut der Seite auf den ersten Blick aber sehr gut:</p>
<p><a href="http://www.netzleser.de/wordpress/wp-content/uploads/rheinmainDeal.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-1121" title="rheinmainDeal" src="http://www.netzleser.de/wordpress/wp-content/uploads/rheinmainDeal.jpg" alt="" width="511" height="415" /></a>Etwas aufhorchen lassen hat dagegen die Ankündigung auf rheinmainDeal neben den gewohnten <em>Groupon-Dienstleistungs-Wellness-Restaurant-Angeboten</em> auch <a href="http://www.rheinmaindeal.info/die-idee/" target="_blank">harte Produkte anbieten zu wollen</a>. Damit wildert rheinmainDeal von Start weg im Revier <a href="http://my-trend.org/2011-08-07-liveshopping" target="_blank">klassischer Liveshopper</a>. Dailydeal hat vor einigen Tagen <a href="http://kress.de/alle/detail/beitrag/111363-live-shopping-konkurrenz-dailydeal-vertickt-produkt-gutscheine.html" target="_blank">ähnliches angekündigt</a>:</p>
<blockquote><p>Pro Tag präsentiert rheinmainDEAL ein Top-Angebot. Ob <strong>Produkte</strong> oder Dienstleistungen aus den Bereichen Wellness, Gastronomie, Sport oder <strong>Handel</strong> – Besucher der Plattform lassen sich immer wieder gerne überraschen.</p></blockquote>
<p>Konsequent klingt dagegen die <a href="http://www.rheinmaindeal.info/das-portal/" target="_blank">Ankündigung der täglichen Werbeeinbindung der Deals</a> sowohl online, wie auch in den gedruckten Ausgaben beider Blätter. Man darf allerdings gespannt sein, ob man die großen Worte auch halten kann oder ob es, <a href="http://www.westdeal.de/vorteile" target="_blank">wie beim Westdeal, beim schönen Wunsch bleibt</a> und begleitende Werbung irgendwann schlichtweg &#8220;vergessen&#8221; wird.</p>
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		<title>lokalnews.de: verlagsfinanzierter Lokalblog &#8211; Gründer Daniel Wildfeuer im Interview</title>
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		<pubDate>Tue, 17 May 2011 14:59:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Steffen Greschner</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Daniel Wildfeuer]]></category>
		<category><![CDATA[Geschäftsmodell]]></category>
		<category><![CDATA[Interview]]></category>
		<category><![CDATA[Lokalblog]]></category>
		<category><![CDATA[Lokalblogs]]></category>
		<category><![CDATA[lokalnews.de]]></category>
		<category><![CDATA[Verlag]]></category>

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		<description><![CDATA[lokalnews.de war vor einiger Zeit der Buhmann in der (Hyper)Lokalblog-Szene und wurde von einigen als Tarnkappenbomber gegen die freie Presse betittelt. Der Grund war ganz einfach: Die in Passau ansässige lokalnews GmbH ist eine Mehrheitsbeteiligung des Wochenblatt Verlages aus Landshut. An dem wiederum ist die Verlegerfamilie Diekmann, der Passauer Monopolist Verlagsgruppe Passau, beteiligt. Eine journalistische Unabhängigkeit ist [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p></p><p><a href="http://www.lokalnews.de"><img class="size-full wp-image-864 alignleft" title="lokalnews" src="http://www.netzleser.de/wordpress/wp-content/uploads/lokalnews.jpg" alt="" width="537" height="474" /></a></p>
<p><a href="http://www.lokalnews.de" target="_blank">lokalnews.de</a> war vor einiger Zeit der Buhmann in der (Hyper)Lokalblog-Szene und wurde von einigen als <a href="http://www.buergerblick.de/index.php?AID=0000026200" target="_blank">Tarnkappenbomber gegen die freie Presse</a> betittelt. Der Grund war ganz einfach: Die in Passau ansässige lokalnews GmbH ist eine Mehrheitsbeteiligung des <a href="http://www.wochenblatt.de/" target="_blank">Wochenblatt Verlages aus Landshut</a>. An dem wiederum ist die Verlegerfamilie Diekmann, der <a href="http://www.vgp.de/" target="_blank">Passauer Monopolist Verlagsgruppe Passau</a>, beteiligt. Eine journalistische Unabhängigkeit ist da für einige von vornherein ausgeschlossen. Unabhängig von Verquickungen und Verschwörungen ist lokalnews aber eines der am weitest entwickelten deutschen Lokalblogs, von dem man einiges lernen kann. Dazu werde ich in den nächsten Tagen einen gesonderten Artikel schreiben.</p>
<p>Ich habe dem 28-jährigen Gründer, Daniel Wildfeuer, einige Fragen zu lokalnews gestellt. Inzwischen sind in der Redaktion zwei Festangestellte Redakteurinnen und eine studentische Aushilfskraft angestellt. Daniel Wildfeuer hat vor lokalnews mit einem Partner <a href="http://www.bsmparty.de" target="_blank">www.bsmparty.de</a> aufgebaut. Mit rund 110.000 registrierten Mitgliedern eine der größten Online-Communities in Süd-Ost-Bayern. Er kommt also nicht aus dem Journalismus, sondern ist ein ganz klassischer Onliner.</p>
<blockquote><p><img class="size-medium wp-image-869 alignleft" title="Daniel_lokalnews" src="http://www.netzleser.de/wordpress/wp-content/uploads/Daniel_lokalnews-199x300.jpg" alt="Daniel Wildfeuer" width="83" height="126" /><strong>Hi Daniel, lokalnews.de gibt es inzwischen seit fast drei Monaten. Dass es sich bei lokalnews um ein (relativ gut getarntes) Tochterunternehmen der Verlagsgruppe Passau handelt, ist inzwischen bekannt. Kannst Du kurz erklären, um was für eine Art von Beteiligung/ Kooperation es sich dabei handelt?</strong><br />
Vorab möchte ich klarstellen, dass wir kein Tochterunternehmen der Verlagsgruppe Passau sind. An lokalnews.de ist der Wochenblatt Verlag aus Landshut beteiligt, neben der Verlagsgruppe Passau ist die Verlegerfamilie Diekmann auch am Wochenblatt Verlag beteiligt. Das ist die einzige Verbindung zwischen uns und der Verlagsgruppe.</p>
<p><strong>Wie kam es zu der Beteiligung. War das von Start weg so geplant?</strong><br />
Nein, im Zuge der Planungen für das Projekt wurde die Notwendigkeit einer Anschubfinanzierung immer deutlicher. Mein Ziel war ein umfangreiches lokales Nachrichtenangebot zu schaffen und da ich selbst redaktionell keine Erfahrungen habe, musste man mit hohen Personalkosten kalkulieren. Ich habe daraufhin Gespräche mit verschiedenen Verlagen geführt und bin schlußendlich beim Wochenblatt Verlag in Landshut gelandet. Diese fanden die Idee sehr spannend und konnten mir die inhaltliche Unabhängigkeit vertraglich zusichern.<br />
Die Brisanz dieser Beteiligung habe ich selbst jedoch total unterschätzt. Für mich war wichtig die Finanzierung gesichert zu haben und endlich nach monatelangen Planungen loslegen zu können. Es war nicht meine Absicht jemanden bewusst zu täuschen.  Ich möchte mit einem eigenen Produkt überzeugen und nicht ständig als Tochter/Produkt/Ableger eines Verlages angesehen werden. Daher ist die Beteiligung zwar öffentlich im Handelsregister einsehbar, aber ich nagle mir jetzt kein Schild auf die Stirn, dass der Wochenblatt Verlag an lokalnews.de beteiligt ist.<br />
Die Reaktionen unserer Leser zeigen, dass Ihnen die finanziellen Hintergründe schlichtweg egal sind, sie wollen guten Lokaljournalismus lesen und diesen wollen wir bieten.</p>
<p><strong>Jetzt haben wir das mit der Beteiligung und den Hintergründen also geklärt. Trotzdem drängt sich eine Frage förmlich auf: Kannst Du wirklich unabhängig berichten &#8211; ohne dass Dir jemand &#8220;von denen&#8221; reinredet?</strong><br />
Wir agieren komplett eigenständig. Wir haben ein eigenes Büro, eigene Mitarbeiter, nutzen eigene Informationspool und tauschen auch keine Inhalte aus.<br />
Wir können zu 100% unabhängig berichten. Ein aktuelles Beispiel: Bei der pnp.druck GmbH (die Drucktochter der Verlagsgruppe Passau) wurde letzte Woche gestreikt. Die Verlagsgruppe Passau (Passauer Neue Presse, Am Sonntag) als auch der Wochenblatt Verlag (Passauer Woche) hat darüber nicht berichtet. Das Lokalradio UnserRadio wurde offensichtlich sogar &#8220;zurückgepfiffen&#8221;. lokalnews.de hat sehr umfangreich darüber berichtet:<a href="http://www.lokalnews.de/passau/stadt-passau/wirtschaft/962.die-haerteste-tarifrunde-der-geschichte.html" target="_blank">http://www.lokalnews.de/passau/stadt-passau/wirtschaft/962.die-haerteste-tarifrunde-der-geschichte.html</a><br />
Diese Unabhängigkeit war mir extrem wichtig da ich ein unabhängiges und objektives Nachrichtenangebot schaffen wollte. Und nach drei Monaten kann ich sagen, dass uns das sehr gut gelungen ist.</p>
<p><strong>Bisher finde ich nur TKP-basierende Bannerwerbung auf der Seite. Damit ein ausreichendes Auskommen zu erzielen, dürfte im Lokalen unmöglich sein. In den Mediadaten werden nur zwei Werbeplätze angeboten. Zu recht moderaten Preisen. Wie hast Du vor lokalnews zu finanzieren?</strong><br />
Mit der Vermarktung der Plattform haben wir Anfang Mai begonnen. Seit rund einer Woche werden wir überregional von der OMS (<a href="http://www.oms.eu/" target="_blank">www.oms.eu</a>) vermarktet. Die aktive regionale Vermarktung läuft dann in den nächsten Wochen an. Wir werden hier die Werbeflächen noch einmal neu ausrichten, da der Wallpaper, Skyscraper und Rectangle in Zukunft nur überregional vermarktet wird.<br />
Ich bin jedoch überzeugt, dass man eine lokales Nachrichtenangebot im Jahr 2011 noch nicht komplett finanzieren kann. Das war auch ein Punkt wieso eine Anschubfinanzierung unablässig war. Aber hyperlokale Angebote werden in den nächsten Monaten immer mehr im Mainstream ankommen, die Nutzungszahlen werden steigen und somit auch die Umsätze.</p>
<p><strong>Wie siehst Du die Chancen neue Erlösmodelle zu finden. Bei der Tegernseer Stimme wird im Juni beispielsweise ein Internet-Workshop für Händler und Gastronomen angeboten. Einige Lokalblogs versuchen sich zur Zeit im klassischen Printbusiness oder verdienen Ihr Geld mit Beratungsleistungen. Testet Ihr bewusst neue Erlösquellen?</strong><br />
Wir sind aktuell in den Planungen für einen regionalen Anzeigenmarkt. Weiterhin planen wir für Anfang/Mitte Juni eine Printausgabe, jedoch nur zum Werbungszweck. Geld werden wir damit keines verdienen. Wir wollen nur unser Angebot bekannter machen.</p>
<p><strong>Mir drängte sich bei dem doch sehr professionellen Auftritt von lokalnews.de von Start weg der Eindruck auf, dass der ganze Aufwand nicht nur für eine Webseite betrieben wurde. Gibt es für lokalnews Expansionspläne?</strong><br />
Ich bin selbst Programmierer, daher wurde der Auftritt, die Schnittstellen und auch die Social Angebote komplett eigenständig umgesetzt. Im System ist die Möglichkeit einer Expansion bereits integriert, wir müssen nur einen Schalter umlegen und schon kann das System weitere Regionen bedienen. Wann und wie das jedoch der Fall ist, werden die nächsten Monate zeigen. Wir wollen erstmal für Passau eine ordentliche Leistung abliefern und dann unsere Reichweite schrittweise erhöhen.</p>
<p><strong>Das Thema Lokalblogs bekommt auch in Deutschland langsam aber sicher die Aufmerksamkeit, die es verdient. Bei lokalnews ist jetzt auch der erste Verlag als Investor mit aufgesprungen. Was denkst Du wohin die Reise geht? Werden Lokalblogs die neue Tageszeitung?</strong><br />
Das werden Sie nur, wenn Sie wirklich ein ernstzunehmendes und umfassendes Angebot schaffen. Viele Lokalblogs machen sehr guten Journalismus aber werden aktuell nur als Ergänzung zu den bestehenden lokalen Nachrichtenangeboten gesehen. Als Leser will ich nicht nur guten, kritischen Journalismus sondern auch beispielweise über Veranstaltungen, Polizeimeldungen und Verkehrswarnungen informiert werden. Und das tagesaktuell. In diese Richtung wird sich noch viel tun, auch bei den Verlagen bin ich gespannt wer sich noch auf solche &#8220;Experimente&#8221; einlässt. Ich hätte selber als ich mich auf der Suche nach einem Investor gemacht habe nie gedacht, dass ein Verlag sich auf dieses &#8220;Abenteuer&#8221; einlässt.</p></blockquote>
<p><strong>Lokalblog, lokale Onlineangebote, hyperlokale Nachrichtenseiten</strong> &#8211; egal welche Bezeichnung sich für das Thema in Zukunft durchsetzen wird. Ein Thema für Verleger wird es auf jeden Fall werden. Bei der Vermarktung und im Vertrieb sind die Schnittmengen offensichtlich. Und wenn Verlage clever sind, werden sie auch verstehen, dass ein &#8220;Reinpfuschen&#8221; in die journalistische Unabhängigkeit und die Art und Weise der Berichterstattung an der Stelle nichts bringt. Damit zerstört man den Grundpfeiler des Geschäftsmodells.</p>
<p>Als Investment, wie das bei lokalnews allem Anschein nach der Fall zu sein scheint, werden es aber bestimmt noch einige andere erkennen. Media Markt und Saturn gehören auch beide zu Metro. Und mit redcoon gibt&#8217;s das Ganze <a href="http://www.excitingcommerce.de/2011/03/media-saturn-redcoon.html" target="_blank">online nochmal in grün</a>.</p>
<p>Biete den Lesern was sie wollen &#8211; wo sie es wollen. Wenn investigativer Lokaljournalismus zum Geschäftsmodell gehört &#8211; um so besser.</p>
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		<title>&#8220;Es gibt unglaublich viele Zombies, die eigentlich tot sind, aber immer noch rumlaufen.&#8221;</title>
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		<pubDate>Fri, 13 May 2011 15:22:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Steffen Greschner</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Endlich sagt es mal einer, wie es ist. Bernd Ziesemer, langjähriger Chefredakteur vom Handelsblatt, nimmt im Interview mit epd kein Blatt vor den Mund und beschreibt den Zustand der Medienbranche und speziell der Verlage scharf und direkt. Ziesemer spricht von einer &#8220;Kreativitätskrise in den Verlagen&#8221; und davon, dass die Verlage den technischen Anschluss verpassen, weil [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p></p><div id="attachment_769" class="wp-caption alignleft" style="width: 160px">
	<a href="http://www.netzleser.de/wordpress/wp-content/uploads/ziesemer.jpg"><img class="size-full wp-image-769" title="ziesemer" src="http://www.netzleser.de/wordpress/wp-content/uploads/ziesemer.jpg" alt="" width="160" height="240" /></a>
	<p class="wp-caption-text">Bernd Ziesemer ist heute Geschäftsführer von Hoffmann und Campe Corporate Publishing</p>
</div>
<p>Endlich sagt es mal einer, wie es ist. <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Bernd_Ziesemer" target="_blank">Bernd Ziesemer</a>, langjähriger Chefredakteur vom Handelsblatt, nimmt im <a href="http://www.epd.de/medien/medien_index_88150.html" target="_blank">Interview mit epd</a> kein Blatt vor den Mund und beschreibt den Zustand der Medienbranche und speziell der Verlage scharf und direkt.</p>
<p>Ziesemer spricht von einer &#8220;Kreativitätskrise in den Verlagen&#8221; und davon, dass die Verlage den technischen Anschluss verpassen, weil sie sich Management-Seitig nicht darauf einstellen. Er hält einen &#8220;Chief technology Officer&#8221; in jedem Verlagshaus für lange Überfällig.</p>
<p>Den schönsten Absatz gibt es ganz zum Schluss des Interviews. Ziesemer geht darauf, ein dass sich Verlage generell sehr schwer damit tun, einzusehen, wenn etwas keinen Sinn mehr macht und man sich von bestehenden Modellen trennen muss. Oft passiert dann aber das Gegenteil:</p>
<blockquote><p>Das ist typisch: Es wird immer noch ein Stück runtergeschraubt, aber irgendwie wird weitergemacht. Das sehen wir jetzt bei der &#8220;Frankfurter Rundschau&#8221;. Es gibt unglaublich viele Zombies, die eigentlich tot sind, aber immer noch rumlaufen.</p></blockquote>
<p>Auch den hier schon öfters angesprochenen Punkt der fehlenden Innovationsfreude und Geschwindigkeit von Verlagen im Internet beschreibt Ziesemer sehr treffend:</p>
<blockquote><p>Wenn Sie da mitmachen wollen, dann müssen Sie ganz schlanke Strukturen haben. Dann müssen Sie auch bereit sein, mit vielen Leuten mit Baseball-Cap auf dem Kopf zusammenzuarbeiten, die was rumschrauben. Und da tun sich viele Verlage in ihrer doch oft sehr bürokratischen Grundstruktur nicht leicht.</p></blockquote>
<p>Beim Punkt der &#8220;irgendwie immer gleichen Mantelteile&#8221;, sieht Ziesemer eine Entzauberung des Journalismus durch das Internet:</p>
<blockquote><p>Ich glaube, das Internet hat brutal enthüllt, dass wir Journalisten, wobei ich ja nur noch Halbjournalist bin, zum Teil mit nackten Kleidern dastehen. Man kann sehen, wie gleichförmig viele Texte zum Beispiel in Tageszeitungen sind, wie wenig Unterschiede es da gibt. Niemand ist bereit, für irgendetwas Geld zu bezahlen, das er in einer annähernden Qualität woanders umsonst kriegt. Das ist die Falle, in der alle drinstecken.</p></blockquote>
<p><a href="http://www.epd.de/medien/medien_index_88150.html" target="_blank">Das komplette Interview gibt es beim epd</a>. Wirklich sehr lesenswert! Und nicht nur, weil es die hier vertretene Meinung so schön spiegelt <img src='http://www.netzleser.de/wordpress/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
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		</item>
		<item>
		<title>Da haben wir doch ein Social-Geschäftsmodell: BND, CIA, Mossad, &#8230;</title>
		<link>http://www.netzleser.de/2011/04/19/da-haben-wir-doch-ein-social-geschaftsmodell-bnd-cia-mossad/</link>
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		<pubDate>Tue, 19 Apr 2011 19:35:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Steffen Greschner</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Video]]></category>

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		<description><![CDATA[CIA&#8217;s &#8216;Facebook&#8217; Program Dramatically Cut Agency&#8217;s Costs Die zahlen wenigstens ordentlich und an der Steuer vorbei&#8230;]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p></p><p><a title="CIA's 'Facebook' Program Dramatically Cut Agency's Costs" href="http://www.theonion.com/video/cias-facebook-program-dramatically-cut-agencys-cos,19753/" target="_blank">CIA&#8217;s &#8216;Facebook&#8217; Program Dramatically Cut Agency&#8217;s Costs</a></p>
<p>Die zahlen wenigstens ordentlich und an der Steuer vorbei&#8230; <img src='http://www.netzleser.de/wordpress/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
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		</item>
		<item>
		<title>Tegernseer Stimme: Lokal wird Online wird Print</title>
		<link>http://www.netzleser.de/2011/04/12/tegernseerstimme-lokal-wird-online-wird-print/</link>
		<comments>http://www.netzleser.de/2011/04/12/tegernseerstimme-lokal-wird-online-wird-print/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 12 Apr 2011 13:20:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Steffen Greschner</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Geschäftsmodell]]></category>
		<category><![CDATA[Lokalblog]]></category>
		<category><![CDATA[Online]]></category>
		<category><![CDATA[Print]]></category>

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		<description><![CDATA[*update vom 12. April 2011* Das Print-Magazin ist inzwischen verteilt. Anschauen kann man es sich unter folgendem Link: Tegernseer Stimme Magazin als PDF Für einen Lokalblog sieht das Magazin sehr professionell aus. Und durch die monatliche Erscheinungsweise ist es vielleicht auch für die Werbepartner interessant. Das Werbeumfeld ist zumindest hochwertiger, als bei der Lokalzeitung oder [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p></p><p><span style="color: #0000ff;"><strong>*update vom 12. April 2011*</strong></span><br />
Das Print-Magazin ist inzwischen verteilt. Anschauen kann man es sich unter folgendem Link: <a title="Tegernseer Stimme Magazin als PDF" href="http://tegernseerstimme.de/wp-content/uploads/2011/04/Tegernseer-Stimme-April-klein.pdf" target="_blank">Tegernseer Stimme Magazin als PDF</a><br />
Für einen Lokalblog sieht das Magazin sehr professionell aus. Und durch die monatliche Erscheinungsweise ist es vielleicht auch für die Werbepartner interessant. Das Werbeumfeld ist zumindest hochwertiger, als bei der Lokalzeitung oder den Anzeigenblättern vor Ort.</p>
<p><span style="color: #0000ff;"><strong>*ursprünglicher Artikel vom 17. März 2011*</strong></span><br />
Bei der <a title="Tegernseer Stimme - Nachrichten aus dem Tegernseer Tal" href="http://www.tegernseerstimme.de" target="_blank">Tegernseer Stimme</a> tut sich inzwischen einiges. Die Besucherzahlen sind mit rund 800 Unique-Visitors täglich und über <a title="1300 Facebook-Fans der Tegernseer Stimme" href="http://www.facebook.com/tegernseerstimme.de" target="_blank">1.300 Facebook-Fans</a> sehr passabel. Vor allem, wenn man bedenkt, dass es sich um ein Einzugsgebiet von knapp 16.000 Lesern handelt. Für April ist jetzt bei der Tegernseer Stimme <a title="Erste Printausgabe eines Lokalblogs bei der Tegernseer Stimme" href="http://tegernseerstimme.de/tegernseer-stimme-neu-auch-als-kostenloses-printmagazin-%E2%80%93-anzeigenpreise-bestimmen-sie-selbst/17895.html" target="_blank">erstmals eine gedruckte Ausgabe eines Lokalblogs</a> angekündigt. Monatlich will man in Zukunft das gedruckte Magazin kostenlos verteilen. Das eigentlich interessante an dem Konzept ist dabei aber die Herangehensweise:</p>
<p><a href="http://www.netzleser.de/wordpress/wp-content/uploads/Tegernseerstimme_Flyer.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-486" title="Tegernseerstimme_Flyer" src="http://www.netzleser.de/wordpress/wp-content/uploads/Tegernseerstimme_Flyer.jpg" alt="Tegernseer Stimme mit Printmagazin" width="131" height="454" /></a></p>
<ul>
<li>Die Kunden bestimmen die Anzeigenpreise selbst &#8211; nach erscheinen des Magazins</li>
<li>Bezahlt wird erst nachdem die Kunden wissen, was ihnen die Anzeige wirklich gebracht hat</li>
<li>Im <a title="Werbeflyer Tegernseer Stimme" href="http://tegernseerstimme.de/wp-content/uploads/2011/03/Anzeigen_Proposal_v4.pdf" target="_blank">Werbeflyer (Download als PDF)</a> wird direkt auf Konzepte wie Rabatt-Coupons, Gutscheine oder Einladungen hingewiesen. Der Kunde wird aktiv zum Experimentieren mit neuen Ideen aufgefordert</li>
<li>Den Kunden wird kostenlose Inhaltliche und grafische Unterstützung angeboten</li>
<li>Es werden Feedbackgespräche mit den Anzeigenkunden geführt und dabei auch der endgültig zu bezahlende Preis für die Anzeige festgelegt</li>
<li>Gehandelt wird nach dem &#8220;online first Prinzip&#8221;. Heißt, die Artikel des Printmagazins sind vorab im Internet erschienen</li>
</ul>
<p>Nach Aussage von Peter Posztos, Geschäftsführer und Herausgeber der Tegernseer Stimme, ist die Resonanz bisher sehr positiv. Die Anzeigenplätze sind sehr gut ausgebucht und einige der Kunden haben schon im Vorfeld marktübliche Anzeigenpreise angeboten, um die Idee zu unterstützen.</p>
<h3>Print als logische Ergänzung zu online</h3>
<p>Mir gefällt vor allem, dass sich damit ein modernes Online-Medium nicht der klassischen Printwelt verschließt. Der Schwerpunkt liegt nach wie vor in der Aufarbeitung für das Netz. So lange Print aber in diesem Fall noch funktioniert, spricht nichts dagegen, die Situation für sich zu nutzen.</p>
<p>Spannend wird auch, in wie weit die Anzeigenkunden im Anschluss bereit sind für online Werbung Geld auszugeben. Auch die Bereitschaft für andere Konzepte wie Coupons oder Gruppenaktion wird sich erst noch zeigen müssen. Mit dem Tegernseer Tal hat man schließlich nicht gerade das experimentierfreudigste Eckchen Deutschlands zu beackern. Der Ansatz ist zumindest sehr spannend.</p>
<p>Die Tegernseer Stimme ist inzwischen übrigens auch Mitglied im Lokalblog-Netzwerk <a title="ISTLOKAL Netzwerk für Lokalblogs" href="http://www.istlokal.de" target="_blank">ISTLOKAL.de</a></p>
<p><em>Der Autor des Artikels ist selbst seit der Gründung als Berater und Freund bei der Tegernseer Stimme dabei. Nur, dass es da keine Mißverständnisse gibt&#8230;</em> <img src='http://www.netzleser.de/wordpress/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
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		</item>
		<item>
		<title>Die andere Öffentlichkeit: Facebook als Invest in die Zukunft</title>
		<link>http://www.netzleser.de/2011/03/26/die-andere-offentlichkeit-facebook-als-invest-in-die-zukunft/</link>
		<comments>http://www.netzleser.de/2011/03/26/die-andere-offentlichkeit-facebook-als-invest-in-die-zukunft/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 26 Mar 2011 14:39:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Steffen Greschner</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Facebook]]></category>
		<category><![CDATA[Geschäftsmodell]]></category>
		<category><![CDATA[Lokalblogs]]></category>
		<category><![CDATA[Onlinejournalismus]]></category>
		<category><![CDATA[Zeitungen]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Facebook-Seiten laufen bei einigen Zeitungen noch unter der Rubrik &#8220;muss man halt auch haben&#8221; &#8211; zumindest zwingt sich der Eindruck bei vielen Angeboten leider auf. Erstens suche ich bei den meisten Zeitungs-Webseiten Ewigkeiten, bis ich überhaupt auf das Facebook-Angebot komme und zweitens ist das, was mir dort dann geboten wird oft langweilig bis unter [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p></p><p><a href="http://www.netzleser.de/wordpress/wp-content/uploads/facebook_logo.png"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-503" title="facebook_logo" src="http://www.netzleser.de/wordpress/wp-content/uploads/facebook_logo-150x150.png" alt="" width="150" height="150" /></a>Die Facebook-Seiten laufen bei einigen Zeitungen noch unter der Rubrik &#8220;muss man halt auch haben&#8221; &#8211; zumindest zwingt sich der Eindruck bei vielen Angeboten leider auf. Erstens suche ich bei den meisten Zeitungs-Webseiten Ewigkeiten, bis ich überhaupt auf das Facebook-Angebot komme und zweitens ist das, was mir dort dann geboten wird oft langweilig bis unter aller Sau.</p>
<h3>Wenige wollen Fan der Tageszeitung werden</h3>
<p>Auffällig ist, dass die meisten Zeitungen demzufolge auch nicht sonderlich viele Facebook-Fans haben &#8211; zumindest in Relation zu den verkauften Auflagen. Was ich nicht finde, kann ich nicht gut finden. Und was mir nichts bietet, will ich nicht gut finden. Eine Leserlogik, die sich auch in ernüchternden Zahlen ausdrücken lässt:</p>
<ul>
<li><a title="Berliner Morgenpost Facebook" href="http://www.facebook.com/morgenpost" target="_blank">6.300 Fans bei der Berliner Morgenpost</a> (verkaufte Auflage: 127.000)</li>
<li><a title="DerWesten Facebook" href="http://www.facebook.com/DerWesten?ref=ts" target="_blank">5.900 Fans bei DerWesten</a> (verkaufte Auflage WAZ: 800.000)</li>
<li><a title="Hamburger Abendblatt Facebook" href="http://www.facebook.com/abendblatt?sk=wall" target="_blank">4.100 Fans beim Hamburger Abendblatt </a>(verkaufte Auflage: 220.000)</li>
<li><a title="Stuttgarter Zeitung Facebook" href="http://www.facebook.com/stuttgarterzeitung" target="_blank">3.600 Fans bei der Stuttgarter Zeitung</a> (verkaufte Auflage: 150.000)</li>
<li><a title="Weser-Kurier Facebook" href="http://www.facebook.com/pages/weser-kurierde/48412147711" target="_blank">726 Fans beim Bremer Weser-Kurier</a> (verkaufte Auflage: 162.000)</li>
<li><a title="Merkur Online Facebook" href="http://www.facebook.com/merkuronline?sk=wall" target="_blank">723 Fans beim Münchner Merkur</a> (verkaufte Auflage: 197.000)</li>
</ul>
<p>Im Gegensatz dazu haben reine Online-Medien mit dem Auftritt auf Facebook deutlich geringere Probleme. Teilweise junge Titel haben hier klar die Nase vorne: Lokalblogs wie der <a title="Solinger Bote Facebook" href="http://www.facebook.com/profile.php?id=100001844608068" target="_blank">Solinger-Bote</a>, die <a title="Tegernseer Stimme Facebook" href="http://www.facebook.com/tegernseerstimme.de" target="_blank">Tegernseer Stimme</a>. <a title="Prenzlauer Berg Facebook" href="http://www.facebook.com/pages/Prenzlauer-Berg-Nachrichten/108649415872285" target="_blank">Prenzlauer Berg Nachrichten</a> oder die <a title="Ruhrbarone Facebook" href="http://www.facebook.com/ruhrbarone" target="_blank">Ruhrbarone</a> haben 1.000 oder mehr Fans &#8211; und das bei teils sehr kleinen Einzugsgebieten. (Klatsch und Tratsch scheint im Netz sowieso ungebrochen: Das Online-Magazin <a title="Promiflash Facebook" href="http://www.facebook.com/PromiFlash?sk=wall" target="_blank">Promiflash hat über 530.000 Fans</a>. Das Thema alleine reicht aber nicht. Alt eingesessene Titel wie <a title="Gala.de Facebook" href="http://www.facebook.com/galade?sk=wall" target="_blank">Gala</a> oder <a title="Bunte Facebook" href="http://www.facebook.com/Bunte.de" target="_blank">Bunte</a> schaffen es nicht mal auf 5.000 Fans)</p>
<h3>Wie sieht ein guter Facebook-Auftritt für Zeitungen aus?</h3>
<p>Der Schlüssel zum Erfolg liegt in der Menschlichkeit. Mit den Lokalblogs können sich die Leser identifizieren. Es wird nicht das Gefühl des unnahbaren Journalisten vermittelt, sondern des Schreibers von nebenan. Einer von uns, der sich für uns die Mühe macht zu berichten. Der Autor steht selbst für Hinweise und Kritik zur Verfügung und reagiert stellenweise auch ganz menschlich: Er freut sich und ist auch mal beleidigt oder direkt.Auch die Motivation auf den Lokal-Seiten scheint deutlich größer: Es werden Gewinnspiele und Mitmachaktionen angeboten und andere Aktionen getestet.</p>
<p>Das gleiche Prinzip zieht auch bei Promiflash: Mit Daniel Härtnagel wurde ein Blogger erfolgreich, der sich schon seit Jahren auf <a title="Daniel Härtnagel ist der Promipranger" href="http://www.promipranger.de/" target="_blank">Promipranger</a> mit Gossip, Klatsch und Tratsch identifiziert &#8211; und das sehr persönlich und nicht aus Sicht des Journalisten.</p>
<h3>Wer Fans will, muss persönlich werden</h3>
<p>Der größte Unterschied zu den klassischen Medienhäusern besteht aber in der Art, wie mit den Leserkommentaren umgegangen wird. Während auf den großen Portalen erstens überhaupt wenig kommentiert wird, sieht man recht deutlich, dass die Kommentare nur sehr sporadisch bis nie beantwortet werden. Sinnvolle Diskussionen entstehen so nicht. Der eigentliche Autor des Textes ist oft nicht beteiligt und es antwortet maximal eine neutrale &#8220;Redaktionsstimme&#8221;. So ist es für die Leser nur schwer nachvollziehbar, warum man sich als Leser überhaupt zu den Artikeln äußern soll, wenn sich der Verfasser nie selbst dem Leser stellt.</p>
<h3>Facebook für Zeitungen als Invest in die Zukunft</h3>
<p>Warum es gerade für Zeitungen in Zukunft wichtig sein wird, auch auf Facebook viele Leser zu haben, zeigt ein Blick auf die Möglichkeiten neuer Geschäftsmodelle im Onlinejournalismus: Immer <a title="Facebook Web-Währung wird zur Pflicht - excitingcommerce" href="http://www.excitingcommerce.de/2011/01/facebook-credits.html" target="_blank">mehr Umsatz des Onlinehandels wird sich in Zukunft direkt über Facebook abspielen</a>. Schon seit langem ist Facebook dabei eine eigene Webwährung zu entwickeln. Und auch der Hype um Groupon könnte sich in nicht allzulanger Zeit auf <a title="Facebook mit eigenem Groupon Angebot - netzwertig" href="http://netzwertig.com/2011/03/18/facebook-vs-groupon-buhlen-um-die-schnaeppchenjaeger/" target="_blank">Facebook interne Kanäle verschieben</a>. Dort plant man zumindest ein starkes Gegengewicht aufzubauen und bietet auch lokalen Anbietern die Möglichkeit eigene Groupon-Aktionen durchzuführen. <a title="Groupon Konzepte für Lokalzeitungen" href="http://www.netzleser.de/2010/01/17/e-commerce-und-journalismus-passt-das-zusammen/">Warum gerade Groupon-Konzepte für Lokal- und Regional-Zeitungen ein riesiges Potential bieten habe ich schon vor über einem Jahr in einem Artikel thematisiert.</a></p>
<h3>Wer die Facebook-Fans hat, hat die Zielgruppe der Zeitung</h3>
<p>Auch ohne, dass man zum jetzigen Zeitpunkt direkte Geschäftsmodelle für sich erkennt oder weiter ausschließlich auf Bannerwerbung setzt, sollte eines immer klarer werden: Wer Facebook vernachlässigt, spielt mit seiner Zukunft. Gerade die einstigen Massenmedien gehen sträflich mit dieser neuen Öffentlichkeit um. Wer in der Offline-Welt mit 200.000 gedruckten Zeitungen jeden Tag den Ton angibt, hat online mit 3.000 Fans nicht viel zu melden. Und das werden über kurz oder lang auch die Werbekunden registrieren.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Apple iPad &#8211; Die größte Gefahr für Verlage seit langem!</title>
		<link>http://www.netzleser.de/2010/04/06/apple-ipad-die-groste-gefahr-fur-verlage-seit-langem/</link>
		<comments>http://www.netzleser.de/2010/04/06/apple-ipad-die-groste-gefahr-fur-verlage-seit-langem/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 06 Apr 2010 08:33:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Steffen</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Apple]]></category>
		<category><![CDATA[Geschäftsmodell]]></category>
		<category><![CDATA[iPad]]></category>
		<category><![CDATA[Verlage]]></category>

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		<description><![CDATA[Das Apple iPad wird am 29.04. in Deutschland eingeführt. Derzeit liegen etwa 200.000 Vorbestellungen für das Gerät vor. Insofern kann man von einem zu erwartenden Erfolg für Apple ausgehen. (Link auf http://paidcontent.org/article/419-ipad-sales-forecasts-shoot-up/ ) Neben dem iPad wird es im Laufe des Jahres noch weitere Multimedia-Reader, zusätzlich zu den bekannten E-Readern, geben. Es ist also anzunehmen, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p></p><div id="_mcePaste" style="position: absolute; left: -10000px; top: 0px; width: 1px; height: 1px; overflow-x: hidden; overflow-y: hidden;">Das Apple iPad wird am 29.04. in Deutschland eingeführt. Derzeit liegen etwa 200.000 Vorbestellungen für das Gerät vor. Insofern kann man von einem zu erwartenden Erfolg für Apple ausgehen. (Link auf http://paidcontent.org/article/419-ipad-sales-forecasts-shoot-up/ ) Neben dem iPad wird es im Laufe des Jahres noch weitere Multimedia-Reader, zusätzlich zu den bekannten E-Readern, geben. Es ist also anzunehmen, dass sich eine neue Klasse von Ausgabegeräten etabliert. Dieses wird teilweise bestehende Geräte wie das netbook (Link auf Pressemitteilung wegen dell und hp Rückzug) ablösen und neue Zielgruppen an das Internet heranführen, die sich ansonsten in absehbarer Zeit einen Laptop oder PC (oder Mac) gekauft hätten.</div>
<div id="_mcePaste" style="position: absolute; left: -10000px; top: 0px; width: 1px; height: 1px; overflow-x: hidden; overflow-y: hidden;">Das alles wird ein Erfolg werden und den Anbietern, die sich mit Ihrem Produkt durchsetzen die nächsten 2-3 Jahren nette Umsätze und hoffentlich auch Gewinne verschaffen.</div>
<div id="_mcePaste" style="position: absolute; left: -10000px; top: 0px; width: 1px; height: 1px; overflow-x: hidden; overflow-y: hidden;">Und zum ersten mal seit langem keimt die Hoffnung, dass das auch den Verlagen und den Werbetreibenden gelingt. Denn das schöne für diese Gruppe ist der Umstand, dass das iPad in der derzeitigen Form ein sehr rückwärtsgewandtes Medium ist. Es macht den Nutzer wieder zu einem Konsumenten, einem stillen Betrachter. Jemand, der nichts kreiert und dessen Lese- und Sehgewohnheiten leicht zu steuern sind. Ein Nutzer also dem man wieder den gewohnten Brei aus (schicken) Inhalten und Werbung vorsetzt, den er dann ohne nachzudenken aufnimmt. So wie früher in der guten alten Zeit.</div>
<div id="_mcePaste" style="position: absolute; left: -10000px; top: 0px; width: 1px; height: 1px; overflow-x: hidden; overflow-y: hidden;">Ein Beispiel für diese Denkweise zeigt die von Springer groß angekündigte Welt-App für das iPad. In diesem Zusammenhang auch sehr interessant die Aussage von Jan Bayer, Vorsitzender der Verlagsgeschäftsführung der Welt-Gruppe im Interview mit dem Fachmagazin horizont.net: „Der Manager hat entschieden, zunächst eine schlichte Applikation zu launchen ohne Schnörkel wie Videos oder vertonte Beiträge. Das &#8220;Welt&#8221;-Angebot hat im Wesentlichen PDF-Funktionen wie das E-Paper; nur die Darstellung der Inhalte und Navigation ist leicht modifiziert. Dass er damit die Technik-Fans enttäuschen könnte, glaubt er nicht. &#8220;Unsere Erfahrungen mit dem iPhone haben gezeigt, dass gerade die PDF-Ausgabe sehr stark genutzt wird&#8221;, erklärt Bayer.“</div>
<div id="_mcePaste" style="position: absolute; left: -10000px; top: 0px; width: 1px; height: 1px; overflow-x: hidden; overflow-y: hidden;">Also nochmal zusammengefasst:</div>
<div id="_mcePaste" style="position: absolute; left: -10000px; top: 0px; width: 1px; height: 1px; overflow-x: hidden; overflow-y: hidden;">Ich kaufe ein PDF für ein Gerät dass mich bereits mindestens 500 Euro gekostet hat</div>
<div id="_mcePaste" style="position: absolute; left: -10000px; top: 0px; width: 1px; height: 1px; overflow-x: hidden; overflow-y: hidden;">ohne Videos</div>
<div id="_mcePaste" style="position: absolute; left: -10000px; top: 0px; width: 1px; height: 1px; overflow-x: hidden; overflow-y: hidden;">ohne Podcasts</div>
<div id="_mcePaste" style="position: absolute; left: -10000px; top: 0px; width: 1px; height: 1px; overflow-x: hidden; overflow-y: hidden;">ohne Möglichkeit zu kommentieren</div>
<div id="_mcePaste" style="position: absolute; left: -10000px; top: 0px; width: 1px; height: 1px; overflow-x: hidden; overflow-y: hidden;">ohne Möglichkeit sich Inhalte zusammenzustellen</div>
<div id="_mcePaste" style="position: absolute; left: -10000px; top: 0px; width: 1px; height: 1px; overflow-x: hidden; overflow-y: hidden;">Dafür kostet es pro Monat zwischen 12,99 (Welt Kompakt) und 29,99 (Die Welt)</div>
<div id="_mcePaste" style="position: absolute; left: -10000px; top: 0px; width: 1px; height: 1px; overflow-x: hidden; overflow-y: hidden;">Und in der traurigen Rückwärtsgewandtheit der Verlage macht dieser Schritt sogar Sinn:</div>
<div id="_mcePaste" style="position: absolute; left: -10000px; top: 0px; width: 1px; height: 1px; overflow-x: hidden; overflow-y: hidden;">„Das Geschäftsmodell basiert auf den beiden Säulen Paid Content und Werbevermarktung. Ein niedrigerer Preis wäre nicht infrage gekommen, denn Springer will die Chance des iPad nutzen &#8220;angemessene&#8221; Gebühren für seine journalistischen Inhalte in der digitalen Welt zu verlangen.“</div>
<div id="_mcePaste" style="position: absolute; left: -10000px; top: 0px; width: 1px; height: 1px; overflow-x: hidden; overflow-y: hidden;">Die Frage wieviele Menschen das tun werden erübrigt sich. Die ersten Zahlen aus den USA zeigen: Niemand (http://www.businessinsider.com/henry-blodget-as-expected-no-one-wants-those-expensive-newspaper-ipad-apps-2010-4 )</div>
<div id="_mcePaste" style="position: absolute; left: -10000px; top: 0px; width: 1px; height: 1px; overflow-x: hidden; overflow-y: hidden;">Aber das wirklich traurige daran ist, dass das iPad, wie ein Trojanisches Pferd, Hoffnung in die Etagen der Entscheider bringt. Eine Hoffnung, dass alles nochmal gut geht. Eine trügerische Hoffnung, sich nicht erfüllen wird und die – und das ist das schlimmste &#8211; nur Zeit kostet. Zeit, die man darauf verwenden könnte sich wirkliche Gedanken über die zukünftigen Geschäftsmodelle zu machen und diese auch umzusetzen.</div>
<p>Das Apple iPad wird am 29.04. in Deutschland eingeführt. Derzeit liegen etwa 200.000 Vorbestellungen für das Gerät vor. Insofern kann man von einem zu erwartenden <a href="http://www.paidcontent.org/article/419-ipad-sales-forecasts-shoot-up/" target="_blank">Erfolg</a> für Apple ausgehen. Neben dem iPad wird es im Laufe des Jahres noch weitere Multimedia-Reader, zusätzlich zu den bekannten E-Readern, geben. Es ist also anzunehmen, dass sich eine neue Klasse von Ausgabegeräten etabliert. Diese werden teilweise bestehende Geräte wie das <a href="http://www.basicthinking.de/blog/2010/04/02/ende-des-netbook-booms-hp-und-dell-planen-ausstieg-aus-dem-markt/" target="_blank">netbook </a>ablösen und neue Zielgruppen an das Internet heranführen, die sich ansonsten in absehbarer Zeit einen Laptop oder PC (oder Mac) gekauft hätten.</p>
<p>Das alles wird ein Erfolg und den Anbietern, die sich mit Ihrem Produkt durchsetzen, die nächsten 2-3 Jahren nette Umsätze und hoffentlich auch Gewinne verschaffen.</p>
<p>Und zum ersten mal seit langem keimt die Hoffnung, dass dies auch den Verlagen und den Werbetreibenden gelingt. Denn das schöne für diese Gruppe ist der Umstand, dass das iPad in der derzeitigen Form ein sehr rückwärtsgewandtes Medium ist. Es macht den Nutzer wieder zu einem Konsumenten, einem stillen Betrachter. Jemand, der nichts kreiert und dessen Lese- und Sehgewohnheiten leicht zu steuern sind. Ein Nutzer also dem man wieder den gewohnten Brei aus (schicken) Inhalten und Werbung vorsetzt, den er dann ohne nachzudenken aufnimmt. So wie früher in der guten alten Zeit.</p>
<p>Ein Beispiel für diese Denkweise zeigt die von Springer groß angekündigte Welt-App für das iPad. In diesem Zusammenhang auch sehr interessant die Aussage von Jan Bayer, Vorsitzender der Verlagsgeschäftsführung der Welt-Gruppe im Interview mit dem Fachmagazin horizont.net: <em>„Der Manager hat entschieden, zunächst eine schlichte Applikation zu launchen ohne Schnörkel wie Videos oder vertonte Beiträge. Das &#8220;Welt&#8221;-Angebot hat im Wesentlichen PDF-Funktionen wie das E-Paper; nur die Darstellung der Inhalte und Navigation ist leicht modifiziert. Dass er damit die Technik-Fans enttäuschen könnte, glaubt er nicht. &#8220;Unsere Erfahrungen mit dem iPhone haben gezeigt, dass gerade die PDF-Ausgabe sehr stark genutzt wird&#8221;, erklärt Bayer.“</em></p>
<p style="text-align: center;"><em><a href="http://netzleser.de/wordpress/wp-content/uploads/etch-a-sketchThink.jpg"><img class="size-medium wp-image-448 aligncenter" title="etch-a-sketch" src="http://netzleser.de/wordpress/wp-content/uploads/etch-a-sketchThink-300x246.jpg" alt="etch-a-sketch" width="500" height="400" /></a></em></p>
<p>Also nochmal zusammengefasst:</p>
<ul>
<li>Ich kaufe ein PDF für ein Gerät dass mich bereits mindestens 500 Euro gekostet hat</li>
<li>ohne Videos</li>
<li>ohne Podcasts</li>
<li>ohne Möglichkeit zu kommentieren</li>
<li>ohne Möglichkeit mir Inhalte zusammenzustellen</li>
<li>Dafür kostet es pro Monat zwischen € 12,99 (Welt Kompakt) und € 29,99 (Die Welt)</li>
</ul>
<p>Und in der traurigen Rückwärtsgewandtheit der Verlage macht dieser Schritt sogar Sinn: <em>„Das Geschäftsmodell basiert auf den beiden Säulen Paid Content und Werbevermarktung. Ein niedrigerer Preis wäre nicht infrage gekommen, denn Springer will die Chance des iPad nutzen &#8220;angemessene&#8221; Gebühren für seine journalistischen Inhalte in der digitalen Welt zu verlangen.“</em></p>
<p>Die Frage wieviele Menschen das tun werden erübrigt sich. Die ersten Zahlen aus den USA zeigen: <a href="http://www.businessinsider.com/henry-blodget-as-expected-no-one-wants-those-expensive-newspaper-ipad-apps-2010-4" target="_blank">Niemand</a></p>
<p>Aber das wirklich traurige daran ist, dass das iPad, wie ein Trojanisches Pferd, Hoffnung in die Etagen der Entscheider bringt. Eine Hoffnung, dass alles nochmal gut geht. Eine trügerische Hoffnung, die sich nicht erfüllen wird und die – und das ist das schlimmste &#8211; nur Zeit kostet. Zeit, die man darauf verwenden könnte sich wirklich Gedanken über die zukünftigen Geschäftsmodelle zu machen und diese auch umzusetzen.</p>
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		<title>Spendenjournalismus: Hilflosigkeit als Geschäftsmodell</title>
		<link>http://www.netzleser.de/2010/03/09/spendenjournalismus-hilflosigkeit-als-geschaftsmodell/</link>
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		<pubDate>Tue, 09 Mar 2010 14:37:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Steffen Greschner</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Geschäftsmodell]]></category>
		<category><![CDATA[Onlinejournalismus]]></category>
		<category><![CDATA[Spendenjournalismus]]></category>

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		<description><![CDATA[Auf Focus kam vor ein paar Tagen ein Interview mit Robert J. Rosenthal, Leiter des Center for Investigative Reporting, über spendenfinanzierten Journalismus. Das Thema flattr ging schon vor ein paar Wochen durch die Presse. Und mit spot.us gibt es einen, inzwischen bestimmt schon einigen bekannten, Vertreter des Spendenjournalismus. Die Homepage von spot.us kann sich übrigens [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p></p><p><img class="alignleft size-medium wp-image-415" title="almosen" src="http://netzleser.de/wordpress/wp-content/uploads/almosen1-300x221.jpg" alt="almosen" width="300" height="221" />Auf Focus kam vor ein paar Tagen ein <a href="http://www.focus.de/digital/internet/digitale-mediapolis/tid-17372/robert-j-rosenthal-das-finanzierungsmodell-fuer-journalismus-ist-kollabiert_aid_484117.html" target="_blank">Interview mit Robert J. Rosenthal</a>, Leiter des <a href="http://www.centerforinvestigativereporting.org/" target="_blank">Center for Investigative Reporting</a>, über spendenfinanzierten Journalismus. Das <a href="http://news.google.de/news/search?aq=f&amp;um=1&amp;cf=all&amp;ned=de&amp;hl=de&amp;q=flattr" target="_blank">Thema flattr</a> ging schon vor ein paar Wochen durch die Presse. Und mit <a href="http://spot.us/" target="_blank">spot.us</a> gibt es einen, inzwischen bestimmt schon einigen bekannten, Vertreter des Spendenjournalismus. Die Homepage von spot.us kann sich übrigens jeder als <a href="http://github.com/spot-us" target="_blank">Open-Source runterladen</a> und in seiner eigenen Gemeinde mit dem Hut rumlaufen und sein Glück versuchen.</p>
<p>Alles schön und gut. Das ganze Thema hat nur ein Problem:  Es zeugt von ziemlicher Hilflosigkeit. Ein ehemaliges Milliardengeschäft verkommt zur hilfsbedürftigen Pommesbude. Es wird schlicht und ergreifend verkündet, dass der Qualitätsjournalismus nur durch Spenden, also Almosen, überleben kann.</p>
<p>Viele Spender erwarten aber leider eine Gegenleistung. Was heute im Zusammenhang mit Parteispenden diskutiert wird, wird ganz sicher für jede zweite &#8220;gespendete&#8221; Geschichte folgen. Und wenn ich von Herr Rosenthal sowas lese, bekomme ich eher noch mehr Angst:</p>
<blockquote><p>Mäzene und Geldgeber sind keine Fata Morgana: Ich habe versucht, Geld für das Center for Investigative Reporting für die nächsten anderthalb Jahre aufzutreiben. Und die Leute sagen nicht mehr nur, dass das eine gute Idee sei. Nein, wir waren in der Lage, eine beträchtliche Menge an Geld für unser Portal „<a href="http://californiawatch.org/" target="_blank">California Watch</a>“ zu bekommen – ganze dreieinhalb Millionen Dollar! Und das Ende der Fahnenstange ist noch lange nicht erreicht. Das alles ist keine Fantasie mehr: Immer mehr Stiftungen, die mit Medien und Journalismus bisher nichts am Hut hatten, erkennen, dass es immer weniger Journalisten gibt und der Bedeutungswandel der Presse sich in unserer Demokratie zu einem Thema entwickelt hat, das uns alle etwas angeht.</p></blockquote>
<p>Dass sich Stiftungen gerne bereit erklären den Journalismus zu bezahlen ist mir klar. Immerhin ist es das erste Mal, dass sie die Chance bekommen, sich ohne Umwege ganz direkt an der öffentlichen Meinung zu beteiligen. Spart Euch in Zukunft einfach die teure und aufwändige PR und steigt direkt als Big Spender, Suggar Daddy oder als unantastbarer Mäzen ins Business ein. Leichter geht&#8217;s nicht!</p>
<p>Ich denke ein sauberes, wirtschaftlich geprägtes Geschäftsmodell ist immer besser, als sich am Ende des Jahres bei einer Handvoll großer Spender einschmeicheln zu müssen&#8230;</p>
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