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	<title>Netzleser &#187; Lokalzeitung</title>
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	<description>Geschäftsmodelle im/ mit/ durch Journalismus im Netz</description>
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		<title>Lokalblogs als Printausgabe: lohnt sich das?Peter von der Tegernseer Stimme im Interview</title>
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		<pubDate>Fri, 13 May 2011 18:25:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Steffen Greschner</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Featured]]></category>
		<category><![CDATA[Interview]]></category>
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		<category><![CDATA[Tegernseer Stimme]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Tegernseer Stimme hat in diesem Monat bereits zum zweiten Mal ein gedrucktes Magazin rausgebracht. Das Magazin wird kostenlos in einer Auflage von 16.000 Stück an die Haushalte im Tegernseer Tal und an Verteilstellen (Rathäuser, Tankstellen, Einzelhandel, &#8230;) ausgegeben (Das Magazin gibt es hier als PDF). Der Lokalblog regensburg-digital.de von Stefan Aigner, hat erst vor [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p></p><p style="text-align: center;"><a href="http://www.netzleser.de/wordpress/wp-content/uploads/cover_groß-590x810.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-788" title="cover_groß-590x810" src="http://www.netzleser.de/wordpress/wp-content/uploads/cover_groß-590x810.jpg" alt="" width="472" height="648" /></a></p>
<p>Die Tegernseer Stimme hat in diesem Monat bereits <a href="http://tegernseerstimme.de/in-eigener-sache-zweite-ausgabe-des-tegernseer-stimme-magazins-erschienen/21417.html" target="_blank">zum zweiten Mal ein gedrucktes Magazin rausgebracht</a>. Das Magazin wird kostenlos in einer Auflage von 16.000 Stück an die Haushalte im Tegernseer Tal und an Verteilstellen (Rathäuser, Tankstellen, Einzelhandel, &#8230;) ausgegeben (<a href="http://tegernseerstimme.de/wp-content/uploads/2011/05/Teg_Stimme.pdf" target="_blank">Das Magazin gibt es hier als PDF</a>).</p>
<p>Der Lokalblog <a href="http://www.regensburg-digital.de/" target="_blank">regensburg-digital.de</a> von Stefan Aigner, hat erst vor einigen Tagen zum <a href="http://www.regensburg-digital.de/" target="_blank">dreijährigen Jubiläum</a> eine kleine Printausgabe rausgegeben (<a href="http://www.regensburg-digital.de/wp-content/uploads/2010/04/maiausgabe_2011-A4_Layout-1-1.pdf" target="_blank">PDF-Download</a>). Und auch aus der Hauptstadt gibt es die erste Lokalblog-Zeitung. Die <a href="http://www.prenzlauerberg-nachrichten.de/" target="_blank">Prenzlauer Berg Nachrichten</a>, von Philipp Schwörbel, hatten vor wenigen Tagen ihr 35.000 Stück starkes <a href="http://www.facebook.com/photo.php?fbid=146011545469405&amp;set=a.108754209195139.10183.108649415872285&amp;type=1&amp;theater" target="_blank">gedrucktes Debüt</a> (produziert übrigens auf den Druckmaschinen eines großen Berliner Verlages). Bisher war das eine einmalige Sache aber Philipp schien nicht abgeneigt, das noch öfter zu machen.</p>
<p style="text-align: center;"><strong>Ein Thema, das immer mehr (hyper)lokale Blogger umtreibt: </strong><br />
<strong>Lohnt der Einstieg in das klassische Printbusiness?</strong></p>
<p>Ich habe Peter Posztos von der Tegernseer Stimme ein paar Fragen zu dem Thema gestellt. Ich kenne Peter schon lange und bin Mitgründer der Tegernseer Stimme. Nur, damit es da keine Missverständnisse gibt. Ich kann mich aber schlecht selbst befragen und außerdem ist Peter der Macher vor Ort <img src='http://www.netzleser.de/wordpress/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
<blockquote>
<div>
<p><strong>Hi Peter, was hat Dich dazu bewegt, als ursprünglich reines Onlineangebot, eine Printausgabe anzubieten?<br />
</strong>Das ist eigentlich ganz einfach: Wir wollten Werbung für uns selbst machen und sehen dafür ein Magazin als am geeignetsten an. Wir machen Journalismus und den können wir nur mit Journalismus bewerben. Ein einfacher Flyer würde da nicht funktionieren und Anzeigen in den bestehenden Medien sind erstens zu teuer und zweitens aufgrund der Konkurrenzsituation auch unrealistisch. Außerdem finden wir über den klassischen Print den leichteren Zugang zu Werbekunden.</p>
<p><strong>Wie läuft das finanziell? Zahlst Du für das Magazin drauf oder rechnet sich das?<br />
</strong>Draufzahlen tun wir nicht. Rechnen tut es sich aber auch noch nicht. Das ist zur Zeit noch ein ziemliches Nullsummenspiel. Die Kosten, die durch das Magazin entstehen sind gedeckt: Druckkosten, Vertriebskosten, Kosten für freie Mitarbeiter, Grafik und Satz. Wenn ich meine eigene Zeit mit einrechne, bleibt aber nichts übrig. Die Akquise von Anzeigenkunde ist ein hartes Geschäft. Im Gegenzug erreichen wir aber eine viel größere Relevanz in unserem Einzugsgebiet.</p>
<p><strong>Bei Euch im Tegernseer Tal ist auch der Münchner Merkur mit der Tegernseer Zeitung vertreten. Wie ist da das Verhältnis? Nehmen die die Tegernseer Stimme überhaupt wahr oder seid ihr da noch unter deren Radar?<br />
</strong>Wahrnehmen tun die uns auf jeden Fall. Über uns schreiben natürlich nicht. Das Konkurrenzdenken ist dort leider sehr ausgeprägt, vor allem seit wir sie mit der Druckausgabe in ihrem Kernbusiness treffen. Das Problem ist eher das Gerede im Tal. Einige Leute mit Einfluss nutzen diesen, um uns profilaktisch schlecht zu reden. Vor allem gegenüber potentieller Anzeigenkunden.</p>
</div>
<div><strong>Die Tegernseer Stimme hat inzwischen rund 1.500 Fans auf Facebook. Das ist ein drittel mehr als vom Münchner Merkur für ganz Oberbayern. Wie wichtig ist die Präsenz dort?<br />
</strong>Ich denke die reine Zahl sagt wenig aus. Es geht in erster Linie darum, den Lesern die Nachrichten dort anzubieten, wo sie sie haben wollen. Bei manchen ist das Facebook, bei anderen die klassische Printausgabe, die Webseite oder der Newsletter. Die Relevanz ist entscheidend.<br />
Im Schnitt macht Facebook bei uns allerdings rund ein Drittel der Zugriffe auf die Webseite aus. Wenn es wirklich heiße Themen gibt, kann das auch schnell deutlich mehr werden. Vor einigen Tagen wurde beispielsweise ein Alkoholverbot an einem Teil des Seeufers beschlossen. Das ist auf Facebook ziemlich hochgekocht und hat uns in kurzer Zeit gut 1.000 Zugriffe nur auf den einen Artikel gebracht. Dazu noch über 40 Kommentare auf der Webseite. Die Geschwindigkeit der Verbreitung ist manchmal wirklich beeindruckend.</div>
</blockquote>
<blockquote>
<div>
<div><strong>Noch was anderes: Die Tegernseer Stimme ist auch Mitglied im Netzwerk <a href="http://istlokal.de/" target="_blank">istlokal.de</a>. Was versprichst Du Dir von dem Zusammenschluss vieler Lokalblogs?<br />
</strong>In erster Linie wollen wir Interessierten den Zugang zum Onlinelokaljournalismus erleichtern. Wir planen beispielsweise ein eigenes Lokaltheme aufzusetzen, das den Anforderungen an lokale Berichterstattung gerecht wird. So soll die Einstiegshürde genommen werden. Außerdem ist da natürlich die Chance auf eine nationale Vermarktung. Wir können geballter am Markt auftreten und auch größere Werbekunden ansprechen oder z.B. Roadshows in den einzelnen Gebieten durchführen. Bei all den Vermarktungsthemen geht es aber darum, den Onlinelokaljournalisten die Chance auf ein Auskommen und finanzielle Unabhängigkeit mit tiefgründiger Berichterstattung zu bieten.</div>
</div>
</blockquote>
<div>Ein einfaches Business sind die Druckausgaben sicher nicht. Aber es geht und man erreicht damit auch für die Onlineausgaben eine höhere Relevanz und Glaubwürdigkeit. Außerdem haben wir bei der Tegernseer Stimme die Erfahrungen gemacht, dass es manchmal leichter ist einem Werbekunden eine Kombination aus Print- und Onlineanzeige zu verkaufen, als nur die reine Onlineanzeige. Scheinbar müssen einige doch noch etwas Papier in Händen haben, um sich einen Mehrwert vorstellen zu können.&nbsp;</p>
</div>
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		<title>geoworldsummit in NYC: großes Thema für Regional-, Lokalzeitungen und -Blogs</title>
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		<pubDate>Thu, 12 May 2011 22:05:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Steffen Greschner</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Facebook]]></category>
		<category><![CDATA[Lokalblog]]></category>
		<category><![CDATA[Lokalzeitung]]></category>
		<category><![CDATA[Regionalzeitungen]]></category>
		<category><![CDATA[Social Commerce]]></category>
		<category><![CDATA[Social Media]]></category>

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		<description><![CDATA[In News York war der geoworldsummit. Viele Kluge Köpfe treffen sich dort, um sich &#8211; ganz grob gesagt &#8211; über lokales Internet auszutauschen. Ein Thema, dass auch in Deutschland immer mehr in den Vordergrund rückt. Sei es über Lokalblogs, Ortungsdienste, wie Foursquare und Google Buzz oder lokale Angebote wie Groupon, Facebook Places oder Google Offers. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p></p><p>In News York war der <a href="http://geoworldsummit.com/" target="_blank">geoworldsummit</a>. Viele Kluge Köpfe treffen sich dort, um sich &#8211; ganz grob gesagt &#8211; über lokales Internet auszutauschen. Ein Thema, dass auch in Deutschland immer mehr in den Vordergrund rückt. Sei es über <a href="http://www.istlokal.de" target="_blank">Lokalblogs</a>, Ortungsdienste, wie <a href="https:/de.foursquare.com/">Foursquare</a> und <a href="http://www.google.com/intl/de/mobile/buzz/">Google Buzz</a> oder lokale Angebote wie <a href="http://www.groupon.de" target="_blank">Groupon</a>, <a href="http://www.facebook.com/places/" target="_blank">Facebook Places</a> oder <a href="https://www.google.com/offers/t#!subscribe" target="_blank">Google Offers</a>.</p>
<p style="text-align: left;"><a href="http:/www.geoworldsummit.com"><img class="aligncenter size-full wp-image-757" title="geoworldsummit" src="http://www.netzleser.de/wordpress/wp-content/uploads/geoworldsummit.jpg" alt="" width="260" height="48" /></a> Die Gründe liegen auf der Hand: Lokal wird nach wie vor das meiste Geld umgesetzt. Menschen sind nunmal gerne unter Menschen, trinken Kaffee und shoppen in Einkaufsstraßen. Und auch die Werbekunden pumpen im lokalen Umfeld richtig viel Geld in Anzeigen und Außenwerbung.</p>
<p>Alles Budgets, auf die es der Onlinemarkt abgesehen hat. Und die zum Schluss den Lokal- und Regionalzeitungen fehlen werden, wenn Sie sich nicht darauf einstellen und selbst Angebote entwickeln.</p>
<blockquote><p>Place-based social media pioneer <a href="http://locamoda.com/" target="_blank">LocaModa</a> introduced Foursquare to Times Square. Founder Stephen Randall speaks Thursday at the Geoworld Summit in NYC. ‘The platform also has to have a location-centric solution,’ Randall says. ‘Google and Facebook don’t understand the real challenge of bricks-and-mortar.<br />
<embed type="application/x-shockwave-flash" width="480" height="300" src="http://blip.tv/play/h5BJgrnjCQI" allowfullscreen="true" allowscriptaccess="always"></embed></p></blockquote>
<blockquote><p><a href="http://hyperpublic.com/">Hyperpublic</a> aims to be ‘the richest window into what exists within a local environment’ according to founder Jordan Cooper. ‘It’s an ambitious goal,’ he admits, ‘but it’s gonna be really cool.<br />
<iframe src="http://blip.tv/play/hedYgrSvAwI.html" width="480" height="294" frameborder="0" allowfullscreen></iframe><embed type="application/x-shockwave-flash" src="http://a.blip.tv/api.swf#hedYgrSvAwI" style="display:none"></embed></p></blockquote>
<p><a href="http://geoworldsummit.com/2011/05/submit-questions-for-the-panels-with-asklocal/" target="_blank">Mehr gute Videos gibt es direkt beim geoworldsummit.</a></p>
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		<item>
		<title>WESTDEAL: Groupon hyped das lokale Netz</title>
		<link>http://www.netzleser.de/2010/03/10/westdeal-groupon-hyped-das-lokale-netz/</link>
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		<pubDate>Wed, 10 Mar 2010 17:08:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Steffen Greschner</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Erlösmodell]]></category>
		<category><![CDATA[Groupon]]></category>
		<category><![CDATA[Hyperlocal]]></category>
		<category><![CDATA[Live Shopping]]></category>
		<category><![CDATA[Lokalzeitung]]></category>

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		<description><![CDATA[Seit am Montag raus war, dass DERWESTEN mit einem eigenen Groupon an den Start geht, herrscht gewisse Aufregung in der Startup-Szene: Ein klassischer Verlag steigt an einem sehr frühen Punkt in ein noch relativ junges eCommerce-Konzept ein. Das ist neu. Was hat den WESTEN also dazu bewegt, jetzt schon mitzumischen und vor allem WESTDEAL komplett [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p></p><p>Seit am Montag raus war, dass <a href="http://www.derwesten.de/" target="_blank">DERWESTEN</a> mit einem eigenen Groupon an den Start geht, herrscht gewisse Aufregung in der Startup-Szene: Ein klassischer Verlag steigt an einem sehr frühen Punkt in ein noch relativ junges eCommerce-Konzept ein. Das ist neu.</p>
<p><a href="http://www.westdeal.de"><img class="aligncenter size-medium wp-image-434" title="westdeallogo" src="http://netzleser.de/wordpress/wp-content/uploads/westdeallogo-300x84.jpg" alt="westdeallogo" width="300" height="84" /></a></p>
<p>Was hat den WESTEN also dazu bewegt, jetzt schon mitzumischen und vor allem <a href="http://www.westdeal.de/" target="_blank">WESTDEAL</a> komplett selbst aufzusetzen? Ich habe dazu eine Anfrage an die WAZ-Gruppe gestellt. Sobald ich Antwort bekomme, steht die natürlich hier.</p>
<p>So lange muss ich erstmal spekulieren. Was aber eigentlich recht einfach ist:</p>
<ul>
<li>Mit      dem Auftauchen der Groupon-Konzepte hat sich etwas Entscheidendes      gegenüber den meisten anderen eCommerce-Ansätzen geändert: <strong>Es geht um Nähe</strong>.      Die Vorteile des Netzes werden in gewisser Weise ad absurdum geführt. Ein      funktionierender Groupon muss sich auf ein kleines Gebiet beschränken. Eine      Stadt. Einen Landkreis. Das Einzugsgebiet einer Zeitung. Nur so      funktioniert das Konzept.</li>
<li>Mit      Groupon ist noch etwas anderes passiert: Die Anbieter müssen die      <strong>Online- mit der Offlinewelt verbinden</strong>. Das Angebot wird zwar online      angeboten – findet aber offline (meist als Dienstleistung) statt. Bei      Groupon wird keine Ware mehr verschickt, sondern nur noch die      Berechtigung, sich entweder Ware irgendwo abholen zu dürfen oder eben eine      Dienstleistung in Anspruch zu nehmen. Für Beides muss der Kunde physisch      aus dem Haus und auf die Straße. Das Denken ist relativ neu für die Startup-Szene      und ein alter Hut für Verlage. 1:1 – Unentschieden.</li>
<li>Die      Angebotspartner sind klein. Es werden Gutscheine für Restaurants, Massagen      oder sonst was verkauft. <strong>Kleines, bodenständiges Business</strong>. Nicht die      Amazons dieser Welt sind hier gefragt, sondern der alteingesessene Einzelhändler      und Dienstleister. Und genau die Adressen liegen seit vielen, vielen      Jahren in den Karteikästchen der Anzeigenverkäufer.</li>
<li>Bei      den Angeboten muss auf spezielle, lokale Nachfrage eingegangen werden. Es reicht      nicht, ein Angebot an ganz Deutschland zu verkaufen. Man muss seine      <strong>geografische Zielgruppe kennen und bedienen</strong>. Ein Groupon in München wird      in der Vorweihnachtszeit ein gutes Geschäft mit Skiausrüstung und      Saisonkarten machen können. In Hamburg ist das gleiche Angebot – gelinde gesagt      – für die Tonne! Eine Zeitung sollte ihr Gebiet und die kulturellen      Eigenarten wohl besser kennen als jeder andere.</li>
<li>Gerade      bei physischen Dienstleistungen, wie Massagen und Restaurants, geht es um      Vertrauen. Was hilft es mir wenn ich bei meinem Abendessen-Date 50% gespart      habe, aber am Ende alleine nach Hause gehe, weil das Essen einfach sch…      war. <strong>Das Vertrauen hat eine Zeitung</strong> viel eher als ein neu auf dem Markt      erscheinender Stand-Alone-Anbieter wie CityDeal.</li>
</ul>
<p>Wenn man das alles berücksichtigt, ist es nur logisch und konsequent, dass DERWESTEN mit WESTDEAL eine eigene Lösung aufsetzt, anstatt auf Kooperationspartner zu warten. Was jetzt noch vor den Machern liegt: Die Leser richtig an das Konzept heranführen. Was meiner Meinung nach aber nicht sehr schwer sein dürfte, weil diese im Idealfall den Dienstleistungs-Anbieter schon persönlich oder vom Sehen kennen. Der Rest ist leicht zu verstehen.</p>
<p>Über den Groupon-Hype ärgere und freue ich mich irgendwie. Ich freue mich, dass durch den lokalen Bezug endlich Verlage die Chance im Social-eCommerce erkennen. Mich ärgert allerdings, dass die gleiche Chance bei anderen Konzepten schlichtweg übersehen und kaputt gemacht wurde.</p>
<p><strong>Eines meiner Lieblingskonzepte ist nach wie vor Liveshopping</strong>. Schon zu meiner Zeit bei <a href="http://www.guut.de/" target="_blank">www.guut.de</a> habe ich mir immer wieder gedacht, dass das ein tolles Konzept für Zeitungen ist. Leider hat sich die Liveshop-Branche auf schiere Größe und Deutschland als Zielgruppe eingeschossen. Bei guut hatten wir zum Schluss rund 60.000 User. Über ganz Deutschland verteilt ist das nicht wirklich viel. Gezielte Angebote sind so nur schwer anzubieten. Am Ende geht es allen Liveshops gleich: Conversion gibt’s bei sehr günstiger Unterhaltungselektronik – aber die gibt’s mit etwas Marge leider nicht wirklich günstig.</p>
<p>Ein lokaler Liveshop, mit dem gleichen Einzugsgebiet wie heute die Groupons, wäre schon damals wahrscheinlich viel sinnvoller gewesen. Günstige Ski in München. Eine Luftmatratze in Hamburg. In Stuttgart stehen viele auf <a href="http://www.blutsgeschwister.de/" target="_blank">Blutsgeschwister</a> – ein Stuttgarter Modelabel. In Bremen tragen sie <a href="http://www.stylesucks.com/" target="_blank">Stylesucks</a>. Dann läuft das auch.</p>
<p>Vielleicht erkennen Verlage jetzt auch im <strong>Liveshopping wieder das richtige Potential</strong>, wenn ihnen bei Groupon klar wird, dass es auch im Internet durchaus um räumliche Nähe und lokale Eigenheiten geht.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>derwesten.de: erster Groupon für Lokalzeitung *update*</title>
		<link>http://www.netzleser.de/2010/03/09/derwesten-de-erster-groupon-fur-lokalzeitung/</link>
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		<pubDate>Tue, 09 Mar 2010 19:00:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Steffen Greschner</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[DerWesten]]></category>
		<category><![CDATA[Groupon]]></category>
		<category><![CDATA[Lokalzeitung]]></category>
		<category><![CDATA[mediengruppe]]></category>
		<category><![CDATA[waz]]></category>
		<category><![CDATA[WestDeal]]></category>

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		<description><![CDATA[*update* Inzwischen ist eine WESTDEAL-Anzeige auf der Startseite von DERWESTEN eingebunden. Leider noch etwas unscheinbar und relativ weit unten in der Sidebar. Einen redaktionellen Beitrag konnte ich bisher noch nicht finden. Aber es sind ja auch noch ein paar Tage bis zum Start. */update* Das hat zum Glück nicht lange auf sich warten lassen: Mit [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p></p><p><span style="color: #0000ff;"><strong>*update*</strong></span><br />
Inzwischen ist eine WESTDEAL-Anzeige auf der Startseite von DERWESTEN eingebunden. Leider noch etwas unscheinbar und relativ weit unten in der Sidebar. Einen redaktionellen Beitrag konnte ich bisher noch nicht finden. Aber es sind ja auch noch ein paar Tage bis zum Start.<br />
<a href="http://netzleser.de/wordpress/wp-content/uploads/westdeals-werbung.JPG"><img class="aligncenter size-medium wp-image-423" title="westdeals werbung" src="http://netzleser.de/wordpress/wp-content/uploads/westdeals-werbung-300x287.jpg" alt="westdeals werbung" width="300" height="287" /></a> <span style="color: #0000ff;"><strong>*/update*</strong></span></p>
<p>Das hat zum Glück nicht lange auf sich warten lassen: Mit der WAZ-Mediengruppe, bzw. <a href="http://www.derwesten.de/" target="_blank">DERWESTEN</a> steigt die erste deutsche Lokalzeitung in das Groupon-Fieber mit ein. Ich hatte Mitte Januar schon drüber geschrieben, dass sich <a href="http://netzleser.de/2010/01/17/e-commerce-und-journalismus-passt-das-zusammen/" target="_blank">Groupon-Konzepte sehr gut für Lokalzeitungen</a> eignen. Vor ein paar Tagen ist zu dem Thema auch ein <a href="http://www.theeuropean.de/2484-steffen-greschner/2519-e-commerce-vs-journalismus" target="_blank">Kommentar auf theeuropean.de</a> erschienen. In sechs Tagen geht es also los. Unter <a href="http://www.westdeal.de" target="_blank">www.westdeal.de</a> gibt es ab 15. März das erste deutsche Gruppenkauf-Angebot eines klassischen Verlagshauses.</p>
<p style="text-align: left;"><a href="http://www.westdeal.de"><img class="size-medium wp-image-397 aligncenter" title="westdeal.de" src="http://netzleser.de/wordpress/wp-content/uploads/westdeal.de-300x206.jpg" alt="westdeal.de" width="300" height="206" /></a>Die Seite ist sehr schön gestaltet und übersichtlich gehalten. Mich freut vor allem, dass die Macher das Konzept scheinbar richtig verstanden haben: Sie versuchen erst gar nicht ein großes &#8220;Sammelangebot&#8221; für den kompletten Ruhrpott zu starten, sondern bieten spezielle Angebote für die einzelnen Gebiete und Städte. Zumindest lässt <a href="http://www.westdeal.de/newsletter" target="_blank">der Newsletter</a> darauf hoffen.</p>
<p style="text-align: left;">Im About schreibt WESTDEAL dazu:</p>
<blockquote><p>WESTDEAL ist eine Gutschein-Plattform, <span style="font-weight: normal; line-height: 16px; font-size: 13px;">die tolle Schnäppchen aus vielen verschiedenen Bereichen wie z.B. Lifestyle, Gastronomie, Wellness, Beauty, Sport, Event, Dienstleistung oder Handel in Ihrer Stadt oder Region mit hohen Rabatten anbietet! Um diese Konditionen zu erhalten, wird eine Einkaufsgemeinschaft gebildet. Die einzige Bedingung ist der Verkauf einer bestimmten Anzahl an Gutscheinen innerhalb einer festgelegten Zeit.</span></p></blockquote>
<p><span style="line-height: 16px;">Gut gefällt mir, dass auch gleich auf die <a href="http://www.westdeal.de/index3.cgi?aktion=vorteile" target="_blank">Vorteile für die Händler und Anbieter</a> der Aktionen eingegangen wird. Immerhin steht und fällt alles mit den passenden Schnäppchen. Wie ich es mir gewünscht habe, ist das Einstellen von Angeboten für die Händler komplett kostenlos. Erst am Ende der Aktion muss der Händler eine Provision an WESTDEAL zahlen &#8211; aber nur, wenn die Aktion erfolgreich war:</span></p>
<ul>
<blockquote>
<li>Sie erhalten kostenfreie Werbung.</li>
<li>Die Werbung erfolgt online und in Ihrer Lokalzeitung.</li>
<li>Sie erreichen durch crossmediale Werbung neue Zielgruppen.</li>
<li>Ihr Unternehmen erhöht seinen Bekanntheitsgrad in kürzester Zeit.</li>
<li>Sie gewinnen viele Neukunden.</li>
<li>Sie erhöhen Ihren Umsatz.</li>
<li>Sie haben kein Risiko.</li>
<li>Sie haben kein Investment.</li>
<li>Sie haben keinen Aufwand.</li>
<li>Die Abwicklung erfolgt über WESTDEAL.</li>
<li>Nur wenn der Deal zustande kommt, erhält WESTDEAL eine geringe Marge.</li>
</blockquote>
</ul>
<p>Spannend wird jetzt nur, wie mutig die Redaktion vom Westen bei der endgültigen Umsetzung ist. Bisher ist auf der Seite noch nichts zum WESTDEAL zu finden. Ich hoffe mal, dass sich das die nächsten Tage ändert und das Angebot gut auf der Startseite integriert wird und nicht irgendwo im Shop-Bereich untergeht und versauert &#8211; das ist vor ein, zwei Jahren schon einigen Versuchen von <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Liveshopping" target="_blank">Liveshops</a> auf Zeitungsseiten passiert.</p>
<p>Entscheidend für den Erfolg oder Misserfolg wird für den WESTEN jetzt sein, ob es gelingt, die Leser und die Anbieter der Aktionen von dem neuen Angebot zu begeistern. Dafür braucht es auch redaktionellen Content, der das Konzept erklärt, die Vorteile zeigt und Lust darauf macht.</p>
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						data-text="derwesten.de: erster Groupon für Lokalzeitung *update*" data-url="http://www.netzleser.de/2010/03/09/derwesten-de-erster-groupon-fur-lokalzeitung/" 
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