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	<title>Netzleser &#187; Live Shopping</title>
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	<description>Geschäftsmodelle im/ mit/ durch Journalismus im Netz</description>
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		<title>Groupon ist Live Shopping: 24h ein Produkt! Längere Laufzeiten verwässern das Konzept</title>
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		<pubDate>Wed, 04 May 2011 12:07:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Steffen Greschner</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Groupon]]></category>
		<category><![CDATA[Live Shopping]]></category>
		<category><![CDATA[Social Commerce]]></category>

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		<description><![CDATA[&#8220;Live Shopping Erfahrungen und Groupon-Konzepte&#8221;. Das schwirrt mir seit gestern im Kopf rum. Ich war auf dem ersten Couponing Day in Frankfurt. Rund 30 Besucher aus verschiedenen deutschen Verlagen, haben sich über die Zukunft im Groupon-Business für Verlage ausgetauscht. Die Veranstaltung war sehr interessant aber leider darf ich darüber nichts schreiben, weil es viel um [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p></p><p>&#8220;Live Shopping Erfahrungen und Groupon-Konzepte&#8221;. Das schwirrt mir seit gestern im Kopf rum. Ich war auf dem ersten <em>Couponing Day</em> in Frankfurt. Rund 30 Besucher aus verschiedenen deutschen Verlagen, haben sich über die Zukunft im Groupon-Business für Verlage ausgetauscht. Die Veranstaltung war sehr interessant aber leider darf ich darüber nichts schreiben, weil es viel um Interna und bisherige Zahlen ging.</p>
<div id="attachment_698" class="wp-caption aligncenter" style="width: 440px">
	<a href="http://www.guut.de"><img class="size-full wp-image-698" title="screenshot-guut" src="http://www.netzleser.de/wordpress/wp-content/uploads/screenshot-guut.jpg" alt="guut.de, wie es usprünglich aussah: Ein Tag - Ein Produkt!" width="440" height="351" /></a>
	<p class="wp-caption-text">guut.de: wie es usprünglich aussah: Ein Tag - Ein Produkt!</p>
</div>
<p>Einige Diskussionen haben mich aber stark an guut.de erinnert: Bringt es etwas, Deals auch im Nachgang zu verkaufen &#8211; sozusagen als &#8220;Second Chance&#8221;? Verwässert man nicht das Konzept und den Kaufanreiz, wenn man den 24h Rythmus und den möglichen Ausverkauf (Entscheidungsdruck) aus der Sache nimmt? Wird wirklich mehr Umsatz generiert, wenn die Deals länger als ein Tag gekauft werden können? Wo liegt der Vorteil für den Kunden? Wo für den Verkäufer? Bei guut.de ist aus der Umsetzung der Punkte am Ende nichts guutes geworden &#8211; <a href="http://www.excitingcommerce.de/2009/09/das-neue-guut.html" target="_blank">excitingcommerce hat es damals gut zusammengefasst</a>.</p>
<p><strong>Längere Laufzeiten zielen auf kurzfristigen Erfolg</strong></p>
<p>Mit längeren Laufzeiten, bzw. permanent kaufbaren Deals, wird auch aus Groupon ein einfacher Online-Abklatsch von <a href="http://www.gutscheinbuch.de/" target="_blank">Gutscheinbüchern</a>. Die Spannung ist dahin und auch die Exklusivität ist weg. Warum soll ich täglich auf eine Seite kommen, in meine Mails gucken und Freunden von einem Deal erzählen, wenn ich den auch noch morgen, übermorgen oder in einer Woche kaufen kann? Das wird schlichtweg langweilig und unverständlich für den Nutzer.</p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-697" title="guutrausch" src="http://www.netzleser.de/wordpress/wp-content/uploads/guutrausch.jpg" alt="" width="370" height="90" />Im <a href="http://guut-insider.de/2008/04/08/guutrausch-30-statistiken-3-jahre-in-einem-tag/" target="_blank">Live Shopping funktionieren Abverkaufstage</a> sehr gut. Ein Tag an dem nochmal die besten Gutscheine verkauft werden, klappt bestimmt auch im Groupon-Konzept. Immer nur in geringen Stückzahlen und nur so lange der Vorrat reicht. Alle paar Minuten ein neues Angebot. Das schafft echten Reiz und der Kunde hat das Gefühl wirklich exklusive Angebote zu ergattern und einfach &#8220;zuschlagen zu müssen&#8221;.</p>
<p>Auch in anderen Punkten könnte die Adaption aus einigen Live-Shopping Erfahrungen nicht schaden:</p>
<ul>
<li>Kommentarfunktion</li>
<li>Schrumpfende Vefügbarkeitsbalken</li>
<li>Deals bewerten</li>
<li>Unterhaltsamere Produkttexte</li>
<li>Veröffentlichung von Statistiken im Nachgang</li>
<li>Begleitende <a href="http://blog.groupon.de/" target="_blank">Blogs</a>, auf denen sich auch was tut</li>
<li>&#8230;</li>
</ul>
<p>Alles Punkte, die den User an das Konzept binden und für Unterhaltung, Emotionen und Lebendigkeit einer Homepage sorgen. Sonst kann auch Groupon irgendwann schlichtweg langweilig werden.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Warum sich Zeitungen mit Social Commerce schwer tun</title>
		<link>http://www.netzleser.de/2011/04/27/social-commerce-und-zeitungsangebote-warum-sie-sich-damit-schwer-tun/</link>
		<comments>http://www.netzleser.de/2011/04/27/social-commerce-und-zeitungsangebote-warum-sie-sich-damit-schwer-tun/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 27 Apr 2011 18:56:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Steffen Greschner</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Communities]]></category>
		<category><![CDATA[Groupon]]></category>
		<category><![CDATA[Live Shopping]]></category>
		<category><![CDATA[Social Commerce]]></category>
		<category><![CDATA[WestDeal]]></category>
		<category><![CDATA[Zeitungen]]></category>

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		<description><![CDATA[Zeitungsangebote versuchen sich immer wieder mal mit Social Commerce Konzepten: Vor einigen Jahren war Live Shopping auf verschiedenen Newsseiten vertreten. Heute steigen viele wieder im Live Shopping ein; nur nennt es sich jetzt Groupon und das amerikanische Vorbild ist inzwischen Milliarden schwer. Der Anreiz mitzuspielen ist dadurch größer. Das Problem bleibt aber immer das Gleiche [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p></p><p>Zeitungsangebote versuchen sich immer wieder mal mit Social Commerce Konzepten: Vor einigen Jahren war <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Liveshopping">Live Shopping</a> auf verschiedenen Newsseiten vertreten. Heute steigen viele wieder im Live Shopping ein; nur nennt es sich jetzt<a href="http://www.handelsblatt.com/finanzen/aktien/neuemissionen/groupon-bis-zu-25-milliarden-wert/3962568.html"> Groupon und das amerikanische Vorbild ist inzwischen Milliarden schwer</a>. Der Anreiz mitzuspielen ist dadurch größer. Das Problem bleibt aber immer das Gleiche &#8211; Die Angebote laufen irgendwie nicht so richtig&#8230;</p>
<div id="attachment_607" class="wp-caption aligncenter" style="width: 300px">
	<a href="http://www.netzleser.de/wordpress/wp-content/uploads/westdeal_suche.jpg"><img class="size-medium wp-image-607" title="westdeal_suche" src="http://www.netzleser.de/wordpress/wp-content/uploads/westdeal_suche-300x268.jpg" alt="" width="300" height="268" /></a>
	<p class="wp-caption-text">Zwei redaktionelle Beiträge in 14 Monaten sind zu wenig</p>
</div>
<p>Schnell ist der Schuldige im unpassenden Konzept gefunden. Dass das aber zu kurz greift, sieht man, wenn man sich die <a href="http://www.excitingcommerce.de/2010/06/social-commerce.html">Integration der Social Commerce Konzepte</a> etwas genauer anschaut. Bei vielen Angeboten kann man in der Hinsicht noch nicht einmal vom Versuch einer Integration sprechen. Exemplarisches Beispiel ist der <a href="http://www.westdeal.de/">Westdeal von der WAZ</a> (Die WAZ hat in 14 Monaten nichts gelernt und lässt das Konzept scheinbar sterben):</p>
<ul>
<li>Kein einziger Hinweis/Link/Anzeige o.ä. auf der Mutterseite DerWesten.de</li>
<li>Ganze <a href="http://www.derwesten.de/suche/?a=search&amp;t=n&amp;source=news&amp;q=westdeal&amp;s=dd">zwei redaktionelle Artikel zu Westdeal</a> in den letzten 14 Monaten</li>
<li><a href="http://www.facebook.com/pages/WESTDEAL/255965669943?sk=wall">271 Fans auf Facebook</a> und es werden nicht mehr</li>
<li>Kein einziger Westdeal-Hinweis auf dem <a href="http://www.facebook.com/DerWesten">Facebook-Angebot von DerWesten</a> (immerhin 6.421 Fans)</li>
<li>Inzwischen kann man aus 117 Gebieten auswählen &#8211; Aktuell läuft 1 (ein einziger!!!) Deal für alle</li>
<li>Die Deals sind oft lieblos und nicht gut ausgewählt</li>
<li><a href="http://www.westdeal.de/gutscheine/Essen/NuRoom/11268">Die Artikeltexte</a> sind weder animierend noch persönlich, noch irgendwie ansprechend</li>
</ul>
<p>Das sind nur die offensichtlichsten Fehler. Und leider passiert genau das gleiche immer wieder, wenn Zeitungen sich im E Commerce versuchen. Die Konzepte werden oft schlicht nicht richtig verstanden und vorschnell wieder begraben, &#8220;weil man ja schon immer wusste, dass das nicht klappt&#8221;.</p>
<h3><strong>Es müssen sich klare Zuständigkeiten entwickeln</strong></h3>
<p>Es bilden sich einfach keine fähigen Online-Units aus, die die Integration begleiten und steuern und auch mal dem Anzeigenverkäufer erklären, um was es eigentlich geht. Eigene Teams, die sich wirklich gedanken darüber machen, wie dem Leser geholfen werden kann und wie man sich selbst positioniert &#8211; ohne die &#8220;von Oben herab Zeitungsallüren&#8221;. Social heißt schließlich <em>social</em>, weil es etwas mit <em>sozial</em> zu tun hat &#8211; ein arrogantes Arschloch will keiner zum Freund. Einzige erkennbare Ausnahme ist für mich Axel Springer. Hier hat man zumindest bei Bild.de und Welt.de inzwischen <a href="http://www.netzleser.de/2011/04/11/welt-online-energieauktion-gut-umgesetztes-gruppenkauf-bzw-groupon-konzept/">einen guten Weg gefunden auch neue Konzepte Sinnvoll testen zu können</a>.</p>
<p>Bei den meisten kleineren hat man von außen dagegen das Gefühl, dass sich Inhouse einfach niemand um die Projekte kümmert. Die technische Seite ist mit <a href="http://www.netzleser.de/2011/04/04/groupon-und-coupon-angebote-als-erlosmodell-fur-lokalzeitungen-und-lokalblogs/">den richtigen Dienstleistern schnell aufgesetzt</a> und ab dem Punkt fehlen scheinbar jegliche Zuständigkeiten in der internen Struktur.</p>
<p>Ich bin gespannt, wie lange es noch braucht, bis endlich einer Aufwacht und versucht aus den bestehenden Lesern eine funktionierende Community zu bilden. Das muss nicht die eine große &#8220;Leser-Community&#8221; sein. Aber ein paar, die gerne Schnäppchen jagen, ein paar, die sich über Sport austauschen, ein paar, die lieber ins Kino gehen. Ein paar die sich nur für das Geschehen in Castrop-Rauxel interessieren &#8211; das dafür aber richtig.</p>
<p>Mit sauber getrennten Zielgruppen lässt es sich anschließend auch erfolgreich arbeiten. Auch und gerade mit Social Commerce Konzepten.</p>
<p><em><strong>Morgen kommt ein zweiter Teil, in dem die Möglichkeiten es besser zu machen gezeigt werden. Zumindest ein paar davon <img src='http://www.netzleser.de/wordpress/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </strong></em></p>
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		</item>
		<item>
		<title>The New York Times: TimesLimited &#8211; ein alter Live Shopping-Hut</title>
		<link>http://www.netzleser.de/2011/04/26/the-new-york-times-timeslimited-ein-alter-live-shopping-hut/</link>
		<comments>http://www.netzleser.de/2011/04/26/the-new-york-times-timeslimited-ein-alter-live-shopping-hut/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 26 Apr 2011 12:24:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Steffen Greschner</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Erlösmodell]]></category>
		<category><![CDATA[Fankonzepte]]></category>
		<category><![CDATA[journalismus]]></category>
		<category><![CDATA[Live Shopping]]></category>
		<category><![CDATA[New York Times]]></category>
		<category><![CDATA[Times Limited]]></category>
		<category><![CDATA[Verlag]]></category>

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		<description><![CDATA[Die New York Times hat ein eigentlich altes Ding aus dem Ärmel geschüttelt: TimesLimited &#8211; Live Shopping der alten Schule. Begrenzte Angebotsmengen für begrenzte Zeiträume. Die Angebotszeiträume sind zwar mit rund einer Woche deutlich zu lange, um den klassischen Live Shopping-Reiz der Verknappung auszulösen aber wahrscheinlich denkt man bei der New York Times nach dem [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p></p><p>Die New York Times hat ein eigentlich altes Ding aus dem Ärmel geschüttelt: <a title="TimesLimited - Liveshopping der alten Schule" href="http://timeslimited.nytimes.com/new-york">TimesLimited &#8211; Live Shopping der alten Schule</a>. Begrenzte Angebotsmengen für begrenzte Zeiträume. Die Angebotszeiträume sind zwar mit rund einer Woche deutlich zu lange, um den klassischen <a title="Johannes Altmann - Reiz der Verknappung" href="http://www.internetworld.de/Wissen/E-Shop-Tipps/Waren-begehrlich-machen-Die-Kunst-der-Verknappung-55033.html" target="_blank">Live Shopping-Reiz der Verknappung auszulösen</a> aber wahrscheinlich denkt man bei der New York Times nach dem bekannten Irrglauben: Mehr Umsatz durch längere Angebotszeiten.</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://timeslimited.nytimes.com/new-york"><img class="aligncenter size-medium wp-image-592" title="TimesLimited" src="http://www.netzleser.de/wordpress/wp-content/uploads/TimesLimited1-300x197.jpg" alt="" width="300" height="197" /></a></p>
<p>Viel mehr hat der Schritt zum Liveshopping-Konzept überrascht, weil gerade erst <a title="Meedia - NYT Paywall" href="http://meedia.de/details-topstory/article/new-york-times--paywall-schon-geknackt_100034000.html" target="_blank">die Paywall bei der NYT hochgezogen wurde</a>. Erst User aussperren und dann User getrieben Konzepte aufziehen ist seltsam. Vor allem, weil gegenüber den Werbekunden genau damit argumentiert wird:</p>
<blockquote><p>TimesLimited has powerful social elements that facilitate users spreading the word across social networks.</p></blockquote>
<p>Die &#8220;powerfull social elements&#8221; sind relativ gut versteckte Email-, Twitter- und Facebook-Buttons. Und auch der propagierte Benefit ist nicht mehr als ein schlichter Newsletter:</p>
<blockquote><p>TimesLimited is an email service that features exclusive Offers from select Merchants. TimesLimited is dedicated to bringing its subscribers access to unique products and experiences. Each Offer is only available for a limited time and in limited quantities. Subscribe today for dining, travel, lifestyle, entertainment Offers and more.</p></blockquote>
<p>Eintragen kann sich jeder und die Angebote laufen auch ganz normal auf der Homepage.</p>
<h3><span style="text-decoration: underline;"><strong>Spannendes am Rande: Fankonzepte</strong></span></h3>
<p>Das einzig wirklich spannende ist ein Angebot aus dem &#8220;<a title="New York Times KnowledgeNetwork" href="http://www.nytimesknownow.com/index.php/the-corner-office-lessons-from-top-ceo/">Times Knowledge Network</a>&#8220;: Dort werden Live-Webcast mit Times Journalisten zu verschiedenen Themen Angeboten. Die Preise sind zwar recht happig aber den Gedanken finde ich sehr reizvoll. Durch die Verbreitung im Internet ist die Zuschauerzahl nicht limitiert und für die NYT entstehen kaum zusätzliche Kosten.</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://timeslimited.nytimes.com/deal/1308/nytknowledgenetwork"><img class="aligncenter size-medium wp-image-593" title="NY_Knowledge_Offer" src="http://www.netzleser.de/wordpress/wp-content/uploads/NY_Knowledge_Offer-300x153.jpg" alt="" width="300" height="153" /></a></p>
<p>Weiter gedacht, ist das ein interessanter Ansatz, um z.B. Fankonzepte aufzuziehen. Exklusive Interviews, Insights, u.s.w. Immer nur exklusiv für die jeweilige Zeitung oder das jeweilige Verlagsnetzwerk. Registrierte User könnten live oder im Vorfeld Fragen einreichen und so das Interview selbst gestalten &#8211; einschließlich viel, viel Stolz, wenn die eigene Frage beantwortet wird. Das wird auch 100% im eigenen Netzwerk verbreitet &#8211; Social-News mal ganz anders.</p>
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						data-via="" ></a> 
				</div></div>
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		</item>
		<item>
		<title>WESTDEAL: Groupon hyped das lokale Netz</title>
		<link>http://www.netzleser.de/2010/03/10/westdeal-groupon-hyped-das-lokale-netz/</link>
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		<pubDate>Wed, 10 Mar 2010 17:08:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Steffen Greschner</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Erlösmodell]]></category>
		<category><![CDATA[Groupon]]></category>
		<category><![CDATA[Hyperlocal]]></category>
		<category><![CDATA[Live Shopping]]></category>
		<category><![CDATA[Lokalzeitung]]></category>

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		<description><![CDATA[Seit am Montag raus war, dass DERWESTEN mit einem eigenen Groupon an den Start geht, herrscht gewisse Aufregung in der Startup-Szene: Ein klassischer Verlag steigt an einem sehr frühen Punkt in ein noch relativ junges eCommerce-Konzept ein. Das ist neu. Was hat den WESTEN also dazu bewegt, jetzt schon mitzumischen und vor allem WESTDEAL komplett [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p></p><p>Seit am Montag raus war, dass <a href="http://www.derwesten.de/" target="_blank">DERWESTEN</a> mit einem eigenen Groupon an den Start geht, herrscht gewisse Aufregung in der Startup-Szene: Ein klassischer Verlag steigt an einem sehr frühen Punkt in ein noch relativ junges eCommerce-Konzept ein. Das ist neu.</p>
<p><a href="http://www.westdeal.de"><img class="aligncenter size-medium wp-image-434" title="westdeallogo" src="http://netzleser.de/wordpress/wp-content/uploads/westdeallogo-300x84.jpg" alt="westdeallogo" width="300" height="84" /></a></p>
<p>Was hat den WESTEN also dazu bewegt, jetzt schon mitzumischen und vor allem <a href="http://www.westdeal.de/" target="_blank">WESTDEAL</a> komplett selbst aufzusetzen? Ich habe dazu eine Anfrage an die WAZ-Gruppe gestellt. Sobald ich Antwort bekomme, steht die natürlich hier.</p>
<p>So lange muss ich erstmal spekulieren. Was aber eigentlich recht einfach ist:</p>
<ul>
<li>Mit      dem Auftauchen der Groupon-Konzepte hat sich etwas Entscheidendes      gegenüber den meisten anderen eCommerce-Ansätzen geändert: <strong>Es geht um Nähe</strong>.      Die Vorteile des Netzes werden in gewisser Weise ad absurdum geführt. Ein      funktionierender Groupon muss sich auf ein kleines Gebiet beschränken. Eine      Stadt. Einen Landkreis. Das Einzugsgebiet einer Zeitung. Nur so      funktioniert das Konzept.</li>
<li>Mit      Groupon ist noch etwas anderes passiert: Die Anbieter müssen die      <strong>Online- mit der Offlinewelt verbinden</strong>. Das Angebot wird zwar online      angeboten – findet aber offline (meist als Dienstleistung) statt. Bei      Groupon wird keine Ware mehr verschickt, sondern nur noch die      Berechtigung, sich entweder Ware irgendwo abholen zu dürfen oder eben eine      Dienstleistung in Anspruch zu nehmen. Für Beides muss der Kunde physisch      aus dem Haus und auf die Straße. Das Denken ist relativ neu für die Startup-Szene      und ein alter Hut für Verlage. 1:1 – Unentschieden.</li>
<li>Die      Angebotspartner sind klein. Es werden Gutscheine für Restaurants, Massagen      oder sonst was verkauft. <strong>Kleines, bodenständiges Business</strong>. Nicht die      Amazons dieser Welt sind hier gefragt, sondern der alteingesessene Einzelhändler      und Dienstleister. Und genau die Adressen liegen seit vielen, vielen      Jahren in den Karteikästchen der Anzeigenverkäufer.</li>
<li>Bei      den Angeboten muss auf spezielle, lokale Nachfrage eingegangen werden. Es reicht      nicht, ein Angebot an ganz Deutschland zu verkaufen. Man muss seine      <strong>geografische Zielgruppe kennen und bedienen</strong>. Ein Groupon in München wird      in der Vorweihnachtszeit ein gutes Geschäft mit Skiausrüstung und      Saisonkarten machen können. In Hamburg ist das gleiche Angebot – gelinde gesagt      – für die Tonne! Eine Zeitung sollte ihr Gebiet und die kulturellen      Eigenarten wohl besser kennen als jeder andere.</li>
<li>Gerade      bei physischen Dienstleistungen, wie Massagen und Restaurants, geht es um      Vertrauen. Was hilft es mir wenn ich bei meinem Abendessen-Date 50% gespart      habe, aber am Ende alleine nach Hause gehe, weil das Essen einfach sch…      war. <strong>Das Vertrauen hat eine Zeitung</strong> viel eher als ein neu auf dem Markt      erscheinender Stand-Alone-Anbieter wie CityDeal.</li>
</ul>
<p>Wenn man das alles berücksichtigt, ist es nur logisch und konsequent, dass DERWESTEN mit WESTDEAL eine eigene Lösung aufsetzt, anstatt auf Kooperationspartner zu warten. Was jetzt noch vor den Machern liegt: Die Leser richtig an das Konzept heranführen. Was meiner Meinung nach aber nicht sehr schwer sein dürfte, weil diese im Idealfall den Dienstleistungs-Anbieter schon persönlich oder vom Sehen kennen. Der Rest ist leicht zu verstehen.</p>
<p>Über den Groupon-Hype ärgere und freue ich mich irgendwie. Ich freue mich, dass durch den lokalen Bezug endlich Verlage die Chance im Social-eCommerce erkennen. Mich ärgert allerdings, dass die gleiche Chance bei anderen Konzepten schlichtweg übersehen und kaputt gemacht wurde.</p>
<p><strong>Eines meiner Lieblingskonzepte ist nach wie vor Liveshopping</strong>. Schon zu meiner Zeit bei <a href="http://www.guut.de/" target="_blank">www.guut.de</a> habe ich mir immer wieder gedacht, dass das ein tolles Konzept für Zeitungen ist. Leider hat sich die Liveshop-Branche auf schiere Größe und Deutschland als Zielgruppe eingeschossen. Bei guut hatten wir zum Schluss rund 60.000 User. Über ganz Deutschland verteilt ist das nicht wirklich viel. Gezielte Angebote sind so nur schwer anzubieten. Am Ende geht es allen Liveshops gleich: Conversion gibt’s bei sehr günstiger Unterhaltungselektronik – aber die gibt’s mit etwas Marge leider nicht wirklich günstig.</p>
<p>Ein lokaler Liveshop, mit dem gleichen Einzugsgebiet wie heute die Groupons, wäre schon damals wahrscheinlich viel sinnvoller gewesen. Günstige Ski in München. Eine Luftmatratze in Hamburg. In Stuttgart stehen viele auf <a href="http://www.blutsgeschwister.de/" target="_blank">Blutsgeschwister</a> – ein Stuttgarter Modelabel. In Bremen tragen sie <a href="http://www.stylesucks.com/" target="_blank">Stylesucks</a>. Dann läuft das auch.</p>
<p>Vielleicht erkennen Verlage jetzt auch im <strong>Liveshopping wieder das richtige Potential</strong>, wenn ihnen bei Groupon klar wird, dass es auch im Internet durchaus um räumliche Nähe und lokale Eigenheiten geht.</p>
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